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Star Wars - X-Wing Rogue Squadron: Battleground: Tatooine Drucken E-Mail
Mehrere Gangster ringen um Jabbas Nachfolge Kategorie: Literatur & Comics - Autor: Christian Siegel - Datum: Sonntag, 23 Juli 2017
 
Titel: "Star Wars - X-Wing Rogue Squadron: Battleground Tatooine"
Bewertung:
Autoren: Michael A. Stackpole & Jan Strnad
Zeichnungen: John Nadeau
Tusche: Jordi Ensign
Farben: Perry McNamee & David Nestelle
Lettering: Vickie Williams
Cover: John K. Snyder III
Umfang: 112 Seiten
Verlag: Dark Horse (E)
Veröffentlicht: April 1998 (E, Sammelband)
ISBN: 978-1-59307-572-9 (Omnibus, E)
Kaufen: Omnibus (E)
 

Kurzinhalt: Nach Jabbas Tod ist auf Tatooine ein Machtvakuum entstanden. Dieses wollen die Rebellen insofern ausnutzen, als die Renegaten-Staffel losgeschickt wird, um Informationen über Imperiale Schiffe sicherzustellen, die von Jabba gehortet wurde. Dort stoßen sie dann auf einen Schiffs-Prototypen, den sie sich schnappen wollen, ehe das Imperium darauf aufmerksam wird. Währenddessen entbrennt auf Tatooine ein Kampf um Jabbas Nachfolge. Und Wedge Antilles nimmt an der Enthüllung des Denkmals für Biggs Darklighter teil…

Review: Nach der großartigen "Phantom Affair" fiel "Battleground: Tatooine" für mich wieder ein bisschen ab. Am positivsten stachen dabei für mich das Auftauchen der B'omarr-Mönche, das Denkmal für Biggs Darklighter (zuerst wunderte ich mich, warum man dies so spät macht, aber während der Herrschaft des Imperiums hätte man ja wohl kaum einen Helden der Rebellion feiern können), sowie vor allem auch die Wendung ganz am Ende hervor, die an die Anthologie "Palast der dunklen Sonnen" anknüpft. Das hat mich echt begeistert. Davon abgesehen war der Comic aber leider inhaltlich kein Highlight. Die Geschichte war recht schlicht und geradlinig, für Stackpole untypisch gab es ziemlich wenig Text, und die Dialoge ließen es irgendwie auch überwiegend an der sonst von ihm gewohnten Gewitztheit vermissen. Wenn sein Name nicht groß auf dem Cover prangern würde, wäre ich echt nicht darauf gekommen, dass dieser hier ebenfalls auf seinen Mist gewachsen ist – es fühlt sich einfach nicht wie Stackpole an. Jedenfalls bin ich von ihm eigentlich besseres gewohnt – aber vielleicht hat er ja auch nur die Grundidee geliefert, und geschrieben selbst wurde der Comic von Jan Strnad? Das würde es zumindest erklären, geht aber halt leider aus den Credits nicht so genau hervor. Wer jetzt nun hofft, dass die etwas dürftige Handlung zumindest von einer gelungenen künstlerischen Gestaltung zumindest ansatzweise wieder kompensiert wird, den muss ich leider enttäuschen. Im Gegenteil, nach der sehr gut aussehenden "The Phantom Affair", wo ich gedacht hätte, dass die "Rogue Squadron"-Reihe ihre etwas altbackenen Ursprünge hinter sich gelassen hätte, stellt "Battleground: Tatooine" wieder einen enormen Rückschritt dar. Vor allem die Farbgebung enttäuscht wieder, ist diese doch längst nicht so satt und kräftig, wie man das zu diesem Zeitpunkt von Comics eigentlich schon gewohnt war (von heute ganz zu schweigen). Auch die Illustrationen stachen für mich jetzt nicht unbedingt sonderlich positiv hervor. Und die Hintergründe waren ebenfalls teilweise wenig detailliert. Insgesamt vermittelt "Battleground: Tatooine" optisch jedenfalls den Eindruck, eher Ende der 80er als der 90er entstanden zu sein – und schafft es somit leider auch nicht, den eher mäßigen Inhalt auszugleichen.

Fazit: Von "Battleground: Tatooine" war ich doch eher enttäuscht. Während dem Lesen hätte ich echt schwören können, dass der von jemand anderem als Michael A. Stackpole geschrieben wurde. Denn dessen Comics sind normalerweise deutlich textlastiger, erzählen komplexere Geschichten, und zeichnen sich zudem durch zündende Dialoge aus. All dies sucht man hier leider vergeblich. Der deutliche Rückschritt in der künstlerischen Gestaltung im Vergleich zu "The Phantom Affair" tut sein Übriges. Dank des Auftritts der B'omarr-Mönche, der Referenz auf Biggs Darklighter sowie dem coolen Ende rettet sich "Battleground: Tatooine" aber gerade noch so auf eine durchschnittliche Wertung.

Bewertung: 2.5/5 Punkten
Christian Siegel
Coverbild © 1997 Dark Horse Comics





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