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Star Wars: Das Vermächtnis des Imperiums Drucken E-Mail
Mäßiger Abschluss des zweiten YJK-Zyklus Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 23 Dezember 2018
 
Titel: "Das Vermächtnis des Imperiums"
Originaltitel: "The Emperor's Plague"
Bewertung:
Autoren: Kevin J. Anderson & Rebecca Moesta
Übersetzung: Manfred Weinland
Umfang: 215 Seiten
Verlag: VGS (D), Del Rey (E)
Veröffentlicht: 2000 (D), Januar 1998 (E)
ISBN: 978-3-802-52552-3
Buch kaufen: Taschenbuch (D), Taschenbuch (E)
 

Kurzinhalt: Jaina, Jacen und Lowie berichten vor dem Senat der Neuen Republik von ihrem kürzlichen Besuch auf Ryloth, ihrer Begegnung mit der Allianz der Vergessenen, und von deren Plänen. Viele – gerade auch nichtmenschliche – Senatoren wollen ihren Bericht partout nicht glauben, und lehnen Sanktionen ab. Letztendlich verständigt sich der Senat aber darauf, Beobachter zu entsenden, die sich mit Vertretern der Allianz der Vergessenen treffen soll, um die Vorwürfe zu untersuchen. Währenddessen brechen Zekk und Raynar auf, um Bornan Thul aufzuspüren, ehe dieser von einem der Kopfgeldjäger der Galaxis geschnappt wird. Fast kommen sie zu spät. Zwar können sie Raynars Vater gerade noch so retten, ehe dieser in Boba Fetts Fänge gerät, diesem gelingt es dafür aber, sich in den Computer von dessen Schiff zu hacken und so den Standort jenes imperialen Waffenlagers in Erfahrung zu bringen, wo sich die ganzen vom Imperium entwickelten Seuchen befinden. Daraufhin schließt sich die Gruppe junger Jedi-Ritter zusammen, um den Asteroiden vor Nolaa Tarkona und ihren Gefolgsleuten zu erreichen…

Review: "Das Vermächtnis des Imperiums" hatte bei mir alles andere als einen guten Start erwischt, weil alles rund um die Senatsbesprechung ist mir doch ziemlich auf den Wecker gegangen. Dass sich just alle außerirdischen Senatoren die ihr Wort erheben auf Seite der Allianz der Vergessenen bzw. von Ryloth stellen, war mir dann doch etwas zu schwarz/weiß und überzeichnet. Letztendlich merkt man recht deutlich, dass Anderson und Moesta hier die Glaubwürdigkeit ein bisschen verbiegen, damit nicht gleich die gesamte Flotte inklusive der großen Helden Luke, Han und Leia über Ryloth herfallen, sondern das Ausschalten des imperialen Waffenlagers auch wirklich in den Händen der nachfolgenden Generation jener jungen Jedi-RitterInnen bleibt, die bei dieser Reihe nun mal im Mittelpunkt stehen. Trotzdem wirkte das auf mich doch eher verkrampft. Zum Kopfschütteln fand ich auch die spätere Offenbarung von Bornan Thul, schon mal beim Depot gewesen, damals aber keinen Sprengstoff mitgehabt zu haben, um dieses gleich zu vernichten. Ja um Himmels willen, hat er sich gedacht, er fliegt dort einfach mal so ohne Waffen hin, und dann wird sich dort schon was ergeben? Hätte er gleich bei seinem ersten Besuch den gesamten Asteroiden gesprengt, wäre sowohl den Figuren als auch mir als Leser einiges erspart geblieben. Auch hier hatte ich wieder den Eindruck, dass all dies bewusst darauf konstruiert ist, dass er am Ende dann heldenhaft sein Leben geben kann, um dieses frühere Versäumnis nun nachzuholen – und sollte damit natürlich auch recht haben. Leider aber verfehlte auch diese Wendung die gewünschte emotionale Wirkung bei mir völlig. Wie ich den Showdown generell nicht sonderlich spannend fand. Da hat mich die Flucht von Ryloth im letzten Roman weitaus mehr gepackt. Immerhin, vor allem die zweite Hälfte des Romans ist dann soweit recht kurzweilig. Zudem beginnen die seit Anbeginn der Reihe wenig subtil ausgesäten Samen hier endlich langsam Früchte zu tragen (Stichwort Jacen/Tenel Ka; fehlen nur noch Jaina/Zekk und Raynar/Lusa). Und auch die kleinen Auftritte von Han und Luke haben mir gefallen (während mir Leia in dieser Reihe bislang viel zu sehr ignoriert wird; ich hoffe, hier hat das Autorenduo in den letzten drei Bänden nochmal nachgebessert).

Fazit: "Das Vermächtnis des Imperators" war der letzte Roman der "Young Jedi Knights"-Reihe, der hierzulande veröffentlicht wurde. Ob deutschsprachige "Star Wars"-Fans dadurch wirklich etwas entgangen ist, werde ich Anfang des kommenden Jahres ergründen; mit "Das Vermächtnis des Imperators" hat man aber zumindest einerseits den laufenden Zyklus beendet und damit einen – zumindest narrativ – zufriedenstellenden Schlusspunkt für die Reihe gewählt. Qualitativ hingegen verabschiedet man die "Young Jedi Knights" nicht gerade auf einem Höhepunkt. Vieles wirkte konstruiert damit sich die Handlung wie vom Autorenduo gewünscht entwickeln kann. Manches war etwas gar absehbar und/oder klischeehaft (worunter vor allem auch der eine große Heldentod des Romans litt, der bei mir keinerlei emotionale Wirkung entfaltete). Und angesichts der großen Bedrohung für die gesamte Galaxis kam – da ein Scheitern von vornherein ausgeschlossen war – auch wieder keine richtige Spannung auf. Immerhin, die zweite Hälfte des Romans, mit dem Showdown auf dem Asteroiden, war dann soweit ganz kurzweilig. Und auch die etwas größeren Auftritte von Han und Luke haben mich gefreut (während Leia leider nach wie vor bei der Reihe sträflichst vernachlässigt wird). Gut genug, um die teils horrenden Preise die für die gebrauchten Bücher des VGS-Verlags verlangt wird, zu rechtfertigen, war der zweite "Young Jedi Knights"-Zyklus in meinen Augen aber leider nicht.

Bewertung: 2/5 Punkten
Christian Siegel





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