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Doctor Who: Aus der Tiefe der Zeit Drucken E-Mail
Clara und der Doktor erforschen ein Wurmloch Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Samstag, 23 Dezember 2017
 
Titel: "Doctor Who: Aus der Tiefe der Zeit"
Originaltitel: "Doctor Who: Deep Time"
Bewertung:
Autor: Trevor Baxendale
Übersetzung: Susanne Döpke
Umfang: 240 Seiten
Verlag: Cross Cult
Veröffentlicht: 31. Oktober 2016 (D), 10. September 2015 (E)
ISBN: 978-3-86425-864-0 (D), 978-1-84990-990-7 (E)
Kaufen: Taschenbuch (D), Kindle (D), Taschenbuch (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Clara und der Doktor statten dem Raumschiff Nightingale einen Besuch ab. Auf diesem befindet sich eine Expedition unter der Führung von Raymond Balfour, die in Kürze das letzte Wurmloch der Phaeron erforschen will. Doch nicht nur deshalb ist der Doktor daran interessiert, sich der Crew der Nightingale anzuschließen – ahnt er doch auch, was sie im Wurmloch finden werden. Denn die Phaeron haben sich einst auf die Suche nach dem Glamour begeben, der sich als ihr Untergang erweisen sollte. Der Glamour ist immer genau das, was man sich am meisten wünscht. Der Doktor befürchtet nun, dass er sich in besagtem Wurmloch – dem letzten, das die Phaeron hinterlassen haben – befinden könnte. Vorerst findet man darin jedoch – ungewöhnlich genug – nur einen Planeten. Auf eben diesen stürzt man schließlich ab, wobei man bereits die ersten Verluste zu beklagen hat. Der Doktor schlägt daraufhin, in den Abgrund der vor ihnen liegt zu steigen, da sich im Raumschiff die TARDIS befand – die nun die einzige Möglichkeit für sie darstellt, vom Planeten und damit auch aus dem Wurmloch zu entkommen. Da ihre Raumanzüge nur mehr Luft für ein paar Stunden haben, drängt die Zeit. Eben diese spielt dann zudem auch noch verrückt, denn der Abgrund erweist sich als Zeitstrudel, der Clara, den Doktor und die Besatzung der Nightingale immer wieder in der Zeit zurückwirft…

Review: "Aus der Tiefe der Zeit" ist der dritte und letzte Roman aus dem Glamour-Chroniken. Dazu kann ich nur sagen "Gott sei Dank". Nicht, dass das Buch so schlimm gewesen wäre, aber ich bin was den Glamour betrifft, und wie die drei Abenteuer zusammenpassen sollen, nach wie vor einfach nur verwirrt. Im Gegensatz zu "Urknall" nimmt man diesmal zwar wenigstens Bezug auf "Königliches Blut", trotzdem ist mir absolut nicht klar, wie sich alle drei Geschichten um ein und dasselbe Phänomen drehen sollen, und rückwirkend betrachtet frage ich mich schon, was man sich dabei gedacht hat. Zumal der Glamour in "Königliches Blut" fast völlig redundant war, und es in "Urknall" genauso gut um jeden beliebigen großen Edelstein oder Schatz hätte gehen können. Einzig für die Story von "Aus der Tiefe der Zeit" war er essentiell – weshalb ich es vorgezogen hätte, man hätte ihn sich auch wirklich für eben diese aufgehoben. Wobei das nicht mein einziger Kritikpunkt ist. Mir ist natürlich klar, dass der Doktor im Verlauf seiner Reisen immer wieder mal Leute verloren hat und nicht jeden retten konnte, aber bei "Aus der Tiefe der Zeit" wird mir für einen "Doctor Who"-Roman doch etwas zu häufig gestorben. Erschwerend kommt nun noch hinzu, dass die meisten Figuren nicht wirklich Eindruck bei mir hinterließen (es war derer halt einfach zu viel, und daher nicht genug Platz, um ihnen wirklich gerecht zu werden), und mir ihr Ableben überwiegend egal war. Etwas schwer tat ich mir zudem mit dem Opfer, dass eine Figur am Ende vollbringt. Eine andere, lebensbejahende Message hätte ich hier vorgezogen.

Gut gefallen konnte mir dafür die Geschichte an sich. Zwar springt diese zugegebenermaßen ein bisschen herum, und droht sich im Mittelteil ein wenig zu verlieren. Man kann das aber natürlich auch positiv sehen und anmerken, dass sich Trevor Baxendale, anstatt sich auf eine einzelne Idee zu stürzen und diese dann auf 250 Seiten auszuwalzen, einiges hat einfallen lassen. Angefangen von der Nightingale und ihrer Crew, über die Wurmlöcher der Phaeron, den Planeten den man darin findet, die tiefe Grube, und wie man wenn man sich in diese begibt immer wieder Zeitsprünge in die Vergangenheit macht. Vor allem letzteres fand ich sehr interessant. Die Zeitsprünge an sich bringen uns dann zudem ein paar nette Details, sind die Welten die man dort dann antrifft doch teilweise nett ausgedacht. Zum Ende gibt's dann nochmal einen recht offensichtlichen Twist, davon abgesehen konnte mir aber auch das Finale gefallen. Vor allem aber ist es Trevor Baxendale aus meiner Sicht phantastisch gelungen, die etwas mürrische und nicht immer übertrieben umgängliche zwölfte Inkarnation des Doktors auf Papier zu bannen. Ich hatte auch wirklich jederzeit Peter Capaldis Bild vor Augen. Das war in der Vergangenheit bei den "Doctor Who"-Romanen nicht immer so. Aber auch Clara schien mir gut getroffen, wenn sie auch da und dort für meinen Geschmack noch eine Spur aktiver (und cleverer) hätte sein dürfen. Die Dialoge sind teilweise amüsant geschrieben, und generell ist "Aus der Tiefe der Zeit" flott und kurzweilig erzählt. Aus der Trilogie der Glamour-Chroniken war Trevor Baxendales Eintrag jedenfalls – trotz der oben erwähnten Schwächen – mein Favorit.

Fazit: Ganz ist mir immer noch nicht klar, was man mit diesen Glamour-Chroniken beabsichtigte, und wie die drei Abenteuer in Verbindung zueinander stehen sollen. Betrachtet man "Aus der Tiefe der Zeit" als separaten Einzelroman, konnte er mir aber recht gut gefallen. Mir wurde lediglich etwas zu häufig gestorben, und auch ein ganz bestimmtes freiwilliges Opfer zum Ende hin hat mir nicht geschmeckt. Zudem sorgt die Fülle an neuen, bisher unbekannten Figuren dazu, dass zu wenig Platz war, um allen von ihnen gerecht zu werden, und sie so leider überwiegend auf der Strecke blieben. Dafür konnte mir die Geschichte an sich ziemlich gut gefallen, war sie doch einfalls- und abwechslungsreich, und bot einige nette, teils faszinierende Ideen. Zudem fand ich vor allem den Doktor phantastisch getroffen; Trevor Baxendale schien mir die Quintessenz der zwölften Inkarnation sehr gut einzufangen. Aber auch Clara verhält sich so, wie man das aus der Serie gewohnt ist. Da und dort mag der Roman zwar etwas vorhersehbar sein, und insgesamt gab es auch schon amüsantere und unterhaltsamere "Doctor Who"-Romane. Als Fan des zwölften Doktors macht man aber sicherlich nichts falsch, wenn man sich "Aus der Tiefe der Zeit" ins Regal holt.

Bewertung: 3/5 Punkten
Christian Siegel





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