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The Orville - 2x01: Ja'loja Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Ja'loja
Episodennummer: 2x01
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 30. Dezember 2018 (FOX)
Erstausstahlung D: -
Drehbuch: Seth MacFarlane
Regie: Seth MacFarlane
Hauptdarsteller: Seth MacFarlane als Captain Ed Mercer, Adrianne Palicki als Commander Kelly Grayson, Penny Johnson Jerald als Dr. Claire Finn, Scott Grimes als Lieutenant Gordon Malloy, Peter Macon als Lieutenant Commander Bortus, Halston Sage als Chief Security Officer Alara Kitan, J. Lee als Lieutenant John Lamarr, Mark Jackson als Isaac.
Gastdarsteller: Jason Alexander als Olix, Will Sasso als Mooska, Mike Henry als Dann, Chad L. Coleman als Klyden, Chris Johnson als Cassius, Kai Wener als Ty Finn, BJ Tanner als Marcus Finn, Blesson Yates als Topa, Rachael MacFarlane als Computer u.a.


Kurzinhalt: Die Orville fliegt nach Moclus, damit Bortus dort sein jährliches Ja'loja-Ritual abhalten kann. Dieses ist ein Ritual der Reinigung, dem Abwerfen von Ballast, und der Erleichterung. Anders ausgedrückt: Moclaner urinieren nur einmal im Jahr, und haben eben diesen jährlichen Toilettengang ritualisiert – weshalb es Bortus' Wunsch ist, dass neben seiner Familie auch seine engsten Freunde von der Orville daran teilnehmen. Im Sinne des Respekts gegenüber anderen Kulturen gibt Captain Mercer seine Zustimmung. Eigentlich möchte er Kelly als sein Date auf das Ja'loja einladen, doch gerade als er dazu ansetzt beichtet sie ihm, seit ein paar Wochen mit einem anderen Besatzungsmitglieder der Orville auszugehen, und eben dieses dazu einladen zu wollen, sie zu begleiten. Zerknirscht gibt Ed ihr seinen Segen – setzt daraufhin jedoch alles daran, um herauszufinden, wer der geheimnisvolle Konkurrent ist. Alara wird indes von Isaac auf den Blind Date geschickt – und findet sich bei diesem dann in Gesellschaft von Dan wieder. Gordon hat sich indes in die neue Kartographin Janet Tyler verguckt – und bittet John um Hilfe dabei, sie anzusprechen. Claire Finn wiederum muss sich mit elterlichen Problemen herumschlagen – gefällt ihr doch der Umgang, den ihr älterer Sohn Marcus in letzter Zeit pflegt, ganz und gar nicht. Als dieser mit seinem Freund James einen Essens-Synthesizer hackt, damit ihnen dieser eine Flasche Wodka repliziert, wird es Zeit für eine heftige Standpauke…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Wer meine Reviews zu "The Orville" und "Star Trek: Discovery" verfolgt hat, den wird es nicht überraschen, dass ich mich über die Rückkehr der "Star Trek"-Hommage weitaus mehr freue, als über jene der offiziellen "Star Trek"-Serie. Umso bedauerlicher, dass "Ja'loja" meiner Wiedersehensfreude doch einen recht heftigen Dämpfer verpasst hat, denn aus meiner Sicht liefert Seth MacFarlane mit diesem Staffelauftakt "Discovery" eine Steilvorlage, um zumindest mal im direkten Vergleich der ersten Episode von Season 2 den unmittelbaren Konkurrenten hinter sich zu lassen (und ganz ehrlich, wenn die Macher die nicht nutzen und das echt nochmal unterbieten, ist ihnen eh nicht mehr zu helfen). Weil zumindest ich fand "Ja'loja" als Staffelauftakt (ähnlich wie "Das Kind" bei der zweiten TNG-Season) denkbar ungünstig gewählt. Aus meiner Sicht verließ man sich hier zu sehr darauf, dass wir die Crew der Orville mittlerweile vermissen, und es daher reicht, ihnen eine knappe Stunde bei ihren verschiedenen persönlichen Problemen zuzuschauen. Eine echte Story hat "Ja'loja" aber ebenso wenig zu erzählen, wie sie eine markante, hervorstechende, interessante Idee bieten – geschweige denn zum Nachdenken anregen – würde. Das Ergebnis ist eine Episode, die – so mancher DS9-Folge, insbesondere aus den ersten Staffeln, ähnelnd – eher an eine Seifenoper erinnert, denn als "Star Trek" (oder auch Science Fiction im Allgemeinen).

