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American Gods - 1x06: Ein Götterschwarm Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Amazon

Originaltitel: A Murder of Gods
Episodennummer: 1x06
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 05. Juni 2017 (Amazon)
Drehbuch: Seamus Kevin Fahey, Michael Green & Bryan Fuller
Regie: Adam Kane
Hauptdarsteller: Ricky Whittle als Shadow Moon, Ian McShane als Mr. Wednesday, Emily Browning als Laura Moon, Pablo Schreiber als Mad Sweeney.
Gastdarsteller: Corbin Bernsen als Vulcan, Omid Abtahi als Samir, David Labiosa als Tattooed Man, Marilyn Camacho als The Coyote, Ernesto Reyes als Mexican Jesus u.a.

Kurzinhalt: Mr. Wednesday bringt Shadow in eine typische amerikanische Kleinstadt im Bibelgürtel: Konservativ und waffenvernarrt, beten ihre Bewohner den Gott Vulcan an, der sich mit Hilfe seiner Waffenfabrik als Gott der Waffen und Kugeln neu erfunden hat. Mr. Wednesday vermittelt sowohl Shadow als auch Vulcan den Eindruck, dass er ihn für den Krieg gegen die neuen Götter rekrutieren will. Außerdem bittet er ihm um seine Hilfe, soll er ihm doch ein Schwert schmieden, mit dem sich selbst Götter töten lassen. Als Wednesday dann jedoch schließlich seine wahren Absichten offenbart, sehen diese ganz anders aus, als gedacht. Währenddessen verfolgen Laura und Mad Sweeney die Spur von Shadow. Sie wollen Mr. Wednesday darum ersuchen, Laura wieder zum Leben zu erwecken, damit Sweeney seine goldene Münze zurückerhält. Auf ihrer Reise stoßen sie auf Salim, der nach dem Jinn sucht, und sich ihnen anschließt…


Review: Episodenbild (c) Amazon Auch bei "Götterschwarm" stach für mich die anfängliche, "Coming to America"-Szene, ganz besonders hervor. Zuerst dachte ich, sie wäre wieder in der Vergangenheit angesiedelt, sehr bald wird jedoch klar, dass wir hier Ereignisse in der Gegenwart erleben, und sehen, wie mexikanische Immigranten versuchen, illegal in die USA einzureisen. Zuerst erhalten sie Hilfe von einem der zahlreichen Jesuse, die sich laut Mr. Wednesday auf der Erde tummeln. Dann werden sie jedoch von schießwütigen Bürgerwehrlern angegriffen, welche die Grenze bewachen, und nach illegalen Einwanderern Ausschau halten. Besonders interessant fand ich dabei, dass beide Seiten dabei ihren Glauben beschwören, der noch dazu fast ident zu sein scheint. In beiden Fällen handelt es sich um einem christlichen Glauben, und während sich die Mexikaner von Jesus ins gelobte Land führen lassen wollen, glauben wiederum die Bürgerwehrler, ebenfalls in seinem Namen zu dienen – was durch die starke christliche Symbolik auf beiden Seiten herrlich verdeutlicht wird. Letztendlich wird Jesus selbst von ihnen hingerichtet – ein Opfer desselben Glaubens, der ihn (wenn man den bisherigen Erklärungen bei "American Gods" glauben kann) überhaupt erst geschaffen hat. Das war wirklich interessant – und auch wieder einmal fantastisch inszeniert, wobei es mir neben der bestechenden Optik vor allem auch die (Western-angehauchte) Musik angetan hatte.

Der Rest der Folge konnte dann allerdings nicht nur an diesen phänomenalen Einstieg nicht mehr anknüpfen, sondern war wie ich fand generell schwächer als die bisherigen Episoden der Serie. Ja, das mit der Kleinstadt mit den Waffennarren war schon nett, und es gab danach schon noch das eine oder andere bemerkenswerte Zitat, insbesondere von Vulcan ("Every bullet fired in a crowded movie theater is a prayer in my name. And that prayer makes them want to pray even harder."). Auch bekommen wir hier, wie gerade auch schon angedeutet, wieder eine bessere Idee davon, was genau hier eigentlich vor sich geht – wobei mir das rund um die Frage, ob es zuerst die Götter oder den Glauben gab, und dass diese quasi auf ihre Jünger angewiesen sind, wieder stark an Terry Pratchett erinnerte. Aber irgendwie hat mich das Geschehen diesmal nicht so recht gepackt. Dies gilt insbesondere für die Abenteuer von Laura, Mad Sweeney und Salim, wo sich einfach nicht wirklich viel tut. Sie treffen aufeinander, begeben sich später in eine Bar, und tauschen ein bisschen Philosophien aus – das wars. Der eine oder andere nette Dialog mag zwar darunter gewesen sein, insgesamt wirkte das auf mich aber eher wie Füllmaterial, um Laura lang genug aufzuhalten, damit sie dann pünktlich zum Staffelfinale in Wisconsin ankommen kann (wobei sich mich mir bei dieser Verzögerungstaktik vor allem die Frage aufdrängte, warum Sweeney Laura ausreden sollte, Shadow zu verfolgen; immerhin will er ja seine Münze zurück. Warum sollte er also dagegen argumentieren?). Der Handlungsstrang rund um Wednesday und Shadow schlägt sich zwar etwas besser, und bietet wieder ein paar nette Andeutungen, tolle Dialoge, und atmosphärische Szenen. Aber selbst das wirkte irgendwie hohl, und selbst der Twist am Ende verfehlte jegliche emotionale Wirkung bei mir. Zugegebenermaßen war das alles dank der tollen Inszenierung wieder überaus hübsch anzusehen, wobei vor allem die Szenen in der Schmiede hervorstachen. Aber inhaltlich konnte mich "Ein Götterschwarm", abseits des tollen Einstiegs, nicht so recht begeistern.

Fazit: Episodenbild (c) Amazon Den Einstieg in die Folge fand ich wieder einmal phantastisch, und in der Art und Weise, wie hier zwei Welten die letztendlich beide praktisch an das selbe glauben, aneinanderprallen – und die eine Seite die andere abschlachtet, während sie sich auf eben diesen Glauben beruft – phantastisch. Der Rest der Folge war hingegen doch eher nur "na ja". Vor allem alles rund um den Road Trip von Laura, Mad Sweeney und Salim fiel für mich doch ziemlich ab, und wirkte wie ein überflüssiger Lückenfüller. Die Storyline rund um Shadow und Mr. Wednesday bot zwar einzelne nette Momente, ein paar interessante Offenbarungen, und einige ebenfalls recht knackige, lustige oder auch sehr interessante Dialoge und -zeilen, aber die ganz großen Höhepunkte fehlten mir, und der im englischen titelspendende Göttermord verfehlte die gewünschte schockierte Wirkung bei mir irgendwie komplett. Optisch war die Folge natürlich wieder einmal absolut beeindruckend, wobei neben dem Einstieg vor allem noch die Szenen in der Stahlfabrik hervorstachen. Und auch die Musik hatte es mir wieder angetan. Inhaltlich hatte ich allerdings den Eindruck, dass die Serie ein bisschen auf die Bremse treten muss, um nicht zu früh den für das Staffelfinale angepeilten Punkt zu erreichen.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2017 Amazon Studios)




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