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Discovery - 2x01: Bruder Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Brother
Episodennummer: 2x01
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 17. Januar 2019 (CBS)
Erstausstahlung D: 18. Januar 2019 (Netflix)
Drehbuch: Ted Sullivan, Gretchen J. Berg & Aaron Harberts
Regie: Alex Kurtzman
Hauptdarsteller: Sonequa Martin-Green als Michael Burnham, Doug Jones als Saru, Anthony Rapp als Paul Stamets, Mary Wiseman als Sylvia Tilly, Christopher Pike als Christopher Pike,
Gastdarsteller: James Frain als Sarek, Mia Kirshner als Amanda Grayson, Tig Notaro als Jett Reno, Wilson Cruz als Hugh Culber, Hannah Cheesman als Lt. Cmdr. Airiam, Emily Coutts als Lt. Keyla Detmer, Patrick Kwok-Choon als Lt. Gen Rhys, Oyin Oladejo als Lt. Joann Owosekun, Ronnie Rowe Jr. als Lt. R.A. Bryce, Ethan Peck als Spock, Sean Connolly Affleck als Lt. Connolly, Rachael Ancheril als Cmdr. Nhan, Arista Arhin als Young Michael Burnham, Raven Dauda als Dr. Tracy Pollard, Julianne Grossman als Discovery Computer, Liam Hughes als Young Spock, Sara Mitich als Lt. Nilsson, David Benjamin Tomlinson als Linus u.a.


Kurzinhalt: Die U.S.S. Discovery hat auf den Notruf der U.S.S. Enterprise reagiert. Diese ist nach mehreren gleichzeitigen – und ungeklärten – Systemausfällen außer Betrieb. Und dabei war die Enterprise eigentlich gerade dabei, sich auf eine wichtige Mission zu begeben. Denn erst kürzlich empfing man von sieben unterschiedlichen Standorten das gleiche, extrem starke Signal unbekannter Herkunft. Um den Signalen auf den Grund zu gehen, übernimmt Captain Pike kurzfristig das Kommando über die U.S.S. Discovery. Man fliegt den nächstgelegenen Standort der Signale an, und erreicht einen Asteroidengürtel, in dem vor ein paar Monaten ein Schiff der Sternenflotte nach einem Angriff der Klingonen abgestürzt ist. Der Gürtel befindet sich in der Nähe eines Pulsars, und just jener Asteroid, auf dem das Schiff abstürzte, wird in wenigen Stunden von diesem verschluckt werden. Die Zeit drängt, doch ohne Musterverstärker ist das Beamen zu gefährlich, und mit einem Shuttle ließe sich nicht gefahrlos durch den Gürtel navigieren. Da bietet Michael Burnham ihrem neuen Captain eine Alternative. Zugleich erinnert sie sich an die Zeit zurück, als sie nach dem Tod ihrer Eltern von Sarek und Amanda aufgenommen wurde – ihr jedoch von Seiten ihres neuen Bruders Spock Ablehnung entgegenschlug…

Denkwürdige Zitate: "Sometimes it's wise to keep our expectations low, Commander. That way we're never disappointed."
(Das beschreibt eigentlich sehr schön, wie ich an "Bruder" herangegangen bin.)

"What is the logic in staying away if there is nothing left to come back to?"
(Eine sehr gute Frage, die Spock seinem Captain Pike damals gestellt hat.)

"Wherever our mission takes us, we'll try to have a little fun along the way, too."
(Pike gibt das "mission statement" der zweiten Staffel vor.)

