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Lost in Space - 1x04: Die Robinsons waren hier Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: The Robinsons Were Here
Episodennummer: 1x04
Bewertung:
Weltweiter Internet-Release: 13. April 2018 (Netflix)
Drehbuch: Katherine Collins
Regie: Alice Troughton
Hauptdarsteller: Molly Parker als Maureen Robinson, Toby Stephens als John Robinson, Maxwell Jenkins als Will Robinson, Taylor Russell als Judy Robinson, Mina Sundwall als Penny Robinson, Ignacio Serricchio als Don West, Parker Posey als Dr. Smith.
Gastdarsteller: Brian Steele als The Robot, Sibongile Mlambo als Angela, Ajay Friese als Vijay Dhar, Raza Jaffrey als Victor Dhar, Cary-Hiroyuki Tagawa als Hiroki Watanabe, Kiki Sukezane als Aiko Watanabe, Yukari Komatsu als Naoko Watanabe, Amelia Burstyn als Diane, Shaun Parkes als Captain Redic, Adam Greydon Reid als Peter Beckert u.a.


Kurzinhalt: Maureen und John statten einer anderen auf dem Planeten gelandeten Jupiter-Kapsel einen Besuch ab. Dort treffen sie u.a. auf Major West, der sie dann zu einem auf dem Scanner aufscheinenden Trümmerstück der Resolute begleitet. Dort hoffen sie, ein Gerät zu finden, mit dem sie den Transponder der Jupiter-Schiffe verstärken können, um mit der Resolute in Kontakt treten zu können. Doch statt des erhofften Gerätes finden sie in den Kisten dann Schmuggelware. Währenddessen hat Judy, während sie Angela geheilt hat, erfahren, dass die Resolute von eben jenen Robotern angegriffen wurde, dessen Bekanntschaft Will gemacht hat. Da sie ihre Eltern nicht erreichen kann, eilt sie zur Jupiter II zurück, wo sie Will zur Rede stellt. Dieser bricht daraufhin zusammen mit dem Roboter auf, um diesen vor seinen Geschwistern und Eltern zu verstecken – doch Penny und Judy fangen ihn ab. Schließlich erklären sie sich dazu bereit, ihn bei seinem Plan zu unterstützen. Auf ihrer Reise werden die drei Kinder gemeinsam mit ihrem mechanischen Freund Zeuge so mancher Wunder, die der Planet auf den sie abgestürzt sind zu bieten hat…

Review: Episodenbild (c) Netflix Wie die Inhaltsangabe schon deutlich macht, gliedert sich die Geschichte aus "Die Robinsons waren hier" im Wesentlichen in zwei Teile. Auf der einen Seite sind ja John und Maureen, die hier nun die Bekanntschaft von Don West machen (und ich freue mich jetzt schon darauf, was passieren wird, wenn dieser auf Dr. Smith trifft!). So wie praktisch alle Figuren wurde auch dieser beim Reboot neu interpretiert. Der recht geradlinige (wenn auch in Richtung Dr. Smith abschätzig-aggressive), aufrichtige Held wurde hier durch eine Figur ersetzt, die doch zumindest ein paar Ecken und Kanten hat – wie seine Schmugglertätigkeit beweist. Sehr nett fand ich zudem seine Aussage über die Menschheit, ihre Flucht ins Universum, und dass wir dabei just jene Dinge, die wir eigentlich hinter uns lassen wollen, mit uns nehmen. Dennoch standen in diesem Handlungsstrang letztendlich John und Maureen im Zentrum, die hier nun auf engstem Raum und ohne ihre Kinder zusammengepfercht sind, und dadurch fast dazu gezwungen werden, über die zwischen ihnen stehenden Elefanten im Raum zu sprechen. Als Maureen einen Brief erwähnte, dachte ich ja zuerst, er wäre ihr untreu gewesen – was mir dann doch etwas zu ausgelutscht gewesen wäre. Stattdessen ist ihr Missmut darauf zurückzuführen, dass er sich freiwillig zum aktiven Dienst zurückgemeldet hat. Ich muss gestehen: Bislang finde ich die Kinder ja wesentlich interessanter und sympathischer als die Eltern, aber ihren Streit offen anzusprechen war zumindest mal ein Schritt in die richtige Richtung – auch wenn ich nicht das Gefühl hatte, dass sich allein dadurch etwas zwischen ihnen verändert hätte.

