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The Orville - 2x02: Primal Urges Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Primal Urges
Episodennummer: 2x02
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 03. Januar 2018 (FOX)
Erstausstahlung D: -
Drehbuch: Wellesley Wild
Regie: Kevin Hooks
Hauptdarsteller: Seth MacFarlane als Captain Ed Mercer, Adrianne Palicki als Commander Kelly Grayson, Penny Johnson Jerald als Dr. Claire Finn, Scott Grimes als Lieutenant Gordon Malloy, Peter Macon als Lieutenant Commander Bortus, Halston Sage als Chief Security Officer Alara Kitan, J. Lee als Lieutenant John Lamarr, Mark Jackson als Isaac.
Gastdarsteller: Chad L. Coleman als Klyden, Kelly Hu als Admiral Ozawa, Mike Henry als Dann, Michael C. Mahon als Altox u.a.


Kurzinhalt: Die Crew der Orville steuert eine sich ausdehnende Sonne an, um zu beobachten, wie diese einen nahegelegenen Planeten – auf dem es scheinbar einst eine Zivilisation gegeben hat – verschluckt. Während man eben diesen Planeten genauer scannt, entdeckt man allerdings – zur völligen Überraschung aller – unter seiner Oberfläche Lebenszeichen. Offenbar haben sich die letzten Überlebenden – weniger als hundert – tief ins Innere des Planeten zurückgezogen. Die Zeit drängt: Bereits in wenigen Stunden wird die Sonne den Planeten verschlingen – und auch die letzten Überlebenden dieser außerirdischen Zivilisation mit sich nehmen. Nun setzen Captain Mercer und seine Crew alles daran, um so viele von ihnen zu retten. Währenddessen fällt Bortus mit einem für ihn doch eher ungewöhnlichen Verhalten auf. Er vernachlässigt zunehmend seinen Posten, bittet darum, früher vom Dienst befreit zu werden – angeblich um mehr Zeit mit seinem Mann Clyden zu verbringen – nur um dann erst recht viele Stunden später und kurz vor Schlafenszeit in ihr gemeinsames Quartier zu kommen. Clyden gegenüber behauptet er wiederum, sein Dienst hätte ihn aufgehalten. Als die Crew Nachforschungen anstellt, stellt sich heraus, dass Bortus im Simulator Sex-Holo-Programme ablaufen lässt – und von diesen offenbar zunehmend abhängig wird…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix "Primal Urges" ist jene Folge, die eigentlich schon für die erste Staffel produziert, dort dann jedoch vorerst zurückgehalten wurde (wobei man wohl, um auf die neue Laufzeit von 48 Minuten zu kommen, noch ein paar Kleinigkeiten geändert/nachgedreht hat). Die Episode teilt sich in zwei Handlungsstränge, die bei mir doch sehr unterschiedlich angekommen sind. Alles rund um die Sonne, die in Kürze den nahegelegenen Planeten verschlingen wird, und die Rettung der letzten Überlebenden des außerirdischen Volkes, konnte mir sehr gut gefallen. Vor allem optisch waren diese Szenen eine Wucht. Schon allein die erste Einstellung war wunderschön (und wäre ein wesentlich hübscherer und besserer Auftakt der zweiten Staffel gewesen), aber auch danach schenkt man uns noch zahlreiche Wallpaper-Motive von der vor der wachsenden Sonne fliegenden Orville. Aber auch die Rettung der letzten Überlebenden verlief spannend. Schon allein die Ausgangssituation ist ja ziemlich düster, da 75 Überlebende wohl von Anfang an zu wenig gewesen wäre, um ihre Zivilisation zu retten. Dann jedoch gelingt es der Orville aufgrund dem Computervirus aber überhaupt nur, 30 von ihnen zu retten. Damit ist der Untergang ihrer Zivilisation und Kultur letztendlich nur aufgeschoben. Lediglich der kleine Logikfehler rund um die Familie der Ministerin hat mich gestört – da diese, als einzige, das Shuttle ohne Schutzanzug betreten (wohl, damit sich ihr Mann von ihr optisch ansprechender verabschieden kann).

