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Star Wars Rebels - 2x11: Das Geheimnis des Gefangenen X10 Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Disney XD

Originaltitel: Legacy
Episodennummer: 2x11
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 09. Dezember 2015
Erstausstrahlung D: 18. Dezember 2015
Drehbuch: Henry Gilroy
Regie: Mel Zwyer
Besetzung: Taylor Gray/Konrad Bösherz als Ezra Bridger, Freddie Prinze J./Dennis Schmidt-Foß als Kanan Jarrus, Vanessa Marshall/Tanya Kahana als Hera Syndulla, Tiya Sircar/Nicole Hannak als Sabine Wren, Steve Blum/Oliver Siebeck als Zeb Orrelios, David Oyelowo/Torsten Michaelis als Agent Kallus, Keone Young/Robin Kahnmeyer als Commander Sato, Philip Anthony-Rodriguez/Matti Klemm als Fifth Brother, Sarah Michelle Gellar/Antje von der Ahe als Seventh Sister, Clancy Brown/Jan Spitzer als Ryder Azadi u.a.


Kurzinhalt: Ezra hat eine Machtvision von seinen Eltern. Daraufhin sehen sich Kanan und Hera dazu veranlasst, ihn in die Informationen einzuweihen, die sie von Tseebo erhalten haben. Demnach befinden sich Ezras Eltern in einem Gefängnis des Imperiums. Allerdings sind aus diesem vor kurzem mehrere Häftlinge ausgebrochen, darunter auch der Gefangene X10. Just bei seinem Bild hat Ezra eine weitere Machtvision, weshalb er sich sicher ist, dass dieser den Schlüssel zum Schicksal seiner Eltern in den Händen hält. Nun gilt es nur noch, ihn auf Lothal aufzuspüren…


Review: In "Das Geheimnis des Gefangenen X10" wird das Rätsel rund ums Verschwinden von Ezras Eltern wieder aufgegriffen. Da mich dieser Handlungsstrang schon Mitte der ersten Staffel nicht sonderlich interessiert hat und es mir insgesamt wohl lieber gewesen wäre, man hätte ihn von Anfang an einfach zu einem (genretypischen) Vollwaisen gemacht, hat mich jetzt auch diese Folge nicht übermäßig begeistert. Mein persönlicher Eindruck ist auch, dass sich gerade auch diese wieder stärker an Kinder richtet, bei denen die Angst, die Eltern zu verlieren und alleingelassen zu werden, selbstverständlich eine ureigene und dementsprechend viel stärker ausgeprägt ist (was nicht heißt, dass es in "unserem" Alter lustig ist, wenn man die eigenen Eltern verliert; ein solcher Verlust schmerzt immer, und ist nicht grundsätzlich eine Frage des Alters. Aber die damit einhergehenden Ängste sind in der Kindheit zweifellos größer). Damit konnte mich dieser Aspekt schon mal nicht so wirklich ansprechen. Erschwerend kommt nun noch hinzu: Falls "Das Geheimnis der Gefangenen X10" wirklich eine ultimative Antwort auf die Frage nach ihrem Schicksal geben wollte, kam das zumindest bei mir so überhaupt nicht rüber. Weil so wie X10 von der Flucht berichtet ist finde ich nicht auszuschließen, dass sie es nicht vielleicht doch hätten schaffen können, aus ihrer Zwangslage zu entkommen. Zumindest mich würde jedenfalls die Offenbarung, dass sie doch noch am Leben sind, nach dieser Folge nicht weiter überraschen – was für mich halt die Frage aufwirft, warum diese denn überhaupt gut war. Weitere – wenn auch vergleichsweise unbedeutendere – Kritikpunkte waren für mich die aufgesetzt an die Doppelsonnen von Tatooine erinnernden Doppelmonde von Lothal, sowie die wieder einmal grauenhaft animierte Katze. Zudem wird’s momentan mit jeder Folge offensichtlicher, dass die Sturmtruppen echt überhaupt kein Ziel haben. Und Erza hat hier nach längerem teilweise wieder ordentlich genervt ("Nein, Kanan, du hast überhaupt keine Ahnung."). Gänzlicher Reinfall war die Episode zwar trotzdem nicht; die Macht-Visionen waren grundsätzlich nett inszeniert, mir gefielen die Szenen mit den Scheinwerfern am unteren Ende der Sternenzerstörer, und die Action war auch wieder ok. Trotzdem war das aus meiner Sicht die bisher schwächste Folge der zweiten Staffel.

Fazit: Episodenbild (c) Disney XD Nach längerer Zeit präsentierte mir "Rebels" mit "Das Geheimnis des Gefangenen X10" leider wieder einen ziemlichen Reinfall. Ich war generell schon kein allzu großer Freund der ganzen Geschichte rund um Ezras verschollene Eltern, und hätte es wohl vorgezogen, wenn sie bereits vor Serienstart (definitiv) tot gewesen wären. Vor allem aber fand ich nicht, dass diese Episode auf die Frage nach ihrem Schicksal eine definitive Antwort gegeben hätte, weil zumindest ich sehe in X10's Bericht durchaus die Chance, dass sie die Flucht doch überlebt haben könnten. Wenn uns die Folge deutlich machen wollte, dass seine Eltern definitiv tot sind, dann ist sie damit zumindest bei mir kapital gescheitert. Auch davon abgesehen hatte sie mir abseits der wieder einmal netten Action sowie einzelner, optisch netter Szenen nicht viel zu bieten – weshalb ich ja hoffe, ich irre mich, und die Macher waren einfach nur unfähig, ihren Tod vernünftig umzusetzen. Weil noch eine Folge rund um Ezras Eltern brauch ich jetzt echt nicht mehr.

Wertung: 1.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Disney XD)




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