Deutlich unterhaltsamer fand ich da schon alles rund um Will, Judy, Penny und den Roboter. Allerdings war ich dort zugegebenermaßen insofern irritiert, als ich eigentlich gedacht hatte, Maureen und John wüssten bereits von der Rolle, die dieser beim Angriff auf die Resolute gespielt hat. Offenbar hatte ich da bei "Diamanten aus dem Himmel" etwas falsch verstanden. Nun sind aber immerhin auch noch Judy und Penny eingeweiht, die sich hier Wills Wunsch beugen, den Roboter nicht einfach an ihre Eltern zu verraten, sondern ihn zuvor vor diesen zu verstecken. Eben diese Einheit, welche die Robinson-Kinder bilden (eventuell nicht zu Beginn, wo Judy ja eigentlich noch vor hatte, Will zu hintergehen – aber zumindest dann am Ende), gefiel mir ausgesprochen gut. Wie auch, dass die beiden Mädchen im Verlauf ihres gemeinsamen Abenteuers zu erkennen beginnen, was Will am Roboter so mag und fasziniert. Sehr nett war dann auch die Szene in der Höhle, inklusive der titelspendenden Nachricht, die sie dort an die Wand schreiben – und danach mit ihrem Handabdruck unterschreiben. Vor allem aber mochte ich den Abenteuer-Charakter, der während ihrer Reise über den Planeten zur Geltung kam, sowie insbesondere auch die beiden schönen "sense of wonder"-Szenen, die man uns hier schenkte. Zuerst das mit dem auf Klatschen reagierenden Blumen (was für eine coole, originelle Idee!), und dann natürlich vor allem der wunderschöne Abendhimmel. Da bekam ich eine Gänsehaut. Unterstützt wurden beiden Momente dabei von Alice Troughtons hochwertiger Inszenierung, den keine Wünsche offen lassenden Effekten, sowie Christopher Lennertz mir auch hier wieder positiv ins Ohr stechende Musik (ich will den Soundtrack jetzt!). Und auch die Landschaftsaufnahmen haben es mir nach wie vor angetan, wobei mir vor allem gefällt, dass man hier doch tatsächlich unterschiedliche Klimazonen darstellt. Weil allzu oft gibt es ja Planeten, die dann nur aus Wald, Eis, Wüste usw. bestehen. Last but not least: So sehr man sich von der Originalserie unterscheidet, aber die besondere Beziehung zwischen Dr. Smith und den Roboter scheint man zu übernehmen. Man darf gespannt sein, ob "Smiths" Versuche, ihn auf ihre Seite zu ziehen, von Erfolg gekrönt sein werden.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix Auch die vierte Folge des "Lost in Space"-Reboots hat mir wieder gut gefallen – wenn ich auch die Story rund um die Kinder ne ganze Ecke gelungener fand als jene rund um die Eltern (die ich bislang generell noch nicht sonderlich interessant und/oder sympathisch finde). Vor allem die Produktionsqualität stach dabei wieder hervor: Inszenierung, Effekte, Landschaftsaufnahmen, Inszenierung, Musik... alles erste Sahne. Vor allem aber gefällt mir, dass es sich hier nicht um die x-te dystopisch-deprimierend-düstere Science Fiction-Serie handelt (weil von denen gibt's aktuell nun wirklich genug), sondern "Lost in Space" trotz aller Anpassungen an moderne Sehgewohnheiten was den Ton betrifft dem Original treu bleibt, und sich von mal zu mal immer deutlicher als schöne, klassische Abenteuer-SF-Serie erweist, die zudem den Wundern des Universums ausreichend Spielraum einräumt. Weil eben genau die waren es nun einmal auch – in einer Zeit, wo die ganzen thematischen Aussagen noch zu hoch für mich waren, als dass ich sie überhaupt bewusst bemerkt hätte – wegen denen ich ursprünglich als kleiner Junge zu einem Fan des Genres wurde.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Netflix)




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