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Große und kleine Sünden Drucken E-Mail
Autor: Christian Siegel - Datum: Dienstag, 22 September 2020
 
Nachdem es der Apollo und der Daedalus gelungen ist, mehrere Schiffe der Replikatoren auszuschalten, ziehen sich diese bis zu ihrem Heimatplaneten zurück. Mit Hilfe von Verbündeten will man diese Gelegenheit nutzen, um die Bedrohung durch sie endgültig auszuschalten…
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: Be all my sins remember'd
Episodennummer: 4x11
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 04. Januar 2008
Erstausstrahlung D: 04. März 2009
Drehbuch: Martin Gero
Regie: Andy Mikita
Hauptdarsteller: Joe Flanigan als Major John Sheppard, Amanda Tapping als Colonel Samantha Carter, Rachel Luttrell als Teyla Emmagan, Jason Momoa als Ronon Dex, David Hewlett als Dr. Rodney McKay.
Gastdarsteller: Michael Beach als Colonel Abraham Ellis, Mitch Pileggi als Colonel Steven Caldwell, David Nykl als Dr. Radek Zelenka, Jill Wagner als Larrin, Christopher Heyerdahl als Todd, Michelle Morgan als FRAN, Martin Christopher als Major Kevin Marks, Niall Matter als Lt. Kemp, Chuck Campbell als Chuck, Jason Coleman als Larrin's crewman, Patricia Cullen als Asuran crew member , Torri Higginson als Dr. Elizabeth Weir u.a.

Kurzinhalt: Die Daedalus und die Apollo kehren in die Pegasus-Galaxie zurück. Beide Schiffe wurden mit Plasmawaffen der Asgard ausgerüstet, was dazu führt, dass die Menschen im Kampf gegen die Replikatoren erste Erfolge verzeichnen können. Daraufhin ziehen sich die Kampfschiffe der Replikatoren zu ihrem Heimatplaneten zurück – jedoch wird erwartet, dass diese schon bald in noch größerer Zahl aufbrechen werden, um zurückzuschlagen. Es müsste den Menschen demnach gelingen, die Gelegenheit am Schopf zu packen und zuzuschlagen, solange sich die Schiffe im Orbit des Planeten befinden. Nur wie? Der Virus der Antiker hat sich leider als nicht zielführend erwiesen. Rodney verfolgt nun stattdessen einen anderen Plan: Er will die Replikatoren dazu bringen, ihre Kohärenz zu verlieren, und sämtliche einzelnen Teile in einer großen Masse bündeln, ehe man diese dann vernichtet. Gelingen soll ihm dies mit einem von ihm geschaffenen Replikatoren, dem er dann entgegen seines ursprünglichen Plans ein menschliches Aussehen verleihen muss. Und so wird "Fran", wie er sie tauft, darauf programmiert, den Untergang der Replikatoren einzuläuten. Doch damit der Plan gelingt, reichen die zwei Schiffe, welche die Menschen zur Verfügung haben nicht – weshalb sie versuchen, sowohl die Wraith rund um Todd als auch die von Larrin angeführten Reisenden als Verbündete zu gewinnen…

Denkwürdige Zitate: "They are a very complex and ingenious design."
"Yeah, well, I thought I was ingeniouser."
(Was für eine Wortschöpfung, McKay!)

"You're fine with all this?"
"Why would I not be? It's my reason for being."
(Frans doch etwas erschreckende Antwort an Rodney.)


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) MGM/Showtime Nach einer noch eher unspektakulären ersten halben Stunde dreht "Große und kleine Sünden" dann in den letzten zehn Minuten nochmal so richtig auf. Die versammelte Flotte, die gegen die Replikatoren in die Schlacht zieht, kann für sich genommen schon beeindrucken, aber vor allem eben diese Schlacht ist dann wirklich imposant in Szene gesetzt. Hier spendiert man uns einige wirklich schöne Effektaufnahmen, die sich auch mehr als zehn Jahre später immer noch sehr gut sehen lassen können, und zu beeindrucken wissen. Doch es sind nicht nur die Schauwerte, die gesamte Mission ist sehr packend umgesetzt, nicht zuletzt auch, wenn – wie es ja eigentlich fast immer ist – nicht alles nach Plan verläuft, und dann hektisch improvisiert werden muss. Insgesamt wäre das jedenfalls ein wirklich spektakulärer und würdiger Schlusspunkt für die Bedrohung durch die Replikatoren gewesen; nicht nur deshalb wünschte ich auch, man hätte es dabei belassen, aber dazu gleich.