Review: Episodenbild (c) Netflix Die erste Staffel von "Discovery" hat die "Star Trek"-Fangemeinde mindestens so gespalten wie Filme aus dem JJ-Verse. Wie in meinen Reviews nachzulesen ist, musste ich mich dabei leider zu jenen zählen, welche die Serie äußerst kritisch aufnahmen, und mit ihr wenig bis gar nichts anfangen konnten. Das lag, neben der ärgerlichen Kontinuitätsbrüche, die oftmals halt auch völlig willkürlich erschienen (man nehme nur das Redesign der Klingonen), unter anderem an internen logischen Ungereimtheiten (dass man Burnham die Schuld für den Krieg und/oder Georgious Tod gibt, ergibt angesichts der Tatsache, dass ihre Meuterei gestoppt wurde, überhaupt keinen Sinn), dem teilweise ungeschickten Vorgehen der Verantwortlichen (die überhastete Beziehung zwischen Michael und Ash, die deshalb die gewünschte emotionale Wirkung bei mir völlig verfehlte; die bedauerliche Verwendung des "bury your gays"-Klischees,; und wie L'Rell am Ende die Kontrolle übers klingoinsche Reich übernimmt hat mich auch überhaupt nicht überzeugt), sowie meines Erachtens Fehlentscheidungen (z.B. den einzigen interessanten Charakter als aus dem Spiegeluniversum kommend zu offenbaren). Mir fehlt auch der hoffnungsvolle, optimistische Ton, der die "Star Trek"-Utopie für mich so auszeichnet. Und generell hatte "Discovery" irgendwie überhaupt nichts zu sagen. Mir war das, ähnlich wie JJ-Trek, in der ersten Staffel alles einfach viel zu oberflächlich.

Dementsprechend gering war Erwartungshaltung im Hinblick auf die zweite Staffel. Der erste Trailer – bärtiger Spock sowie Anbiederung an "The Orville" – inklusive vermochte es ebenso wenig, mich umzustimmen, als auch die Entscheidung, mit Alex Kurtzman just eines der Masterminds hinter dem JJ-Verse ans Steuer des Discovery zu setzen. So manches Interview kurz vor Staffelstart stimmte mich ihm gegenüber auch nicht gerade wohlwollender und/oder versöhnlicher (wie z.B. wenn er in einem Interview bei "Entertainment Weekly" behauptet, Spock wäre zu Beginn von TOS mit sich im Reinen gewesen, hätte zu dem Zeitpunkt schon erkannt, dass es ein Gleichgewicht zwischen Logik und Emotionen geben muss, und hätte sich im weiteren Verlauf seines Lebens eigentlich nicht mehr großartig verändert. Vielmehr hat er diese Erkenntnis erst im Verlauf der Staffeln bzw. Filme erlangt, und in "Das unentdeckte Land" an seinen Protegé Valeris weitergegeben ["Logik ist der Anfang aller Weisheit, nicht das Ende"]). Und die Short Treks, die ich mir unmittelbar vor "Bruder" angesehen habe, waren zwar allesamt soweit ok ("Runaway" war inhaltlich schwach, fokussierte sich mit Tilly aber zumindest auf die charmanteste Figur der Serie; "Calypso" war soweit zwar ganz interessant – und ich bin schon gespannt, ob sie sich an dieses Ende des Schiffes gebunden fühlen werden – hätte aber genauso gut in jedem anderen, oder auch einem eigenen, Universum spielen können; "The Brightest Star" war grundsätzlich die interessanteste der drei Kurzepisoden, schien mir aber nicht 100%ig zu dem zu passen, was wir in Season 1 von den Kelpianern erfahren haben – werden sie doch weniger gejagt, als dass sie vielmehr freiwillig zur Schlachtbank gehen; und "The Escape Artist" war zwar ganz witzig und bot wesentlich bessere Updates altbekannter Völker, als bei den missratenen neuen Klingonen, ich tat mir aber schwer, die Geschichte mit den Mudd-Androiden mit dem TOS-Kanon in Einklang zu bringen), trugen aber nicht dazu bei, meine Vorfreude wesentlich zu steigern. Und so stellte ich mich innerlich schon darauf ein, mit einem weiteren Verriss in meine Episodenbesprechungen der zweiten "Discovery"-Staffel zu starten.