Die Nebenhandlung rund um Bortus fiel im direkten Vergleich doch eher ab, profitiert aber davon, dass es diesmal – im Gegensatz zu "Ja'loja" – eine begleitende Handlung mit Science Fiction-Einschlag gibt, was den seifenopernartigen Eindruck merklich abschwächt. Und generell hat mich die Story irgendwie mehr angesprochen, als die drei parallel verlaufenden Handlungsstränge (allesamt rund um persönliche, private Probleme) im Staffelauftakt. Dies liegt insbesondere daran, dass Bortus für seine Sucht mit dem damaligen Streit rund um Topa (siehe "About A Girl") einen nachvollziehbaren Grund hat. Auch die Idee rund um die Art und Weise, wie sich Moclaner voneinander scheiden lassen, fand ich – im Kontext einer SF-Serie mit starkem Humoreinschlag (sprich, man sollte es wohl nicht 100%ig ernst nehmen) – witzig, interessant und originell. Wobei es mir vor allem Mercers Kommentar im Hinblick darauf, dass es für Toleranz gegenüber fremden Kultur doch auch irgendwo eine Grenze geben muss, angetan hatte (weil das war einerseits witzig, sprach mir andererseits aber auch durchaus aus der Seele). Generell gab es durchaus wieder einige gelungene Gags, wie z.B. die "Pssst"-Untertitel, oder auch Gordons Kommentar "God, this whole ship is groce." Davon abgesehen sah ich das mit der diagnostizierten Porno-Sucht insofern skeptisch, als es sich mir angesichts der Holo-Technologie eher um eine Sex-Sucht zu handeln schien (zumindest hatte ich den Eindruck, dass es dabei zu echten, sexuellen Handlungen kommt), was für mich eher mit dem Besuch einer Prostituierten vergleichbar wäre.

Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Eher seltsam fand ich auch ich auch, dass Chefärztin Claire Finn zugleich auch als Counselor einspringt. Da hätte ich doch lieber eine neue Figur für den Posten geschaffen (oder gar Marina Sirtis für einen Gastauftritt verpflichtet) – weil medizinische Ärztin und Psychologin, das sind für mich zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Vor allem aber sehe ich kritisch, wie die Episode Bortus (und seiner Sex- bzw. Pornosucht) die Schuld für den Computervirus und die daraus entstandenen Probleme in die Schuhe schieben will. Weil sorry, aber das ergab für mich – trotz des kausalen Zusammenhangs – keinen Sinn. Wenn aufgrund seiner Dienstvernachlässigung etwas passiert wäre, wäre das schon wieder etwas anderes. Last but not least: Die Musik von John Debney war grundsätzlich wieder wundervoll und sehr schön; am Ende, bei der Zerstörung des Planeten, hätte ich angesichts des damit einhergehenden Todes von rund 50 Lebewesen, eher etwas traurig-elegisches gespielt, statt der triumphalen Melodie, die dort dann erklingt. Insgesamt war "Primal Urges" aber ok, und stellte für mich im Vergleich zum Staffelauftakt auch wieder eine deutliche Steigerung dar.

Fazit: Die Überbleibsel-Episode aus der ersten Staffel schlug sich bei mir besser als die Auftaktfolge von Season 2. Zwar steht auch hier wieder eine sehr persönliche Geschichte im Mittelpunkt, mit der parallel verlaufenden Storyline rund um die sich ausdehnende Sonne, den Planeten den sie in Kürze verschlingen wird, sowie den dortigen (wenigen) Überlebenden einer außerirdischen Zivilisation gibt es diesmal eben auch eine klassische SF-Geschichte, die mich durchaus ansprechen konnte. Aber auch die Story rund um Bortus fand ich interessanter und besser als sämtliche drei Geschichten aus der vorangegangenen Folge. Vor allem die Hintergründe seiner Porno/Sex-Sucht hatten es mir angetan. Und auch der eine oder andere wirklich gelungene Gag war wieder mit von der Partie. Allerdings gab es auch einiges, dass ich eher kritisch sah, angefangen bei Claire, die sich hier in einer Doppelfunktion als Ärztin und Psychologin übt, bis hin zur Art und Weise wie die Episode Bortus für den Computervirus und damit die Verluste unter den Überlebenden zur Verantwortung ziehen will – was für mich nicht wirklich Sinn ergab. Und generell hat mich die Geschichte rund um seine Sucht jetzt nicht auf persönlicher Ebene angesprochen. Insgesamt hat mich "Primal Urges" aber wieder wesentlich besser unterhalten als der sehr enttäuschende Staffelauftakt.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 FOX)




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