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Discovery - 1x08: Si Vis Pacem, Para Bellum Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Si Vis Pacem, Para Bellum
Episodennummer: 1x08
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 05. November 2017 (CBS)
Erstausstahlung D: 06. November 2017 (Netflix)
Drehbuch: Kirsten Beyer
Regie: John Scott
Hauptdarsteller: Sonequa Martin-Green als Michael Burnham, Jason Isaacs als Captain Gabriel Lorca, Doug Jones als Saru, Shazad Latif als Ash Tyler, Anthony Rapp als Paul Stamets, Mary Wiseman als Sylvia Tilly.
Gastdarsteller: Jayne Brook als Admiral Cornwell, Mary Chieffo als L'Rell, Wilson Cruz als Dr. Hugh Culber, Peter MacNeill als Barron Grimes, Kenneth Mitchell als Kol, Michael Boisvert als Kovil, Conrad Coates als Terral, Emily Coutts als Keyla Detmer, Julianne Grossman als Discovery Computer u.a.


Kurzinhalt: Die U.S.S. Discovery wird von einem anderen Schiff der Sternenflotte zu Hilfe gerufen, doch letztendlich sind beide der klingonischen Übermacht nicht gewachsen. Nachdem das andere Schiff zerstört wurde, gelingt der Discovery mit Hilfe des Sporenantriebs die Flucht. Sylvia Tilly macht sich jedoch zunehmend Sorgen, was der Antrieb mit seinem "Piloten" Paul Stamets anstellt – und stellt diesen zur Rede. Währenddessen wird L'Rell an Bord des Klingonenkreuzers von Kol die Aufgabe übertragen, Admiral Cornwell zu verhören. Stattdessen schließt sie sich jedoch vielmehr mit ihr zusammen, ersucht um politisches Asyl, und möchte zusammen mit Cornwell von dem Schiff entkommen. Ein grausiger Fund bringt sie dann jedoch dazu, ihren Plan noch einmal zu überdenken. Saru, Michael Burnham und Ash Tyler befinden sich indes auf dem Planeten Pahvo. Auf diesem ragt eine scheinbar organische Antenne bis in den Himmel, die von dort ausgestrahlten Signale sind in der Lage, enorme Distanzen zu überwinden. Die drei haben den Auftrag erhalten, über die Antenne zu versuchen, ein Signal ins All zu schicken, dass die Schiffe der Klingonen enttarnen soll. Doch nach ihrer Ankunft stellt sich heraus, dass der Planet nicht so unbewohnt ist, wie gedacht. Als die Einheimischen Einfluss auf Saru nehmen, sehen Michael und Ash ihren Auftrag bedroht…

Denkwürdige Zitate: "Kelpiens pursued by apex predators have exceeded speeds of 80 kilometers per hour. They can also sense predators from as much as ten kilometers. And we particularly enjoy being discussed in the third person while present."
(Irgendwie hab ich den Eindruck, der letzte Satz war nicht ganz ernst gemeint.)

"The needs of the many…"
"Are worth fighting for. Are worth dying for. But so are the needs of the few."
"Or the one?"
(Ash und Michael diskutieren das bekannte vulkanische Credo.)

"We are born afraid, we Kelpiens. It's how we survive. As such, my whole life, I have never known a moment without fear. The freedom of it. Not one moment. Until Pahvo."
(Saru erklärt Michael und Ash seine Faszination mit dem Planeten.)

Review: Episodenbild (c) Netflix Mit "Si Vis Pacem, Para Bellum" geht die "Discovery"-Achterbahnfahrt munter weiter – wenn auch mit vergleichsweise verhaltenem Tiefflug. Bergab ging's im Vergleich zur charmanten letzten Folge aber trotzdem. So fand ich das Geschehen leider doch ziemlich belanglos, und plätscherte die Episode unaufgeregt und ohne nennenswerte Höhepunkte vor sich hin. Das beginnt schon bei der anfänglichen Raumschlacht, die ich lediglich ok fand. Sie war zwar soweit hübsch anzuschauen, konnte sich jedoch was Spannung und Dramatik betrifft mit einigen früheren "Star Trek"-Weltraumschlachten nicht im Geringsten messen. Lediglich der düstere Ausgang eben dieser stach hervor. Davon abgesehen war das aber nichts Besonderes. Eher irritiert hatten mich auch die nachfolgenden Szenen von Tilly und Stamets. In erster Linie, weil die irgendwie nirgends hinführten, und somit innerhalb der Folge doch wie ein ziemlicher Fremdkörper wirken. Dies mag dem stärkeren fortlaufenden Charakter der Serie geschuldet sein, und ich gehe davon aus, dass man den betreffenden Handlungsstrang schon bald – vielleicht sogar schon in der nächsten Episode – fortsetzen wird. Aber wie ich auch früher schon gesagt habe: Andere, frühere Serien haben es wesentlich besser geschafft, zwar eine fortlaufende Geschichte zu erzählen, ohne dass dies auf Kosten der Dramaturgie der einzelnen Folgen gegangen wäre.