Episodenbild (c) Netflix Um an dieser Stelle rasch mit einem Vorurteil aufzuräumen, dass seit dem "Discovery"-Start gegenüber den Hatern immer wieder vorgebracht wurde: Nein, es bereitete mir keinen Spaß, die Serie teilweise in der Luft zu zerreißen. Ich bin Trekkie solange ich zurückdenken kann. Mir wäre nichts lieber gewesen, als mich mit jenen, denen die Serie gefiel, über die Rückkehr von "Star Trek" mitfreuen zu können. Es macht mir nie Spaß, einen Verriss zu schreiben (nur manchmal ist das halt leider die einzige Freude, die einem bleibt). Viel lieber hätte ich jede "Discovery"-Folge der ersten Staffel abgefeiert. Umso mehr freue ich mich darüber, zu meiner eigenen Überraschung im Hinblick auf "Bruder" voll des Lobes zu sein. Ich wage nicht zu beurteilen, ob sich die Macher die teils kritischen Worte zur Serie zur Herzen genommen haben (immerhin war die Serie ja grundsätzlich erfolgreich), aber jedenfalls stellt "Bruder" einen fast völligen Neuanfang und eine Kurskorrektur für die Serie dar – und das nun mal, zumindest aus meiner Sicht, in genau die richtige Richtung.

Schon allein die erste Minute, mit Michaels Erzählung rund um einen afrikanischen Mythos zur Entstehungsgeschichte des Universums verbreitete mehr "sense of wonder", Mysterium, Aufbruchstimmung und "Star Trek"-typischen Forscherdrang als die gesamte erste Staffel zusammengenommen (und ganz ehrlich: Ich fand es auch sehr schön, sich mal aus einer anderen als immer nur der westlichen Kultur zu bedienen). Danach drückte man mit dem Blick auf die Enterprise (deren Redesign mit hier wesentlich besser gefällt als die Enterprise-JJ aus den Reboot-Filmen) wieder zielsicher auf meinen Nostalgie-Nerv. Tatsächlich hatte ich beim Blick auf die Enterprise von der Brücke der Discovery aus doch tatsächlich eine Gänsehaut! Das war wirklich sehr schön gemacht. Gleiches gilt für die guten, alten – jedoch ebenfalls modernisierten – Uniformen. Zwar bringen diese bei genauerer Betrachtung erst recht wieder Kontinuitätsprobleme mit sich (immerhin haben Kirk & Spock bei ihrem chronologisch ersten Einsatz in "Die Spitze des Eisberges" noch die Uniformen aus "Der Käfig" getragen – scheinbar ist man also auf der Enterprise von den Cage-Uniformen zu den TOS-Uniformen, dann für eine Mission wieder kurz zu den Cage-Uniformen und dann eben wieder auf die TOS-Uniformen gewechselt; Unfall in der Reinigung?), da ich es aber schön fand, das alte Farbschema wieder mal bei "Star Trek" zu sehen will ich mal wohlwollend darüber hinwegsehen. Zumal kurz darauf mit Christopher Pike ein neuer Captain und für mich zugleich eine der (vermeintlich) größten Stärken der neuen Staffel auf den Plan tritt. Auf mich machte er von Anfang an einen ungemein sympathischen Eindruck, der sich dann auch von Minute zu Minute mehr verstärken sollte. Und vor allem der Moment rund um den wundervoll passenden Glückskeks-Spruch hatte es mir angetan – und brachte "Bruder" den zweiten Gänsehautmoment innerhalb einer Folge ein.

