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Star Wars Rebels - 2x17: Eis und Ehre Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Disney XD

Originaltitel: The Honorable Ones
Episodennummer: 2x17
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 24. Februar 2016
Erstausstrahlung D: 18. April 2016
Drehbuch: Kevin Hopps
Regie: Brad Rau
Besetzung: Taylor Gray/Konrad Bösherz als Ezra Bridger, Freddie Prinze J./Dennis Schmidt-Foß als Kanan Jarrus, Vanessa Marshall/Tanya Kahana als Hera Syndulla, Tiya Sircar/Nicole Hannak als Sabine Wren, Steve Blum/Oliver Siebeck als Zeb Orrelios, David Oyelowo/Torsten Michaelis als Agent Kallus, Dee Bradley Baker/Johannes Berenz als Admiral Kassius Konstantine u.a.


Kurzinhalt: Die Ghost fliegt nach Geonosis, wo man nach Hinweisen suchen will, an welchen Waffen das Imperium dort gearbeitet hat. Schon bald stellt sich heraus, dass – vermeintlich um die dortigen Projekte des Imperiums zu vertuschen – sämtliche Geonosianer ausgelöscht wurden. Kurz darauf springt auch Agent Kallus mit seinem Sternenzerstörer ins System, und es kommt zu einem Gefecht. Dieses sorgt dann schließlich dafür, dass sowohl Kallus als auch sein Erzfeind Zeb auf einem Mond von Geonosis landen. Dessen eisige Umweltbedingungen sowie gefräßige Monster, die es auf sie abgesehen haben, zwingen die beiden dann schließlich dazu, ihre Differenzen kurzfristig zu überwinden und zusammenzuarbeiten, wenn sie überleben wollen…


Review: Bei "Eis und Ehre" muss man sich wieder einmal die Hauptzielgruppe der Serie vor Augen halten. Denn natürlich, als genreerfahrener Erwachsener muss man beim Konzept zweier Feinde, die auf einem unwirtlichen Planeten gestrandet sind und zusammenarbeiten müssen, um zu überleben, automatisch an die wohl berühmteste (und vermeintlich beste) Variante dieses Themas, zumindest soweit es das SF-Genre betrifft, denken: Wolfgang Petersens Klassiker "Enemy Mine – Geliebter Feind". Ein Film, der seither zahlreiche ähnliche Filme und Serien-Episoden beeinflusst hat. Sprich: Mir selbst ist die Story natürlich wohlbekannt, und an "Enemy Mine" kommt die "Star Wars"- bzw. "Rebels"-Variante auch nicht im Geringsten heran. Andererseits ist natürlich auch mir klar, dass die angestrebte Hauptzielgruppe der Serie, Kinder und Jugendliche, den besagten Science Fiction-Klassiker mit großer Wahrscheinlichkeit nicht gesehen haben. Die darin transportierte Moral, dass keine Kluft unüberwindbar groß ist, finde ich aber letztendlich derart wichtig, schön und lobenswert – eben auch gerade für die Zielgruppe – dass ich es "Rebels" in diesem Fall nicht übel nehmen kann, dass sie sich von "Enemy Mine" inspirieren ließen. Zumal die Folge noch dazu den Vorteil hat, dass wir die Feindschaft zwischen Zeb und Kallus nun schon ein paar Episoden lang verfolgen, und daher auch in die Vorgeschichte zwischen beiden eingeweiht sind. Das verleiht ihrer Zusammenarbeit hier, im Zuge derer langsam ein gewisser gegenseitiger Respekt zwischen ihnen entsteht, gleich noch mehr Gewicht. Tatsächlich hatte ich fast den Eindruck, man würde hier Kallus' Überlaufen zu den Rebellen vorbereiten; aber mal sehen, wohin sich das noch entwickelt. Insgesamt jedenfalls bot "Eis und Ehre" wieder ein paar optisch imposante Szenen (der Absturz des Shuttles) und eine nette Thematik, war aber halt zugleich alles andere als originell (wobei mir neben dem Grundkonzept auch noch der Kopf der Monster ins Auge stach, der stark an die Wesen aus "Pitch Black" erinnerte), und zudem nur leidlich spannend.

Fazit: Episodenbild (c) Disney XD Die hinter "Eis und Ehre" stehende Aussage finde ich ja grundsätzlich lobens- und wiederholenswert. Nämlich, dass keine Kluft groß genug ist, als dass sie nicht überwunden werden könnte, sowie auch die Ablehnung von Pauschalisierungen, und dass man eben nicht von einem auf alle schließen soll. Vor allem für die angestrebte Zielgruppe zweifellos wichtige Lehren, die hier verbreitet werden. Ich als genre-erfahrener Erwachsener musste halt nur leider die ganze Zeit über an den SF-Klassiker "Enemy Mine – Geliebter Feind" denken, der das gleiche Thema auf ungleich eindringlichere Art und Weise transportiert hat. Zudem gelang es dem Geschehen wieder einmal nicht, mich zu packen; wenn ich mich andererseits zugegebenermaßen auch schon mal mehr gelangweilt habe. Zudem war die eine oder andere nette Einstellung, wie vom Absturz des Shuttles, darunter. Und auch die Erkenntnis, dass das Imperium alle Geonosianer ausgelöscht und somit hier Völkermord betrieben hat, jagte mir einen kurzen kalten Schauer über den Rücken. Insgesamt reiht sich "Eis und Ehre" jedenfalls nahtlos in den durchschnittlichen Eindruck der letzten Episoden ein.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Disney XD)




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