Noch eine Spur schlimmer fand ich wieder mal die Handlung auf dem klingonischen Schiff. Mittlerweile zeichnet sich wirklich das Muster ab, dass mir jene Episoden, die nicht auf eben diesen angesiedelt ist, am besten gefallen – einfach da mich die Klingonenszenen mittlerweile nur mehr nerven. Und das mittlerweile nicht mal mehr wegen des Aussehens (auch wenn ich mich damit nach wie vor nicht anfreunden kann), sondern einerseits wegen der unangenehmen klingonischen Aussprache inkl. nerviger Untertitel, sowie vor allem aufgrund der Tatsache, dass ich die Handlung der Gegenseite bislang einfach überhaupt nicht interessant finde, und mich daher bei jedem Schwenk auf die klingonischen Schiffe rasch zu langweilen beginne. "Si Vis Pacem, Para Bellum" bot hier, trotz vereinzelter netter Momente zwischen L'Rell und Cornwell, leider auch keine Ausnahme. Bleibt dann noch die Handlung auf Pahvo, die immerhin nette Ansätze zu bieten hatte. So fand ich es grundsätzlich schön und überaus positiv, dass es hier nun endlich die erste Außenmission (von der kurzen Szene zu Beginn der Serie abgesehen) gab (und finde es sowohl überaus bezeichnend als auch traurig, dass wir dafür bis Folge 8 warten mussten). Zudem fand ich den außerirdischen Planeten schön umgesetzt. Klar merkt man, dass hier Naturaufnahmen nachträglich im Computer anders eingefärbt wurden (z.B. die Blätter blau), und musste ich hier wieder stark an J.J. Abrams ("Star Trek Into Darkness") denken. Aber es war schon nett anzuschauen, und im Bereich der "Star Trek"-Serien mal was Neuen. Vor allem aber gefiel mir den Einblick, den wir im Verlauf der Handlung in Sarus Innenleben erhielten. Davon abgesehen war die Story an sich aber nicht wirklich was Besonderes, nie sonderlich spannend, teilweise arg vorhersehbar, und doch auch eher belanglos. Zudem fand ich den laufenden Saru eher mies (und unfreiwillig komisch) umgesetzt, und erinnerte die geplante Einmischung der Bewohner des Planeten zu sehr an die Organier aus "Kampf um Organia". Und das mit der Romanze zwischen Michael und Ash geht mir einfach nach wie vor viel zu schnell (gerade auch wenn man bedenkt, dass sich viele ihrer Annäherungen aus "T=Mudd²" in alternativen Zeitlinien abgespielt haben). Wie schon erwähnt habe ich zwar meine Vermutung, warum man hier so sehr auf die Tube drückt; wirklich besser macht's das aber halt auch nicht.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix "Si Vis Pacem, Para Bellum" war ok. Mir gefiel in erster Linie die Handlung auf dem Planeten, die uns auch- Zeit war's! – unsere erste richtige Außenmission der Serie beschert. Pahvo war schön gestaltet und umgesetzt (wenn man dabei auch wieder recht stark J.J. Abrams Vorbild folgte, mit der andersfarbigen Vegetation), und vor allem der tiefere Einblick, den wir in Saru erhielten, und dass dieser in ständiger Angst lebt, fand ich sehr gelungen. Die Romanze zwischen Michael und Ash geht mir aber nach wie vor zu schnell, der laufende Saru war suboptimal umgesetzt, aus den einheimischen Lebewesen (deren Plan am Ende unweigerlich an die Organier erinnert) hat man hier auch erstmal noch nicht viel herausgeholt, und Spannung kam selbst zum Ende hin keine auf. Dennoch schlug sich dieser Plot recht wacker – im Gegensatz zur Story auf dem Klingonen-Schiff, die mir abseits einzelner Momente rund um Admiral Cornwell in erster Linie wieder einmal auf den Wecker gegangen ist. Ich find dort einfach keine Figur interessant, dementsprechend ödet mich das ganze einfach an. Vom ständigen klingonisch, dass mich auch immer noch stört, ganz zu schweigen. Und die Handlung auf der Discovery selbst, rund um Stamets und Tilly, läuft hier erstmal ins Nirgendwo, und fällt somit praktisch nicht ins Gewicht. Insgesamt machte "Si Vis Pacem, Para Bellum" auf mich einen eher zerfahrenen und zusammenhanglosen Eindruck, aber die Außenmission auf Pahvo rettet sie dann doch noch knapp auf durchschnittliches Niveau.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2017 Netflix)




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