Episodenbild (c) Netflix Zugegeben, Anson Mount sieht Jeffrey Hunter jetzt nicht unbedingt zum Verwechseln ähnlich. Zudem ist sein Pike wesentlich lockerer als jener aus "Der Käfig", und erinnert teilweise fast mehr an Kirk. Kritikpunkte, die jedoch von Mounts Charisma und generell den Spaß, den die Figur in die Serie bringt, für mich persönlich mehr als nur kompensiert wurden. Zumal ja auch nichts dagegen spricht, dass Christopher Pike im weiteren Verlauf seiner ersten Fünfjahresmission seine Freunde am Kommando und der Erforschung des Alls wiedergefunden hat. Generell legt man in der zweiten Staffel – wie ja auch bereits der erste Trailer deutlich macht – mehr Wert auf Humor. Das mag teilweise etwas aufgesetzt wirken, und gelegentlich – insbesondere bei der Szene im Fahrstuhl – an die aktuelle, unmittelbare Konkurrenz "The Orville" erinnern. Aber, ganz ehrlich: Der eine oder andere etwas deplatziert wirkende Gag ist mir immer noch lieber, als völlig trostloses und gänzlich spaßbefreites "Star Trek". Insofern: Passt schon so. Sehr schön fand ich zudem die Szene, wo sich die Brückencrew mal kurz bei Christoper Pike vorstellt. In der ersten Staffel waren die alle ja ziemlich unwichtige Hintergrunddekoration, was soweit ging, dass man ihre Rollennamen überwiegend nur von der IMDB ablesen konnte. Hier lernten wir sie endlich mal – nicht nur namentlich – kennen. Generell war die Brückenbesatzung diesmal wesentlich aktiver und direkter ins Geschehen eingebunden. Auch das hat mir außerordentlich gut gefallen.

Was sich im Vergleich zur ersten Staffel nicht geändert hat und nach wie vor besticht, ist die Produktionsqualität. Eine Spur heller dürfte die Serie zwar immer noch sein (die Discovery hatte ich aus der ersten Staffel eigentlich heller in Erinnerung, als sie sich hier in "Bruder" zeigt), und klar ist das Ganze immer noch ein krasser optischer Bruch, und das nicht nur zur Original-Serie. Für sich genommen sieht die Serie jedoch zweifellos hochklassig aus. Da kommt aktuell wenig (weder "Orville" noch "Expanse") aus dem Genre ran. Bis auf die Neuzugänge Pike und später dann die Ingenieurin Jett Reno – die beide auf mich einen überaus positiven und vielversprechenden Eindruck machen – hat sich auch was die Figuren betrifft nichts geändert. Michael Burnham hat ja viele Kritiker, die in ihr eine Mary Sue sehen, der zudem von den Drehbuchautoren immer Recht gegeben wird, aber ich persönlich mag die Figur eigentlich nach wie vor recht gerne – und hoffe, dass ihr die zweite Staffel Gelegenheit gibt, zu wachsen. Vielversprechend finde ich zudem die Rückblicke in ihre Vergangenheit, die ich hier bereits überaus interessant fand. Saru mochte ich ebenfalls schon von Beginn an; ich finde das Konzept hinter seiner Spezies nun mal sehr interessant – und mochte auch die kurze Anspielung auf seine "Short Trek"-Episode. Stamets mag sich angeblich darauf vorbereiten, das Schiff zu verlassen, ich denke aber, man darf davon ausgehen, dass er es sich im Verlauf der Staffel nochmal überlegen wird. Ich würde mir jedenfalls wünschen, dass er im Verlauf der Season eine neue Liebe findet und man somit die ursprüngliche Stärke der ersten Staffel der ersten homosexuellen Beziehung bei "Star Trek" bald wieder reaktiviert. Und Tilly ist ja ohnehin die Beste. Auch hier habe ich mittlerweile mitbekommen, dass es viele gibt, die mit ihr überhaupt nicht können, ich hingegen finde sie mit ihrer natürlich-unbeholfenen Art – und vor allem auch, wie Paul richtig feststellt, ihrem großen Herz – für überaus charmant, und vor allem auch erfrischend. Weil eine ähnliche Figur gab es bei "Star Trek" bislang halt noch nicht. Und nicht zuletzt trägt sie mit ihren Kommentaren ("Lie to me!") auch viel Humor zur Serie bei.

