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Daredevil - 3x08: Oben/unten Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Upstairs/Downstairs
Episodennummer: 3x08
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 19. Oktober 2018 (Netflix)
Drehbuch: Dara Resnik
Regie: Alex Zakrzewski
Hauptdarsteller: Charlie Cox als Matt Murdock/Daredevil, Deborah Ann Woll als Karen Page, Elden Henson als Foggy Nelson, Joanne Whalley als Maggie Grace, Jay Ali als Ray Nadeem, Wilson Bethel als Benjamin Poindexter, Stephen Rider als Blake Tower, Vincent D'Onofrio als Wilson Fisk.
Gastdarsteller: Joe Jones als Felix Manning, Holly Cinnamon als Julie Barnes, Francis Benhamou als Andrea Morales, Scotty Crowe als Agent Lim, Matthew McCurdy als Agent Wellers, David Walcott als Richie, Bill Buell als Gerlach, Brett Eidman als Mikey u.a.


Kurzinhalt: Daredevil und Agent Nadeem haben eine zögerliche Allianz geschmiedet. Gemeinsam suchen sie einerseits nach handfesten Beweisen gegen Wilson Fisk, und versuchen andererseits, die Identität jenes Nachahmers festzustellen, der sich als Daredevil ausgegeben, den Bulletin angegriffen und dabei ein Blutbad angerichtet hat. Nadeems Nachforschungen führen ihn schon bald zu Agent Poindexter. Unter dem Vorwand, seine Suspendierung anfechten zu wollen, lockt er ihn aus der Wohnung, um diese danach zusammen mit Matt zu durchsuchen. Doch weder finden sie dabei den Daredevil-Anzug, noch sonstige stichhaltige Beweise. Als Dex sie bei ihrer inoffiziellen Hausdurchsuchung überrascht, wird Nadeem auf der nachfolgenden Flucht angeschossen. Währenddessen schlägt Foggy vor, gegen Fisk in die Offensive zu gehen. Bei einer Spendengala für Bürgermeister Blake Tower will er diesen neuerlich zur Rede stellen. Karen soll als Reporterin vor Ort sein und in weiterer Folge im Bulletin darüber berichten. Diese jedoch hat andere Pläne, und wagt sich für einen hochriskanten Versuch, Wilson Fisk bloßzustellen, in die Höhle des Löwen…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Beginnen wir gleich bei diesem letzten Handlungsstrang – denn Karens Besuch bei Fisk stellte für mich bei weitem das Highlight der Folge dar. Diese Szene war wirklich sehr stark, angefangen vom ersten, vorsichtigen abtasten, dem hin und her dahingehend, wer im Gespräch gerade die Oberhand hatte, bis hin zu Karens riskantem Manöver am Ende, Wilson Fisk mit der Offenbarung zu provozieren, dass sie es war, die einen seiner engsten Vertrauten am Ende der ersten Staffel ermordet hat. An diesem Punkt hatte ich fast das Gefühl, man hätte die Luft zwischen den beiden mit einem Messer durchschneiden können. Generell war die Szene ungemein packend, da zumindest ich mir nicht sicher war, wie das ganze wohl ausgehen wird. Und zum Drüberstreuen war das Ganze von Vincent D'Onofrio, insbesondere aber auch wieder Deborah Ann Woll. Fantastisch gespielt. Jedenfalls: Nachdem sie in den letzten Episoden zunehmend verstört wirkte, fand ich es umso befriedigender, zu sehen, wie Karen, statt sich von Wilson und seinen Verbündeten verschrecken zu lassen, vielmehr in die Offensive geht.

Der Rest der Episode konnte an diesen Höhepunkt nicht einmal ansatzweise herankommen, war überwiegend aber auch ok. Im Gegensatz zu den letzten Folgen kam dabei diesmal vor allem auch die Story rund um Dex ganz gut weg. Sein Treffen mit Julie fing die Unbehaglichkeit dieser Zusammenkunft sehr schön ein. Von Seiten Julies war das eine regelrechte Gratwanderung, ihn einerseits nicht vor den Kopf zu stoßen (und damit zu riskieren, dass er durchdreht und seinen Zorn an ihr auslässt), und andererseits sich aber auch nicht auf ihn einzulassen. Insofern hat es mich auch nicht überrascht, als sie in weiterer Folge bei seinem Anruf nicht abgehoben hat (wobei ich, angesichts des bedeutungsschwangeren Blicks auf die Kamera, fast davon ausgehe, dass Wilson Fisk sie entführen ließ, um weiterhin die Kontrolle über Poindexter zu behalten). Ganz gut gefallen hat mir auch Foggys Plan; die Umsetzung selbst litt allerdings daran, dass mich die Szene doch etwas an den ganz ähnlich gelagerten Moment seiner Rede vor den Polizisten ein paar Episoden zuvor erinnert hat. Und beim Team-Up von Matt und Ray fehlte mir dann doch irgendwie die Spannung. Grundsätzlich gefällt es mir ja, dass die beiden hier jetzt zusammenarbeiten, und ihr Einbruch in Dex' Apartment zwingt diesen, all seine Aufnahmen mit der Psychiaterin zu verbrennen (was seinem geistigen Gesundheitszustand wohl nicht förderlich sein dürfte). Und die Flucht war dann ebenfalls recht nett umgesetzt. Leider aber ist es der Staffel nicht gelungen, mich eine Verbindung zu Ray Nadeem aufzubauen, weshalb mir sein weiteres Schicksal relativ egal ist. Und auch die Offenbarung ganz am Ende rund um Matt und Schwester Grace verfehlte die gewünschte schockierende Wendung auf mich irgendwie – dass er ihr Gebet gehört hat sorgt aber (zusammen mit der Frage, wie Wilson Fisk wohl gegen Karen zurückschlagen wird) zumindest für eine interessante Ausgangssituation für die nächste Folge.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Der Besuch von Karen Page bei Wilson Fisk war nicht nur das Highlight der Folge, sondern zählt für mich generell zu den besten Szenen, die uns "Daredevil" bislang beschert hat. Ungemein packend, sehr intensiv, und fantastisch gespielt. Der Rest der Folge zieht da im direkten Vergleich recht deutlich den Kürzeren, war jedoch insgesamt auch ok. Vor allem das Treffen von Dex und Julie stach für mich dabei noch hervor. Aber auch die langsame Annäherung zwischen Daredevil und Agent Nadeem und/oder Foggys Auftritt bei der Spendengala das Bürgermeisters waren nett mitzuverfolgen. Allerdings fand ich leider all dies – inklusive der Flucht aus Poindexters Apartment – nur bedingt spannend. Zudem will es der Serie bislang nicht gelingen, mich mit Nadeem mitfiebern zu lassen. Und die Offenbarung am Ende ist zwar im Hinblick auf die nächste Episode durchaus interessant, ganz so schockierend wie es von den Machern vielleicht gedacht war fand ich es aber nicht. Dass die Wertung so deutlich über dem Durchschnitt liegt, ist somit in erster Linie dem Gespräch zwischen Karen und Fisk zu verdanken.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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