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Doctor Who - 11x09: It Takes You Away Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) BBC

Originaltitel:It Takes You Away
Episodennummer: 11x09
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 02. Dezember 2018
Erstausstrahlung D: -
Drehbuch: Ed Hime
Regie: Jamie Childs
Hauptdarsteller: Jodie Whittaker als The Doctor, Tosin Cole als Ryan Sinclair, Mandip Gill als Yasmin Khan, Bradley Walsh als Graham O'Brien.
Gastdarsteller: Sharon D. Clarke als Grace O'Brien, Ellie Wallwork als Hanne, Kevin Eldon als Ribbons, Christian Rubeck als Erik, Lisa Stokke als Trine u.a.

Kurzinhalt: Diesmal landen die Doktorin, Graham, Yaz und Ryan im Norwegen der Gegenwart. Kurz überwältigt von der Schönheit der Landschaft, fällt ihr Blick schon bald auf eine nahegelegene Blockhütte. Diese scheint jedoch von außen barrikadiert worden zu sein. Im Inneren findet man jedoch nicht etwa ein gefährliches Monster, sondern ein junges, blindes Mädchen an. Hanne wartet ungeduldig auf die Rückkehr ihres Vaters Erik, der sie im Haus alleingelassen hat – und warnt sie vor Monstern, die in der Umgebung ihr Unwesen treiben sollen. Eben diese stellen sich dann jedoch als Trick heraus, damit Hanne das Haus nicht verlässt. Bleibt die Frage, was mit Erik passiert ist. Im Schlafzimmer stößt man auf einen seltsamen Spiegel, der sich vielmehr als Portal offenbart. Dieses führt in eine sogenannte Antizone – einen Puffer zwischen unserem Universum und einem zweiten, welches das Raum-Zeit-Kontinuum bedroht. Während Ryan auf Hanne aufpasst, schreiten die Doktorin, Grahan und Yaz durchs Portal, wo sie sich zuerst durch finstere Gänge voller gefräßiger Biester schlagen, und schließlich auf der anderen Seite in eine Art Spiegeluniversum gelangen, wo sie nicht nur auf Erik und dessen verstorbene Frau Trine treffen, sondern auch auf Grace O'Brien…


Review: Episodenbild (c) BBC In "It Takes You Away" verschlägt es die Doktorin und ihre BegleiterInnen mal nicht nach England und Umgebung, sondern nach Norwegen. Keine Ahnung, ob auch wirklich dort gedreht wurde, aber grundsätzlich finde ich, das ist eine gute Idee. Klar ist "Doctor Who" eine britische Serie, aber für einen durch Raum und Zeit reisenden Time Lord (oder Lady) verschlägt es den Doktor doch etwas gar oft in den englischen Raum. Einzelne Ausflüge in andere Länder (z.B. die USA) gab es zwar gelegentlich, aber für meinen Geschmack dürfte die Serie einen gewissen weltenbummlerischen Aspekt gerne forcieren. Insofern war die Wahl der Location schon mal der erste Pluspunkt der Folge. Der nächste ist das Casting von Hanne. Lange Zeit war es Standard, dass auch Rollen mit körperlicher Beeinträchtigung von "normalen" Darstellern gespielt wurden. Erst in den letzten Jahren ist hier langsam ein Umdenken zu bemerken, (siehe u.a. auch "A Quiet Place") und das finde ich überaus positiv. Sprich: Die blinde Hanne wird von der ihrerseits von Geburt an blinden Ellie Wallwork dargestellt, und abseits von Ausnahmen, die es nicht anders möglich machen (wie z.B. Szenen, die uns die jeweilige Person vor oder auch nach ihrer Behinderung zeigen), sollte dies von nun an wirklich zum Standard gehören. Denn: Auch das ist Teil der oft zitierten und angestrebten Inklusion.

Aber auch davon abgesehen hat mir "It Takes You Away" überwiegend sehr gut gefallen. Zwar braucht die Episode schon ein bisschen, bis sie so richtig Fahrt aufnimmt. Aber zuerst mit der Hütte, dann ihrer (einzigen) Bewohnerin, dem vermeintlichen Monster, dem geheimnisvollen Spiegel/Portal, der Zwischenwelt, und schließlich dem "Spiegel"-Universum (wo dann tatsächlich die Filmaufnahmen gespiegelt wurden? Zumindest das T-Shirt ist ja verkehrt herum) ist die Episode sehr wendungs- und abwechslungsreich. Noch besser: mir konnte auch jeder dieser Haken, den die Folge schlug, gefallen. Angefangen bei der Offenbarung, dass das Monster gar nicht existiert, und vielmehr Erik auf diese Weise dafür sorgen wollte, dass seine Tochter das Haus nicht verlässt und in Sicherheit bleibt. Über die wirklich großartig umgesetzte Antizone, mit dem netten rot-blau-Kontrast, dem cool aussehenden (wenn auch etwas an die Remaner von "Star Trek: Nemesis" erinnernden) Alien, dessen Maske wirklich gut gemacht war, der originellen Ballon-Laterne, und den fleischfressenden Riesenmotten. Bis hin zum anderen Universum, dass über ein eigenes Bewusstsein verfügt, und – um jene Menschen, die sich dorthin verirren, zum Bleiben zu bewegen – tote quasi wieder zum Leben erweckt. Was einerseits der Grund ist, warum Erik bislang von dort nicht zurückgekehrt ist und seine Tochter im Stich ließ, und andererseits dazu führt, dass Graham hier auf Grace trifft, und sich in weiterer Folge ein weiteres Mal von ihr verabschieden muss. Wie die Episode hier mit dem Verlust, den der Tod eines geliebten Menschen verursacht (wodurch eine Lücke aufreißt, die sich daraufhin nie vollständig schließt), umgeht, und aufzeigt, wie schwer es Graham fällt, dies ein weiteres Mal tun zu müssen, war durchaus berührend. Vor allem aber gefiel mir die Offenbarung rund ums Universum, das über ein eigenes Bewusstsein verfügt – und seine Motivation. Dass dieses dann just einen Frosch als Gestalt wählt, gab dem abschließenden Gespräch mit der Doktorin zudem etwas schön Surreales. So ziemlich mein einziger Kritikpunkt: Zwischendurch gibt es, als die Doktorin die Geschichte ihrer Großmutter erzählt, ziemlich viel Info-Dumping auf einmal. Das hätte sich ev. ein bisschen besser verteilen und/oder kürzen lassen.

Fazit: Episodenbild (c) BBC "It Takes You Away" begeisterte mich unter anderem mit der blinden Protagonistin (die auch von einer blinden Schauspielerin dargestellt wurde), der wendungs- und abwechslungsreichen Handlung, der optisch feinen Inszenierung, der netten Idee rund um dem Bewusstsein im Spiegeluniversum, sowie der Thematisierung von Trauer und Verlust. Die abschließende Szene zwischen der Doktorin und dem Bewusstsein war zudem, mit dem weißen Licht und dank der Gestalt, welche das Bewusstsein aus dem anderen Universum annimmt, schön surreal. Und auch die Szenen in der Antizone hatten es mir dank der netten optischen Gestaltung angetan. Der Monolog der Doktorin über die Geschichte ihrer Großmutter war zwar vielleicht etwas zu viel Information auf einmal, und brachte die sich bis dahin ständig vorwärtsbewegende (und dementsprechend kurzweilige) Handlung kurzzeitig zum Stillstand. Ansonsten war "It Takes You Away" aber eine rundum gelungene Episode.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © BBC)




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