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Star Wars: Stimmen des Zorns Drucken E-Mail
Schwaches Abenteuer der jungen Jedi-Ritter Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 09 Dezember 2018
 
Titel: "Stimmen des Zorns"
Originaltitel: "Delusions of Grandeur"
Bewertung:
Autoren: Kevin J. Anderson & Rebecca Moesta
Übersetzung: Manfred Weinland
Umfang: 212 Seiten
Verlag: VGS (D), Del Rey (E)
Veröffentlicht: Februar 1999 (D), Juli 1997 (E)
ISBN: 978-3-802-52550-7
Buch kaufen: Taschenbuch (D), Taschenbuch (E)
 

Kurzinhalt: Zekk nimmt einen neuen Auftrag an: Er soll eine Nachricht an Bornan Thuls Familie übermitteln. Zu spät erkennt er, dass es sich bei seinem Auftraggeber um Bornan Thul selbst handeln muss, der sich für ihr Treffen eine Verkleidung zugelegt hat. Doch als Zekk nach dem Flüchtigen sucht, auf den ein hohes Kopfgeld ausgesetzt ist, ist Bornan auch schon wieder verschwunden. Bei der Übergabe der zweiten Hälfte der Bezahlung bietet sich Zekk dann jedoch eine weitere Gelegenheit, reich und berühmt zu werden. Jacen, Jaina und Tenel Ka verfolgen indes die Spur von Bornans Bruder Tyko, der ebenfalls verschwunden ist, bis zur Droidenfabrik auf Mechis III. Wo sie dann nicht nur eine überraschende Entdeckung machen, sondern auch dem Kopfgeldjäger Dengar begegnen, der hoffte, Bornan Thul dort anzutreffen. Und Lowie begleitet seine Jugendfreundin Raaba nach Ryloth, um die Allianz der Vergessenen kennenzulernen. Doch was er dort zu hören und sehen bekommt, erfüllt ihn doch eher mit Sorge…

Review: Also momentan geht's mit der "Young Jedi Knights"-Reihe doch wieder bergab. So fand ich "Stimmen des Zorns" leider inhaltlich extrem schwach und uninteressant – und das quer durch alle drei Handlungsstränge. Auf der einen Seite ist da alles rund um Zekk. Wer sein Klient ist, ist dermaßen offensichtlich, dass ich wirklich froh bin, dass er zumindest unmittelbar darauf draufkommen durfte, und das Autorenduo das nicht als großer Twist am Ende des Romans verkaufen wollte. Etwas dämlich wirkt er aber dennoch, dass er da nicht früher draufkommt. Sein nachfolgender moralischer Zwiespalt, ob er Bornan wirklich ausliefern soll oder nicht, war dann aber eh noch das Beste – und eigentlich einzig Gute – am Roman. Als völligen Reinfall empfand ich hingegen den Ausflug von Jaina, Jacen und Tenel Ka nach Mechis III, wo sie auf dessen Bruder Tyka treffen. Der entsprechende Plot bot einfach gar nichts. Keine interessanten Wendungen und/oder Offenbarungen, keine packenden Entwicklungen, keine Spannung, und keine mitreißende Action. Das bisschen, was man uns an letzterer gönnt, war absolut austauschbar und uninteressant. Auch den Gastauftritt von Dengar hätten sie sich in dieser Form sparen können. Und generell macht alles rund um Tykas Verschwinden auf mich rückwirkend den Eindruck eines Lückenfüllers. Da wäre es mir aber lieber gewesen, man hätte ein Buch vom aktuellen Zyklus eingespart, und wäre schneller zur Sache gekommen. Der dritte Handlungsstrang rund um Lowie und Raaba reißt leider auch nichts raus. Nach wie vor kann ich mit der Allianz der Vergessenen, ihren Vorwürfen, ihrem Anliegen und vor allem auch ihrer (geplanten) Vorgehensweise, überhaupt nichts anfangen. Wie im Review zu "Allianz der Vergessenen" schon erwähnt, ist mir das mit Raaba als treuem Mitglied Allianz auch der Geschichte rund um Zekk und die Schattenakademie im ersten Zyklus zu ähnlich. Und angesichts des von ihnen geplanten Massenmords kommt halt auch wieder mal keinerlei Spannung auf – weil dass sie damit erfolgreich sind, darf innerhalb einer Jugendbuchreihe dann ja doch eher bezweifelt werden. Hier steht einfach zu viel auf dem Spiel, weshalb man von vornherein weiß, wie es ausgehen wird. Weshalb ich den letzten beiden Teilen vom aktuellen YJK-Zyklus doch eher mit Desinteresse entgegensehe.

Fazit: Ich wollte mir die "Young Jedi Knights"-Reihe vorknöpfen, um mehr über Jaina und Jacen zu erfahren, bzw. generell einen größeren Bezug zu ihnen aufzubauen, bevor ich mich dann an die NJO-Reihe mache. Langsam aber sicher beginne ich das aber doch ein wenig zu bereuen. Bereits der erste Zyklus hatte einen ziemlichen Durchhänger im Mittelteil, und auch im zweiten mehren sich die Lückenfüller-Elemente. Alles rund um Tyka ist z.B. narrativ völlig unwichtig. Wenn du das und noch einiges aus "Allianz der Vergessenen" rausstreichst und die Geschichte generell komprimierst, kommst du statt fünf Teilen nur mehr eine Trilogie – die mir dann vielleicht etwas besser gefallen hätte. Zwar hätte das an Kritikpunkten wie der meines Erachtens bescheuerten Allianz der Vergessenen auch nichts geändert, aber zumindest hätte sich die Geschichte flotter weiterbewegt. Aber vielleicht steigert sich die Story zum Ende hin ja nochmal…

Bewertung: 1.5/5 Punkten
Christian Siegel





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