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Bob, der Streuner Drucken E-Mail
Der Film zum Bestseller in der Kritik Kategorie: Filme - Autor: Björn Flügel - Datum: Mittwoch, 17 Mai 2017
 
 
Bob, der Streuner
Originaltitel: A Street Cat Named Bob
Produktionsland/jahr: USA 2016
Bewertung:
Studio/Verleih: Shooting Script Films/Concorde Filmverleih
Regie: Roger Spottiswoode
Produzenten: U.a. Adam Rolston
Drehbuch: Tim John & Maria Nation, nach dem Buch von James Bowen & Garry Jenkins
Filmmusik: David Hirschfelder
Kamera: Peter Wunstorf
Schnitt: Paul Tothill
Genre: Drama/Komödie
Kinostart Deutschland: 12. Januar 2017
Kinostart USA: 18. November 2016
Laufzeit: 103 Minuten
Altersfreigabe: FSK ab 12
Trailer: YouTube
Kaufen: Blu-Ray, DVD
Mit: Luke Treadaway, Bob the Cat, Ruta Gedmintas, Joanne Froggatt, Anthony Head, Darren Evans u.a.


Kurzinhalt: Dem obdachlosen, drogensüchtigen Straßenmusiker James läuft eines Tages ein roter Kater zu. Er nennt ihn Bob. Während er das Tier anfangs noch möglichst schnell wieder loswerden will, entwickelt sich nach und nach eine innige Beziehung, durch die James trotz aller Rückschläge schrittweise ins Leben zurückfindet…

Review: Szenenbild. Während Filme mit tierischen Hauptdarstellern zumeist komödiantische Töne anschlagen, geht "Bob, der Streuner" völlig andere Wege - Allein schon deswegen, weil die Story um den mittellosen, drogenabhängigen Straßenmusikanten James, der erst durch die innige Freundschaft mit dem ihm zugelaufenen Kater namens Bob zurück ins Leben findet, auf einem Tatsachenroman beruht. Und in diesem Fall ist das Attribut "nach einer wahren Begebenheit" keineswegs reißerisch. Regisseur Roger Spottiswoode ("Scott & Huutch") gelingt es, eine sensible, aber auch schonungslose Biographie auf die Leinwand zu zaubern, die auf der einen Seite verträumt und märchenhaft und auf der anderen Seite äußerst verstörend daherkommt. Ein extremer Gefühlsmix, der hervorragend funktioniert und im Wesentlichen von seinen grandiosen Hauptdarstellern Luke Treadaway sowie dem Kater Bob lebt. Tatsächlich sind es all die Gegensätze, die den Film so bemerkenswert machen. Herzerwärmenden, berührenden Momenten stehen erschütternde Situationen wie beispielsweise die Darstellung der Drogenszene oder James Abweisung durch seinen Vater gegenüber, und zwar ohne Kitsch und erst recht ohne Klischees. Umso stärker entfalten diese Augenblicke ihre Wirkung, umso glaubwürdiger ist die Story, umso authentischer sind die Figuren.

Fazit: "Bob der Streuner" ist ein ausgesprochen mutiges, aber dennoch gelungenes Filmprojekt. Nicht nur aufgrund des Drehs mit einem "echten" Tier, sondern auch aufgrund der Story und der sensiblen Inszenierung, die den Zuschauer all die Abgründe der Biographie dieses obdachlosen, drogensüchtigen Straßenmusikers hautnah miterleben und -fühlen lässt.

Wertung:8 von 10 Punkten
Björn Flügel
(Bilder © 2017 Concorde Filmverleih)


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