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SeaQuest DSV - 1x10: Goldrausch Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: SeaWest
Episodennummer: 1x10
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 28. November 1993
Erstausstrahlung D: 11. Juni 1994
Drehbuch: John J. Sakmar & Kerry Lenhart
Regie: Gabrielle Beaumont
Hauptdarsteller: Roy Scheider als Captain Nathan Bridger, Stephanie Beacham als Dr. Kristin Westphalen, Stacy Haiduk als Lt. Cmdr. Katherine Hitchcock, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Jonathan Brandis als Lucas Wolenczak, John D'Aquino als Lt. Benjamin Krieg, Royce D. Applegate als Chief Manilow Crocker, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Marco Sanchez als Sensor Chief Miguel Ortiz.
Gastdarsteller: David Morse als Lenny Sutter, David McCallum als Frank Cobb, Ethan Glazer als Gibby Sutter, Bari Hochwald als Joan Sutter, Peter Sands als Cobber, William Morgan Sheppard als The Professor u.a.


Kurzinhalt: Die SeaQuest empfängt einen Notruf aus einer Unterwasser-Kolonie, in der Gold abgebaut wird. Als man ihr einen Besuch abstattet, will man sich mit dem dortigen Anführer, Frank Cobb treffen. Wie sich jedoch herausstellt, ist eben dieser das Problem. Der Notruf selbst stammt von einem der Arbeiter, Lenny Sutter, der um sein Leben und das seiner Familie fürchtet. Doch bevor er die SeaQuest-Crew genauer darüber informieren kann, mischt sich Frank Cobb bereits ein, und behauptet steif und fest, dass es bei ihnen keinen Notfall geben würde. Captain Bridger bleibt keine andere Wahl, als unverrichteter Dinge wieder abzuziehen. Um die Umstände in der Kolonie näher zu untersuchen, und vor allem auch mehr über die Gefahr zu erfahren, die Lenny Sutter und seine Familie bedroht, schickt schleust man Lt. Commander Katherine Hitchcock Undercover in die Kolonie ein. Diese gibt sich als eine von mehreren Sängerinnen aus, die in die Mine kommen, um die Arbeiter im Saloon zu unterhalten. Doch dass Frank Cobb bereits bei ihrer Ankunft ein Auge auf sie wirft, macht es ihr nicht gerade leichter, ihre Mission erfolgreich auszuführen und mit Lenny in Kontakt zu treten…

Review: Episodenbild (c) 20th Century Fox An "Goldrausch" stechen in erster Linie zwei prominente Gesichter unter den Gaststars hervor. Einerseits David Morse, der erfolgreich den Sprung auf die Kinoleinwand geschafft hat und seither in zahlreichen Filmen (wenn auch meist eher nur in Nebenrollen) zu sehen war – von Genreware wie "12 Monkeys" bis hin zu oscarprämierten Dramen wie "Green Mile" und "Tödliches Kommando – The Hurt Locker. Und auf der anderen Seite David McCallum, der seinen Durchbruch mit der Spionage-Serie "Solo für O.N.K.E.L." feierte und bis zum heutigen Tage im Fernsehen sowohl gerngesehener Gaststar (u.a. auch bei "Babylon 5") als auch Mitglied der Stammbesetzung (aktuell z.B. in Navy CIS) ist. Die beiden holen das Optimum aus ihren jetzt nicht unbedingt vielschichtigen Rollen heraus, und werten die Folge durch ihre Bildschirmpräsenz auf. Aber auch das Setting konnte mir gut gefallen. Der englische Titel "SeaWest" macht es dabei schon deutlich: Die SeaQuest-Crew verschlägt es hier quasi in den Wilden Westen, nur dass dieser in dem Fall Unterwasser verlegt wurde. Der Goldrausch, der Streit um den Besitz der Mine, der skeptisch-feindliche Blick auf Fremde, der Saloon – alles Elemente, die sich auch in zahlreichen klassischen Western und -Serien finden lassen.

Davon abgesehen sticht aber in erster Linie Hitchcocks Undercover-Mission ins Auge. Nachdem sie zuletzt ein bisschen aus dem Scheinwerferlicht geraten ist, rückt sie hier wieder in den Mittelpunkt, und darf sich u.a. gegen Frank Cobb behaupten, ihn mit ihren in der Tat magnetischen Augen bezirzen, und später im Saloon ihre Gesangskünste unter Beweis stellen (wobei ich mir ziemlich sicher bin, dass Stacy Haiduk für diese synchronisiert wurde). Echte Spannung sucht man bei ihren Nachforschungen zwar zugegebenermaßen vergeben – als klassische Familienserie der 90er scheint ein zu düsterer Ausgang des Geschehens von vornherein ausgeschlossen – und der Faustkampf zwischen Frank und Lenny, in den das Ganze schließlich mündet, war doch ziemlich klischeehaft, nicht übermäßig inszeniert und choreographiert, und generell wenig packend (dass McCallum bei aller Leinwandpräsenz angesichts seines damaligen Alters und seiner Statur jetzt nicht unbedingt übermäßig bedrohlich wirkt, und man ihm von vornherein nicht zutraut, in einem fairen Kampf eine Chance gegen den knapp zwei Meter großen David Morse zu haben, trägt hier sicherlich ebenfalls seinen Teil dazu bei). Und auch wenn sich die CGI – vor allem auch angesichts ihres Alters – grundsätzlich durchaus gut gehalten hat, aber der CGI-Darwin sah leider doch eher dürftig aus. Dennoch gelang es der Episode recht gut, mich zu unterhalten, wofür neben dem gefälligen Setting, den prominenten Gaststars dem anfänglichen Mysterium rund um den Notruf, die netter Undercover-Mission für Hitchcock sowie Bridgers sehr gute Argumentation am Ende (mit der er Cobb und seine Mannen doch noch in die Schranken weist) vor allem noch die gelungene Wendung rund um Commander Ford sorgt, der bei der Flucht zurückfällt, und den anderen aufträgt, ihn zurückzulassen – und die machen das dann auch! Weil letzteres ist bei solchen Begebenheiten ja doch eher die Ausnahme. Das stach für mich schon positiv hervor.

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox "Goldrausch" schafft es – wieder einmal – auf harmlos-belanglose Art und Weise, von Anfang bis Ende solide zu unterhalten – eine Leistung, die man nicht unterschätzen sollte. Schon allein das (Western-)Setting fand ich interessant und reizvoll. Auch die beiden bekannt(er)en Gesichter unter den Gaststars – David Morse und David McCallum – stechen positiv hervor. Schön fand ich zudem, dass Katherine Hitchcock hier wieder mehr zu tun bekam- und dabei zugleich auch mal eine andere, neue Seite von sich zeigen durfte. Bridgers Argument am Ende hatte es mir ebenfalls angetan. Vor allem aber mochte ich jene Szene, wo Commander Ford den anderen befiehlt, ihn zurückzulassen – und man diesem Befehl auch tatsächlich Folge leistet (statt eines klischeehaften "Nein, Sir, wir lassen niemanden zurück!). Echte Spannung habe ich hier zwar wieder einmal vermisst, und der Faustkampf am Ende war ziemlich schwach, und auch sehr klischeehaft. Insgesamt hat "Goldrausch" aber schon gepasst.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1993 Universal Television)




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