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SeaQuest DSV - 1x09: Der Regulator Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Universal

Originaltitel: The Regulator
Episodennummer: 1x09
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 21. November 1993
Erstausstrahlung D: 04. Juni 1994
Drehbuch: David J. Burke
Regie: Les Sheldon
Hauptdarsteller: Roy Scheider als Captain Nathan Bridger, Stephanie Beacham als Dr. Kristin Westphalen, Stacy Haiduk als Lt. Cmdr. Katherine Hitchcock, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Jonathan Brandis als Lucas Wolenczak, John D'Aquino als Lt. Benjamin Krieg, Royce D. Applegate als Chief Manilow Crocker, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Marco Sanchez als Sensor Chief Miguel Ortiz.
Gastdarsteller: John Bedford Lloyd als The Regulator, Tody Bernard als Butch, Michael Desante als Olden, Andre Dukes als Mars, Ava Dupree als Non-Com, Tom Provost als Ensign Filie u.a.


Kurzinhalt: Aufgrund eines defekten Chips ist auf einem Deck die Klimaanlage ausgefallen. Da sich dieses in der Nähe der Maschinen befindet, ist es dementsprechend unangenehm heiß – weshalb die dort quartierten Crewmitglieder kurzfristig ausziehen und bei ihren Matrosen auf den oberen Decks unterkommen müssen. Verzweifelt – und vergeblich – versuchen Captain Bridger und Lieutenant Krieg, bei der UEO zu intervenieren, damit ihr Antrag auf das entsprechende Ersatzteil – welches gerade einmal 50 US-Cent kostet – schneller geliefert ist, scheitern jedoch an der Bürokratie. Da hat Benjamin die Idee, sich an den sogenannten Regulator zu wenden. Bei diesem handelt es sich um einen berüchtigten Schmuggler, der im Ruf steht, alles rasch besorgen zu können – solange nur der Preis stimmt. Die Übergabe an Bord der SeaQuest nutzt der Regulator dann gleich für eine kleine Tour an Bord. Dabei verschlägt es ihn auch in jenes Labor, in dem Lucas gerade dabei ist, das Sprechgerät mit dem eine direkte Kommunikation mit Darwin möglich ist, zu reparieren. Der Regulator zeigt sich von der Möglichkeit, mit Delphinen sprechen zu können, fasziniert – weshalb es der Crew auch nicht schwer fällt, den Schuldigen zu identifizieren, als Darwin nach seinem jüngsten Ausflug nicht auf die SeaQuest zurückkehrt…

Review: Episodenbild (c) 20th Century Fox Also ich hab' ja durchaus ein Herz für trashig-alberne Unterhaltung – sonst hätte ich mir "SeaQuest" ja gar nicht erst nochmal vorgeknöpft (was u.a. auch für andere Serien aus meiner Jugend wie "Knight Rider", "Die Spezialisten unterwegs", "Thunder in Paradise" uvm. gilt) – aber "Der Regulator" war selbst mir zu viel des Guten. Und dabei fängt alles so vielversprechend an, mit dem fehlerhaften Teil, dem Umzug der Matrosen, und vor allem der köstlichen Szene, wo sich Bridger und Krieg an der Bürokratie der UEO die Zähne ausbeißen. Lustig dann auch noch, wie Krieg den Captain dazu überredet, ihm freie Hand zu geben, in dem er Lucas dazu anstiftet, eine Art Guitar Hero in Bridgers Quartier zu spielen. Die erste Szene mit dem Regulator, wo wir nur Schemen von ihm sehen, baut zudem eine nette Erwartungshaltung auf, und seine Ankunft an Bord der SeaQuest, Affe – Verzeihung, Orang Utan – inklusive, ist auch noch durchaus amüsant. Der Kerl ist zweifellos ein schillernd-schrulliger Charakter, der in der deutschen Synchronfassung zudem vom gewählten Sprecher (Thomas Danneberg, die deutsche Standardstimme für – unter anderem – Arnold Schwarzenegger und Sylvester Stallone) nochmal aufgewertet wird.

