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Discovery - 2x02: New Eden Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: New Eden
Episodennummer: 2x02
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 24. Januar 2019 (CBS)
Erstausstahlung D: 25. Januar 2019 (Netflix)
Drehbuch: Vaun Wilmott & Sean Cochran
Regie: Jonathan Frakes
Hauptdarsteller: Sonequa Martin-Green als Michael Burnham, Doug Jones als Saru, Anthony Rapp als Paul Stamets, Mary Wiseman als Sylvia Tilly, Christopher Pike als Christopher Pike,
Gastdarsteller: Sheila McCarthy als Amesha, Andrew Moodie als Jacob, Bahia Watson als May Ahearn, Hannah Cheesman als Lt. Cmdr. Airiam, Emily Coutts als Lt. Keyla Detmer, Patrick Kwok-Choon als Lt. Gen Rhys, Oyin Oladejo als Lt. Joann Owosekun, Ronnie Rowe Jr. als Lt. R.A. Bryce, Raven Dauda als Dr. Tracy Pollard, Julianne Grossman als Discovery Computer u.a.


Kurzinhalt: Michael Burnham weiht Captain Pike in ihren Fund in Spocks Quartier ein. Offenbar wusste dieser von den Signalen, noch lange, bevor die Sternenflotte auf sie aufmerksam wurde. Von der engelsgleichen Erscheinung auf dem Asteroiden berichtet sie ihm indes noch nicht – erfährt jedoch im Gegenzug, dass sich Spock nicht einfach nur im Urlaub, sondern vielmehr einer psychiatrischen Einrichtung befindet. Kurz darauf empfängt die Discovery ein weiteres der mysteriösen Signale – und zwar aus dem Beta-Quadranten. Mit dem Warpantrieb würden sie über 100 Jahre benötigen, dessen Ursprung zu erreichen; zum Glück steht ihnen jedoch nach wie vor der Sporenantrieb zur Verfügung, mit dem sich die Reise innerhalb eines Wimpernschlags erledigen lässt. Dort angekommen staunt die Crew der Discovery nicht schlecht, auf dem Planeten eine menschliche Siedlung vorzufinden, die sich jedoch auf einem veralteten technologischen Stand befindet. Den Sensoren nach dürfte sich die Siedlung seit rund 200 Jahren dort befinden – und müsste demnach in etwa zur Zeit des dritten Weltkriegs auf der Erde gegründet worden sein. Doch wie soll es den Menschen damals gelungen sein, eine derart große Distanz zu überwinden? Um das Rätsel zu lüften, beamt Captain Pike zusammen mit Commander Burnham und Lt. Owosekun auf den Planeten. Kurz darauf registriert man auf der Discovery, dass sich nuklearer Abfall auf New Eden zubewegt – und droht, sämtliches Leben auf dem Planeten in wenigen Stunden zu vernichten…

Denkwürdige Zitate: "Any change in this gravimetric stability will result in…"
"Boom. Confirmed."
(Tilly nimmt's ja locker.)

"We cannot interfere with their natural development."
"But they believe Earth and the human race were destroyed. They're wrong. Worse, the faith they cling to is a lie."
(Burnham versucht, Pike dazu zu bewegen, einzugreifen.)

Review: Episodenbild (c) Netflix "New Eden" setzt den im Staffelauftakt eingeschlagenen (neuen) Weg konsequent fort. Zwar bin ich ein bisschen skeptisch, ob es gelingen wird, das Mysterium rund um die Signale auf die komplette, aus 14 Folgen bestehende Staffel zu strecken, aber dass man sich auf ein eben solches Rätsel konzentriert, gefällt mir grundsätzlich sehr gut. In der zweiten Folge liefert man uns nun ein paar neue, interessante Hinweise, die zum Spekulieren einladen. Wie z.B.: Handelt es sich bei all diesen Signalen um Notrufe, um Katastrophen zu verhindern (wie hier bei New Eden mit dem nuklearen Abfall)? Könnten vielleicht die Bewahrer mit all dem zu tun haben? Und so weiter. Generell verströmte "New Eden", nicht zuletzt auch aufgrund der Außenmission (von denen es bei "Discovery" in der ersten Staffel ja nicht allzu viele gab) klassisches "Star Trek"-Flair. Nett fand ich zudem, dass man darauf geachtet hat, dass der Warp-Antrieb damals noch langsamer war als in der TNG-Ära (weshalb die Discovery mit diesem länger in den Beta-Quadranten bräuchte, als es bei der Voyager – ohne Hilfe und Abkürzungen) aus dem Delta-Quadranten der Fall gewesen wäre), sowie die Verwendung der alternativen Bezeichnung der Obersten Direktive als "General Order 1" (was, soweit ich weiß, aus TAS stammt). Und die kurze Referenz auf Arthur C. Clarke (und sein berühmtes, wenn auch hier leicht abgewandeltes, Naturgesetz) hat mir auch sehr gut gefallen.

