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Star Trek - Errand of Fury: Demands of Honor Drucken E-Mail
Ein weiteres Scharmützel zwischen Klingonen und der Enterprise? Kategorie: Star Trek (Literatur) - Autor: Christian Siegel - Datum: Montag, 27 Februar 2017
 
Cover (c) PocketBooks
Titel: "Star Trek - The Original Series: Errand of Fury - Demands of Honor"
Bewertung:
Autor: Kevin Ryan
Übersetzung: -
Umfang: 306 Seiten
Verlag: Pocket Books
Veröffentlicht: Februar 2007
ISBN: 978-0-7434-8054-3
Kaufen: Taschenbuch (E), Kindle (E)
 

Kurzinhalt: Als das klingonische Imperium statt eines diplomatischen Schiffes vielmehr einen ihrer schweren Kreuzer zum Planeten 7348 schickt, wo die nächste Etappe der Verhandlungen stattfinden sollen, stehen die Zeichen auf Krieg. Um ein Zeichen zu setzen, dass man sich nicht so leicht einschüchtern lässt und gar nicht daran denkt, den Klingonen den Planeten ohne einen Kampf zu überlassen, entsendet die Föderation die U.S.S. Enterprise, die somit nur wenige Wochen nach ihrem ersten Einsatz dort, als man mit Hilfe der dort lebenden prähistorischen Klingonen die im Auftrag der Klingonen handelnden orionischen Piraten zurückschlug, wieder an den Ort des Geschehens zurückkehrt. Der ihnen freundlich gesonnene Anführer des Stammes wurde dabei mittlerweile von einem Konkurrenten ermordet, der mit Duras, einem Mitglied des Hohen Rates, im Bunde steht. Dieser ist es dann auch, der hinter den Bemühungen steckt, unbedingt einen Krieg zwischen den Klingonen und der Föderation vom Zaun zu brechen. Doch noch gibt es auf beiden Seiten Helden, die versuchen, einen eben solchen zu verhindern…

Review: Mit "Demands of Honor" knüpft Kevin Ryan nicht nur inhaltlich, sondern auch qualitativ an den –durchschnittlichen – Vorgänger an. Und das, obwohl uns diesmal eine ähnlich ausgedehnte Rückblende erspart bleibt. Leider aber war das Geschehen auf dem Planeten 7348 irgendwie wenig interessant, und generell fand ich es ein bisschen schwach und unoriginell, wieder zu diesem bereits aus "Killing Blow" bekannten Schauplatz zurückzukehren, statt sich etwas Neues zu überlegen. Kritisch sehe ich auch den – eigentlich ja bereits auf den Vorgänger zurückgehenden – Auftritt von Duras. Vom deckungsgleichen Namen abgesehen, finde ich, dass solche "Zufälle" das "Star Trek"-Universum letztendlich immer schrumpfen lässt, statt dieses zu erweitern. Zumal mir auch der hier dargelegte Gedanke, dass sich unehrenhaftes Verhalten quasi vererbt wird und sich durch alle Generationen einer Familie zieht, nicht sonderlich zusagt. Der größte Kritikpunkt war für mich aber auch an "Demands of Honor" wieder, dass er sich statt auf die bekannten Hauptfiguren vielmehr auf die Neben- und Gastfiguren Sam Fuller und Karel konzentriert. Das wäre für sich genommen schon problematisch, da ich halt eigentlich hoffte, in diesen beiden Trilogien die Vorgeschichte zu "Kampf um Organia" auch wirklich aus Sicht der bekannten Crew mitzuerleben, und wird dadurch noch einmal verschärft, dass ich beide Charaktere nicht sonderlich interessant fand. Vor allem Sam Fuller erschien mir sehr klischeehaft, vor allem auch seine Entscheidung gegen Ende hin. Ich vermute mal, dass das Ganze auf eine große Konfrontation zwischen den beiden im abschließenden Teil – der dann zumindest teilweise parallel zu "Kampf um Organia" spielen wird – hinauslaufen wird, und möglicherweise gelingt es dem dann ja, auch die ersten beiden Teile der "Errand of Fury"-Reihe nachträglich aufzuwerten. Zudem sei festgehalten, dass ich auch "Demands of Honor" grundsätzlich wieder nicht schlecht fand, da der Roman flott geschrieben war und so keine Langeweile aufkommen ließ. Aber so richtig zu packen vermochte mich das Geschehen halt leider – wieder einmal – nicht.

Fazit: Obwohl uns diesmal eine ausgedehnte Rückblende erspart bleibt, fand ich "Demands of Honor" nicht wesentlich besser als den Vorgänger. Dies liegt in erster Linie daran, dass wir hier zum bereits in "Killing Blow" besuchten Planeten zurückkehren, und ich durch die teilweise sehr ähnliche Handlung doch immer wieder ein Déjà Vu erlebte. Generell fand ich das doch ein bisschen schwach und einfallslos, und hätte einen anderen Schauplatz vorgezogen. Nach wie vor sehe ich auch den starken Fokus auf von Kevin Ryan erschaffene Gastfiguren überaus kritisch, hätte ich eine Vorgeschichte zu "Kampf um Organia" doch gerade aus der Sicht von Kirk, Spock, McCoy und Co. sehr spannend und interessant gefunden. Und vor allem mit Sam Fuller konnte ich auch diesmal wieder nicht so recht etwas anfangen. Dass der Roman trotzdem nicht hinter den Vorgänger zurückgefallen ist, liegt in erster Linie an der abwechslungsreichen Handlung mit vielen Figuren und Schauplätzen, sowie der Kurzweiligkeit des Romans. Noch ist es Kevin Ryan jedoch bei der "Errand of Fury"-Reihe noch nicht gelungen, an den vielversprechenden Einstieg der "Errand of Vengeance"-Romane anzuknüpfen.

Bewertung: 2.5/5 Punkten
Christian Siegel


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