Allerdings, der erste Satz deutete es schon an: Vom packenden Finale abgesehen war ich von "Große und kleine Sünden" nicht so begeistert. Die erste halbe Stunde ist damit beschäftigt, die Schlacht am Ende vorzubereiten. Da mag es zwar ebenfalls schon den einen oder anderen netten, gelungenen Moment geben – wie z.B., wenn John von Teylas Schwangerschaft erfährt, oder Sam Rodney gegenüber dem einen Major in Schutz nimmt – aber wirklich mitreißend ist das alles noch nicht unbedingt. Gefreut habe ich mich allerdings über das Wiedersehen mit Larrin (die meines Erachtens immer noch viel besser zu John passt, als Teyla), und dass dieses eben auch bedeutet, dass man sich nicht einfach nur mit einem Teil der Wraith, sondern auch den Reisenden verbündet, um gemeinsam gegen die Replikatoren in die Schlacht zu ziehen. Etwas enttäuschend fand ich allerdings die Story rund um Fran. Aus der hätte man wesentlich mehr machen können, ja müssen. Vor allem die moralischen Implikationen davon, hier ein denkendes Wesen zu erschaffen, mit dem einzigen Zweck, sich um die Replikatoren zu vernichten zu opfern, werden praktisch vollständig ausgeblendet. Das fand ich enorm schade, und so sehr mir Sam als Leiterin der Atlantis-Expedition grundsätzlich auch gefallen haben mag, konnte ich mich hier des Eindrucks nicht erwehren, dass dies mit Dr. Weir etwas anders abgelaufen wäre. Apropos Weir – damit wären wir auch schon beim End-Twist angelangt. Also grundsätzlich mal ließ mir dieser etwas zu viel offen. Ist das nun doch die echte Weir (und somit die Berichte über ihren Tod voreilig), oder eine Replikatoren-Kopie, oder…? Letzteres würde ich insofern extrem bedauern, als dass böse Replikator-Versionen von uns bekannten Figuren keine neue Idee mehr sind (siehe "Replicarter"), vor allem aber, weil mir "Große und kleine Sünden" als Schlusspunkt für die Bedrohung durch die Replikatoren sehr gut gefallen würde. "Stargate" hat seit jeher ein Problem damit, sich Feinden ein für alle Mal zu entledigen, und klare Schlussstriche zu ziehen. Gerade auch im Hinblick darauf, dass es jetzt eh "nur" mehr 1-1/2 Staffeln gibt, fände ich es schön, wenn bei der Replikator-Bedrohung jetzt endlich der Deckel drauf wäre, und man sich den Rest der Serie nun wieder auf die ursprüngliche Gefahr durch die Wraith konzentrieren würde.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime Die erste halbe Stunde ist zwar soweit ok, wollte mich aber noch nicht so recht begeistern. Zwar gab es einzelne gute Momente – wie z.B. wenn John und Ronon von Teylas Schwangerschaft erfahren, die Rückkehr von Larrin, oder auch so manche nette Szene rund um Rodney – aber sonderlich mitreißend ist das noch nicht. Vor allem aber enttäuschte mich, dass man sich den ganzen moralischen Fragen rund um Fran so gut wie überhaupt nicht widmet. Hier lässt man viel (auch dramaturgisches) Potential ungenutzt liegen. Die letzten zehn Minuten entschädigen dann aber zumindest ansatzweise dafür, waren diese doch wirklich spektakulär, und können locker mit den bislang besten Schlachtszenen, die es bei "Stargate" zu sehen gab, mithalten. Aber auch der ganze Verlauf der Mission war sehr packend. Einzig die Andeutung am Ende, dass die Replikatoren vielleicht doch noch nicht alle ausgelöscht sein könnten, füllte mich mir Sorge – weil die Zurückhaltung wenn es darum geht, endlich mal einen klaren Schlussstrich zu ziehen, ist eine von "Stargates" weniger charmanten Eigenschaften. Insofern hoffe ich, das falsch aufgefasst zu haben.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © MGM/SyFy Channel)







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