Die Außenmission gibt uns zudem die Gelegenheit, ein weiteres Mitglied der in der ersten Staffel sträflich vernachlässigten Brückenbesatzung kennenzulernen: Lt. Joann Owosekun die, wie wir hier erfahren, in einer Ludditen-Kolonie aufgewachsen ist; für ein späteres Starfleet-Mitglied nicht uninteressant. In erster Linie stach für mich aber auch hier wieder Captain Pike hervor; einerseits in der Art und Weise, wie er an General Order 1 festhält, sich zuletzt aber dann doch von Burnham überreden lässt, zumindest Jacob die Wahrheit anzuvertrauen. Und andererseits in jener Szene, wo er sich ohne zu zögern auf einen explodierenden Phaser wirft, um ein Kind aus der Siedlung zu retten. Und auch die Idee einer solchen Siedlung, die während des Dritten Weltkriegs (auf dem man hier somit ebenfalls wieder einmal Bezug nimmt) von noch unbekannten Mächten auf den Planeten gebracht wurde, war interessant. Und – wenig überraschend – der doch sehr religionskritische Zugang der Folge sprach mich ebenfalls an; stellt sich doch das, woran die Siedler glauben, als falsch heraus. Allerdings: Dem Dilemma dahingehend, ob man nicht doch eine moralische Verantwortung hat, diese Menschen (bei denen es sich ja um keine außerirdische Zivilisation, und bei deren Umsiedelung auf diesen fremden Planeten um keine natürliche Entwicklung handelt, in die man eingreifen würde) zur Erde und damit ihren verlorengeglaubten Brüdern und Schwestern zurückzuführen, hätte man sich ruhig noch etwas ausführlicher widmen dürfen. Davon abgesehen hat mir der Hauptplot aber gut gefallen; nicht zuletzt, als dieser dann in einer durchaus berührenden Szene mündete, als Christopher Jacob gegenüber die Wahrheit zugibt, und damit eine generationenlange Hoffnung von dessen Familie erfüllt.

Episodenbild (c) Netflix Abgerundet wird der positive Gesamteindruck dann von den Nebenhandlungen auf der Discovery. Dort gibt es mit Tillys verstorbener Schulkameradin, die sich hier nun plötzlich auf dem Schiff tummelt, ein weiteres interessantes Mysterium, mit der Bedrohung für den Planeten ein packendes Problem, für das dann auch eine originelle Lösung gefunden werden muss (und sich sowohl Tilly mit der Idee als auch Detmer mit ihren Flugkünsten auszeichnen konnten), vor allem aber – nicht zuletzt dank der immer noch einfach nur wundervollen Tilly – viel Humor. Schon allein, wenn sie vor Aufregung in die falsche Richtung läuft, oder ihr gesamter Auftritt auf der Brücke – köstlich! Saru war zudem zuvor in der Krankenstation bei seinem Besuch von ihr ausgesprochen nett. Und auch die gemeinsame Szene zwischen ihr und Paul davor hatte es mir angetan. Produktionstechnisch gab es natürlich auch wieder nichts auszusetzen. Jonathan Frakes inszeniert die Folge mit sicherer, klassischer Hand, die Spezialeffekte sind nach wie vor von bestechender Qualität, und auch Jeff Russo scheint sich von der ersten zur zweiten Staffel wesentlich gesteigert zu haben; denn langsam finde ich seine Musik auch abseits der Zitate des klassischen "Star Trek"-Themas (wenn diese auch nach wie vor die Highlights sind) durchaus gefällig. So kann's weitergehen!

Fazit: Mit "New Eden" setzt sich die Kurskorrektur der Serie ungehindert fort. Dies wird wohl nicht allen, die von der ersten Staffel begeistert haben, gefallen – bei mir rennen die (neuen) "Discovery"-Macher damit jedoch offene Türen ein. Denn endlich – zum ersten Mal seit dem Ende von "Enterprise" – fühlt sich "Star Trek" auch wirklich wieder wie "Star Trek" an. "New Eden" war eine schöne, klassische Episode rund um eine typische Außenmission, bei dem einerseits das sich wohl durch die Staffel ziehende Mysterium rund um die Signale und die engelhaften Erscheinungen, und andererseits das moralische Dilemma rund um diese Verschollenen der Menschheit, im Mittelpunkt stehen. Zugleich nutzt man die Gelegenheit, um mit Lt. Owosekun ein weiteres Mitglied der Brückenbesatzung, das in der ersten Staffel so gut wie gar nicht beleuchtet wurde, näher vorzustellen. Anson Mount gefällt mir als Captain Pike immer besser. Und Tilly trägt mit ihrer fröhlich-charmanten Art und so manchem gelungenen Gag viel zum Unterhaltungswert der Episode bei; wobei ich den höheren Humoranteil im Vergleich zur ersten Staffel generell begrüße. Mit dem nuklearen Abfall wurde es dann auch kurz nochmal spannend, wobei mir vor allem gefiel, dass für das Problem eine durchaus originelle Lösung gefunden wurde, die zudem statt rein auf Technogebrabbel auf die Fähigkeiten der Besatzung fußte. Und vor allem die abschließende Szene zwischen Pike und Jacob hatte es mir angetan. Einzig dem zentralen moralischen Dilemma hätte man sich für meinen Geschmack noch ausführlicher widmen dürfen. Davon abgesehen machte aber auch "New Eden" auf mich wieder einen sehr guten Eindruck.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Netflix)




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