Das Ergebnis ist eine Episode, die mit leichten Abwandlungen statt auf der Orville der Zukunft genauso gut auch der Erde der Gegenwart spielen könnte. Dann wäre Ed halt mit dem Auto vorbeigefahren – oder hätte, den Zeitgeist fast noch besser treffend, eine Drohne vorbeigeschickt. Marcus und James hatten die Wodka-Flasche halt geklaut statt sie zu replizieren. Bei Alara und Dan hätten sich statt zwei Aliens halt zwei Einwanderer getroffen. Und statt dem Ja'loja-Ritual – dass nachdem man 45 Minuten lang drauf gewartet ist ohnehin enttäuschend unspektakulär war (passenderweise: Wenn man genau an dieser Stelle eine Pinkelpause einlegen würde, wäre die Szene auch schon wieder vorbei, ehe man wieder vom Klo zurück ist) – hätte man sich halt irgendeine andere Zeremonie überlegen müssen. Davon abgesehen stehen sie jedoch allesamt vor überaus weltlichen Problemen, mit denen sich wohl jeder von uns bis zu einem gewissen Grad identifizieren kann. Und das muss ja grundsätzlich nichts schlechtes sein, bzw. dient so etwas ja auch immer dazu, die Bindung zwischen den Figuren und den Zuschauern zu stärken. Aber wenn es in einer Episode halt wirklich nur mehr um solche Angelegenheiten dreht, und auf jeglichen SF-Aspekt verzichtet wird (wie es eben z.B. bei einigen frühen DS9-Folgen gerne mal der Fall war), trifft das halt leider selten bis nie meinen Geschmack – weil dafür brauche ich nun mal nicht bei "The Orville" oder einer anderen Science Fiction-Serie einschalten; das kriege ich in allen möglichen Drama-Serien mindestens genauso gut, wenn nicht gar besser, geliefert. Was nicht heißen soll, dass es bei "Ja'loja" nicht vereinzelte Momente gab, die ich ganz amüsant und/oder gelungen fand. Ich mag die Figuren und die wesentlich entspannter-kameradschaftlich-lockerere Atmosphäre an Bord nach wie vor sehr gern, und der eine oder andere Gag brachte mich durchaus wieder zum Schmunzeln. Dennoch, ähnlich gelangweilt habe ich mich bislang noch bei keiner "The Orville"-Folge. Irgendwo mittendrin in der Season hätte ich mit "Ja'loja" vielleicht eher leben können – als Auftakt zur zweiten Staffel fand ich die Folge jedoch denkbar schlecht gewählt.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Die erste Staffel von "The Orville" schien sich ja – vom erhöhten Humoranteil abgesehen – sehr stark an "The Next Generation" zu orientieren. Bei "Ja'loja" musste ich hingegen in erster Linie an so manche frühe "Deep Space Nine"-Episode denken. Denn leider lässt es "Ja'loja" gänzlich an Science Fiction-Elementen vermissen, und erzählt vier parallel verlaufende, überaus weltlich-menschliche Handlungsstränge, die sich mit leichten Abwandlungen genauso gut auch auf der Erde der Gegenwart abspielen könnten. Zwar war keiner davon jetzt richtiggehend nervig, und gab es da und dort immer wieder mal gelungene Gags, die mich kurzzeitig zum Schmunzeln brachten, insgesamt habe ich mich mit "Ja'loja" aber leider überwiegend gelangweilt, wobei ich vor allem mit Claires Geschichte rund um ihren rebellischen Teenager-Sohn persönlich wenig bis gar nichts anfangen konnte. Schade fand ich auch, dass man die Gelegenheit nicht nutzte, tiefer in die Kultur der Moclaner einzutauchen – bis auf das Kuriosum des Pinkelns als nur einmal im Jahr stattfindendes, rituelles Ereignis erfahren wir über sie hier nichts neues. Wie das Ritual am Ende generell sehr unspektakulär, nicht der Rede wert, und die Warterei darauf leider nicht wert war. Wollen wir hoffen, dass dies kein schlechtes Vorzeichen ist, und sich nicht als prophetisch im Hinblick auf die gesamte zweite "Orville"-Staffel erweisen wird.

Wertung: 1.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 FOX)




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