Episodenbild (c) Netflix Was die Effekte betrifft, gilt ebenfalls das bei der ersten Staffel gesagte: Die sind nach wie vor grandios. "Bruder" bietet dabei neben ein paar schönen Aufnahmen der "Discovery" sowie der "Enterprise" in weiterer Folge vor allem eine wirklich spektakuläre Sequenz rund um den Anflug auf den Astroiden. Zwar hat mich diese ein bisschen an "Star Trek Into Darkness" erinnert, und ich verstehe jeden, auf den das irgendwie aufgesetzt wirkte, aber ich persönlich habe grundsätzlich nichts gegen spektakuläre Actioneinlagen, sofern die nicht zum Mittelpunkt des Ganzen werden, und das Drumherum passt. Und das war bei "Bruder" – im Gegensatz zur ersten "Discovery"-Staffel, für mich nun mal der Fall. Zugegeben, ganz perfekt ist die Serie nach wie vor nicht. Jeff Russos Musik schien sich zwar im direkten Vergleich auch ein bisschen gesteigert zu haben, aber nach wie vor fehlen mir die wirklich markanten Themen, weshalb sie immer nur dann hervorsticht, wenn sie die klassische Serie zitiert (wobei ich teilweise aufgrund der JJverse-Optik auch immer wieder darauf warte, Giacchinos markante Leitmotive zu hören). Der Tod des einen Crewmitglieds war extrem vorhersehbar, und hatte das emotionale Gewicht eines klassischen Redshirt-Todes bei TOS (auch wenn er eine blaue Uniform trug). Beim kurzen Besuch der Enterprise am Ende kam wenig Nostalgie-Flair auf. Und ob mich das Umschreiben von Spocks Vorgeschichte überzeugt (bzw. überzeugen wird), da bin ich mir auch noch nicht 100%ig sicher.

Fazit: Mit "Bruder" macht "Discovery" nicht einfach nur einen Schritt, sondern vielmehr einen Sporensprung in die richtige Richtung. Das ist endlich wieder jenes "Star Trek" in das ich mich einst verliebte – und das ich in den letzten Jahren (die erste "Discovery"-Staffel eingeschlossen) schmerzlich vermisst hatte. Von Beginn an, mit der wunderschönen Geschichte aus der afrikanischen Mythologie, und dem Rätsel rund um die sieben Signale, die zeitgleich quer über die gesamte Milchstraße hinweg aufkamen, beschwört "Bruder" den "sense of wonder", und stellt somit endlich wieder den Forscherdrang und Abenteuergeist in den Mittelpunkt. Angereichert wird das Ganze zudem um die offenen Fragen rund um Burnhams Vergangenheit und ihre problematische Beziehung zu Spock, sowie dem Rätsel rund um dessen Verbleib. Generell geht man hier sowohl inhaltlich als auch tonal in eine völlig andere Richtung, die mich wesentlich mehr ansprach. Da macht es auch nichts, wenn der Humor teilweise etwas aufgesetzt und deplatziert wirkt – ist mir das doch immer noch lieber, als völlig spaßbefreites "Star Trek". Und vor allem auch Anson Mounts Christoper Pike scheint mir die Serie allein durch seine Anwesenheit und seine sympathische Ausstrahlung enorm aufzuwerten. Zumal die Macher seiner Figur mit dem (absolut perfekten) Glückskeksspruch eine wirklich wunderschöne Szene schenken, die mir Gänsehaut bescherte. Schön auch, dass man der restlichen Brückenbesatzung der Discovery hier mehr Platz einräumt – und ihnen generell hier endlich mal Gelegenheit gibt, sich beim Zuschauer vorzustellen. Und auch alles rund um Tilly fand ich wieder einmal wunderbar; ich mag die Figur nun mal ungemein, und zähle sie seit ihrem ersten Auftritt zu den größten Stärken der Serie. Insgesamt war dies jedenfalls ein wirklich gelungener, vielversprechender und unterhaltsamer Auftakt von Season 2, der mit den aufgeworfenen Fragen auch mein Interesse an der restlichen Staffel wecken konnte. Mehr noch als "Was hat es mit den Signalen auf sich?" und "Wo ist Spock?" drängt sich mir nach "Bruder" aber letztendlich in erster Linie eine Frage auf: Warum nicht gleich so?

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Netflix)




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