Aber leider, in weiterer Folge fällt die Episode dann ziemlich in sich zusammen. Sobald der Regulator Darwin erblickt, ist klar, wo das ganze hinführt – dass er den Delphin entführt, weil er glaubt, diese wären schon seit Jahrtausenden hochintelligent und hätten sich ganz absichtlich in die Weltmeere zurückgezogen ("Per Anhalter durch die Galaxis" lässt grüßen), und nun hofft, von Darwin den Standort des Mittelpunkts des Universums zu erfahren, war aber dann selbst meiner – trash-toleranten – Wenigkeit zu bescheuert. Und leider, davon abgesehen, dass man Darwin wieder zurückholen will, geht es in "Der Regulator" um nichts. Die kurze Verfolgungsjagd lässt es ebenso an Spannung vermissen, wie der Showdown. Und vor allem die letzte Szene – und Darwins Antwort auf dem Mittelpunkt des Universums – war mir viel zu kitschig, und hat der Folge noch einmal ordentlich gekostet. Für anderes kann "Der Regulator" hingegen nichts, wie z.B., dass Lucas' Kommentar über den vorgetäuschten Selbstmord des Regulators, und dessen Antwort, angesichts des Weiteren Schicksals von Jonathan Brandis doch einen ziemlich bitteren Nachgeschmack hinterlässt. Oder auch, wenn der Regulator meint, es mit dem 21. Jahrhundert-Äquivalent der Flachen Erde-Gesellschaft zu tun zu haben, und man sich denkt "Wieso Äquivalent?" – weil sich diese Spinner ja nach wie vor herumtreiben (wobei ich mir sicher bin, dass 99% von denen das als Satire betreiben). So ziemlich das einzige, was mir am Rest der Folge noch so halbwegs gefallen konnte, ist die Art und Weise, wie man Lucas hier mit einer potentiellen, zukünftigen Version seiner selbst konfrontiert. Auch seine gemeinsamen Szenen mit Vater-Ersatz Bridger (von Roy Scheider gewohnt warmherzig gespielt) waren soweit ganz nett. Und das quasi-"Abyss"-Zitat rund um die atembare Flüssigkeit stach auch hervor (wenn man auch leider damit letztendlich genau nichts angestellt hat). All dies konnte aber leider auch nichts daran ändern, dass mich die Episode – nach einem noch durchaus amüsant-vielversprechenden Einstieg – leider zunehmend verloren hat.

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox "Der Regulator" beginnt soweit ganz vielversprechend. Der Einstieg – vor allem rund um die UEO-Bürokraten – fand ich noch überaus witzig, und der Regulator hinterlässt aufgrund seiner schrulligen Art ebenfalls durchaus Eindruck. Leider aber geht der Episode rasch die Luft aus. Allzu bald wird klar, wo sich das Ganze hinbewegt, und es letztendlich nur darum geht, Darwin wieder zurückzuholen. Die entsprechende Handlung lässt es dabei leider völlig an Spannung vermissen. Sehr kritisch sehe ich zudem alles rund um den offensichtlich verrückten Regulator, der Delphine für hochintelligente Wesen hält, die einst über die Welt herrschten – und von Darwin nun den Mittelpunkt des Universums in Erfahrung bringen will. Und lasst mich bitte erst gar nicht mit seiner übertrieben kitschigen Antwort anfangen, sonst verliert die Episode gleich noch einen halben Punkt. Die Idee, Lucas hier mit einer möglichen älteren Version seiner selbst zu konfrontieren, war zwar nicht grundsätzlich uninteressant, letztendlich machte mir die Episode aber entschieden zu wenig daraus. Und auch wenn die Folge natürlich nichts dafür kann, aber Lucas' Kommentar über den vorgetäuschten Selbstmord des Regulators, sowie dessen zynische Antwort, hinterließen aufgrund des späteren Selbstmords von Jonathan Brandis einen überaus bitteren Nachgeschmack. "Das versunkene Wissen" war zwar noch die Spur schlimmer/schwächer, von einem Highlight war "Der Regulator" aber leider weit entfernt.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 1993 Universal Television)




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