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Star Wars: Gefangen auf Ryloth Drucken E-Mail
Die jungen Jedi-Ritter auf gefährlicher Rettungsmission Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 16 Dezember 2018
 
Titel: "Gefangen auf Ryloth"
Originaltitel: "Jedi Bounty"
Bewertung:
Autoren: Kevin J. Anderson & Rebecca Moesta
Übersetzung: Manfred Weinland
Umfang: 212 Seiten
Verlag: VGS (D), Del Rey (E)
Veröffentlicht: September 1999 (D), Oktober 1997 (E)
ISBN: 978-3-802-52551-5
Buch kaufen: Taschenbuch (D), Taschenbuch (E)
 

Kurzinhalt: Lowie hat – in Begleitung von seiner Schwester – seine Jugendfreundin Rabba nach Ryloth begleitet, um mehr über die Allianz der Vergessenen zu erfahren. Rabba hoffte scheinbar, ihn für diese rekrutieren zu können, doch je mehr Lowie über die von der Allianz und ihre Pläne erfährt, desto schockierter und abgestoßener ist er. Zudem merkt er schon bald, dass er und seine Schwester Sirrakuk eher Gefangene als Gäste auf Ryloth sind – und beginnt, nach einem Weg zu suchen, um vom Planeten zu entkommen. In der Zwischenzeit machen sich Jaina, Jacen, Tenel Ka und Raynar zunehmend Sorgen um ihn, und starten schließlich eine verzweifelte Rettungsmission – nur um selbst in Gefangenschaft zu geraten. Und als Bornan Thul von einem anderen Kopfgeldjäger aufgespürt wird, muss sich Zekk entscheiden, ob er diesen seinem Schicksal überlässt, oder eingreift – und damit den Code der Kopfgeldjäger verletzt…

Review: Zwischenzeitlich hätte mich "Gefangen auf Ryloth" fast zur Verzweiflung gebracht. Ich meine, da wissen die jungen Jedi-Ritter ganz genau, dass es Nolaa Tarkona, die Anführerin der Allianz der Vergessenen, auf Bornan Thul abgesehen hat – und dann nehmen die tatsächlich bei ihrer Rettungsmission Raynar nach Ryloth mit, auf die Gefahr hin, dass sie von Nolaa geschnappt werden, und diese daraufhin ein Druckmittel hat, um Bornan dazu zu erpressen, aus seinem Versteck zu kommen und sich ihnen zu ergeben, wenn er seinen Sohn retten will? Wie bescheuert kann man sein? Der einzige Grund, dass mir diese Idiotie den Roman nicht verdorben hat, liegt darin, dass diese Aktion letztendlich ohne Folgen blieb (weil das wäre mir einfach zu konstruiert gewesen), da, man höre und staune, Nolaa tatsächlich noch dümmer ist als Jaina, Jacen, Tenel Ka und Raynar, und die perfekte Gelegenheit, die sich ihr durch die Gefangennahme von Bornan Thuls Sohn ergibt, nicht erkennt und ausnutzt. Nichtsdestotrotz, was das logische Handeln ihrer Figuren betrifft, haben sich Kevin J. Anderson und Rebecca Moesta was das betrifft alles andere als mit Ruhm bekleckert. Dass mir "Gefangen auf Ryloth" trotzdem wieder deutlich besser gefallen konnte als der vorherige Teil der Reihe, ist in erster Linie im letzten Drittel des Romans begründet. Denn die Flucht der jungen Jedi-Ritter von Ryloth ist überaus packend beschrieben, und zudem – da sie sich in unterschiedliche Gruppen aufspalten, die jeweils vor individuelle Herausforderungen gestellt werden – sehr abwechslungsreich. Das Autorenduo profitiert dabei zweifellos auch vom interessanten (EU-)Konzept rund um Ryloth als Planet, der immer die gleiche Seite der Sonne zuwendet, weshalb Leben nur in einem äußerst kleinen Bereich – im Zwielicht zwischen Tag und Nacht – möglich ist. Die Idee hat mich schon immer fasziniert, und wird hier von den beiden gut genutzt. Auch das etwas längere Wiedersehen mit Luke Skywalker am Ende hat mich gefreut. Und die Ausgangssituation für den abschließenden Teil des zweiten YJK-Zyklus finde ich ebenfalls vielversprechend.

Fazit: Mittendrin dachte ich kurz, ich müsste das Buch an die Wand pfeffern, weil, ich meine, wie blöd kann man sein? Zum Glück blieb die Dummheit von Jaina, Jacen, Tenel Ka und natürlich insbesondere Raynar aber ungesühnt, weshalb ich es dann doch noch halbwegs verdauen konnte (wenn ich "Gefangen auf Ryloth" in dieser Hinsicht auch nicht völlig ungestraft davonkommen lassen kann). Generell war die erste Hälfte noch nicht so das Gelbe vom Ei, und ließ es an Spannung und interessanten Entwicklungen vermissen. Dafür war das letzte Drittel, mit der Flucht von Ryloth, durchaus packend umgesetzt, und profitierte u.a. auch vom interessanten Legends-Konzept rund um den Planeten, auf dem nur in einer recht engen Zwielicht-Zone leben möglich ist. Da ich jedoch mit der Allianz der Vergessenen nach wie vor nicht wirklich etwas anfangen kann, freue ich mich dennoch schon darauf, es in Kürze hinter mich zu haben, und hoffe, dass die letzten drei Bände der Reihe dann mit besseren Widersachern aufwarten werden.

Bewertung: 2.5/5 Punkten
Christian Siegel





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