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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Latent Image
Episodennummer: 5x11
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 20. Januar 1999
Erstausstrahlung D: 01. Dezember 1999
Drehbuch: Eileen Connors, Brannon Braga & Joe Menosky
Regie: Mike Vejare
Hauptdarsteller: Kate Mulgrew als Captain Kathryn Janeway, Robert Beltran als Chakotay, Tim Russ als Tuvok, Roxann Biggs-Dawson als B'Elanna Torres, Robert Duncan McNeill als Tom Paris, Robert Picardo als The Doctor, Jerry Ryan als Seven of Nine, Ethan Phillips als Neelix, Garrett Wang als Harry Kim.
Gastdarsteller: Nancy Bell als Ahni Jetal, Scarlett Pomers als Naomi Wildman, Majel Barrett als computer voice u.a.

Kurzinhalt: Bei der medizinischen Routineuntersuchung von Harry Kim, bei der zum ersten Mal auch das dreidimensionale Holo-Aufzeichnungsgerät des Doktors zum Einsatz kommt, entdeckt dieser an Harrys Hals eine Narbe, bei der es sich um ein Überbleibsel einer Operation zu handeln scheint. Der Doktor kann zudem daraus ablesen, dass diese in etwa vor eineinhalb Jahren stattgefunden haben muss, kurz bevor die Voyager Seven of Nine an Bord nahm. Allerdings hat das MHN – die einzige Person an Bord, welche die Operation hätte durchführen können – keinerlei Erinnerungen an diesen Eingriff, und Harry behauptet ebenfalls, sich nicht erinnern zu können. Der Doktor beginnt daraufhin, in seinen Holoaufnahmen aus der damaligen Zeit zu stöbern. Interessanterweise wurden die meisten Bilder rund um diesen Zeitpunkt gelöscht, mit Sevens Hilfe gelingt es ihm jedoch, einige davon wieder zu rekonstruieren. Auf diesen entdeckt er plötzlich ein junges, weibliches Crewmitglied, dass ihm nicht bekannt ist. Der Doktor ist danach davon überzeugt, dass es sich um eine außerirdische Invasorin handelte, und sowohl seine Aufzeichnungen als auch die entsprechenden Erinnerungen der Crew über den Vorfall gelöscht wurden. Kurz darauf entdeckt er allerdings, dass sein Programm neuerlich manipuliert wurde. Ist die Gefahr etwa nach wie vor nicht gebannt? Als der Doktor dann schließlich die Wahrheit hinter den seltsamen Vorfällen entdeckt, ist diese deutlich erschreckender, als er sich das in seinem schlimmsten Vorstellungen ausgemalt hat…

Denkwürdige Zitate: "If you've come to act as my conscience, you're a little late. I considered these issues eighteen months ago, as I did again this morning. I came to the same conclusion."
"Your conclusion is wrong."
(Seven halt mit ihrer Meinung nicht hinterm Berg.)

"Doctor? Hardly! A doctor retains his objectivity. I didn't do that, did I? Two patients, equal chances of survival and I chose the one I was closer to? I chose my friend? That's not in my programming! That's not what I was designed to do!"
(Der Doktor hadert mit seiner damaligen Entscheidung.)

"There is a certain logic to your logic."
(Tuvok, nachdem er zufällig eine Tirade des MHNs aufgeschnappt hat.)


Review: Episodenbild (c) CBS "Verborgene Bilder" lebt in erster Linie von der Auflösung – oder genauer gesagt, deren Auswirkungen, denn sonderlich überraschend fand ich die Offenbarung zirka zur Mitte der Folge nicht, hatte ich doch schon bald vermutet (oder von der damaligen Erstsichtung noch irgendwo tief im Gedächtnis verborgen), dass der Doktor vor einer für ihn unmöglichen Entscheidung stand, und mit dieser einfach nicht zurechtkam. Doch die Folgen davon, und ihn dabei zu sehen, wie er langsam an den Ereignissen zu zerbrechen droht, waren zweifellos das Highlight der Episode. Einerseits, weil man seinen moralischen Konflikt sehr leicht nachempfinden konnte, und andererseits, da es wieder einen wesentlichen Teil dazu beitrug, den – holographischen – Doktor weiter zu vermenschlichen, und ihm eine Seele zu geben. Die betreffenden Momente waren zudem von Robert Picardo phantastisch gespielt. Wieder einmal beweist er hier, dass er eben nicht nur in lustigen Szenen – sein komödiantisches Talent wird von der Serie ja ungleich öfter ausgeschöpft – zu überzeugen weiß, sondern auch dramatische Momente tragen kann. Zumindest ich kam jedenfalls nicht umhin, mit ihm mitzufühlen.

Doch auch wenn die Stärken der Folge in erster Linie im letzten Drittel liegen, fand ich auch den Einstieg schon durchaus interessant. Das zentrale Rätsel wird schnell etabliert, und so fragt man sich entsprechend früh, was genau hier wohl vorgefallen ist. Sehr interessant fand ich dabei vor allem die Offenbarung, dass die gesamte Crew noch weiß, was vorgefallen ist, außer dem Doktor (und Seven of Nine, die damals noch nicht an Bord war). Zugegeben, beim Blick zwischen Janeway und Tuvok nachdem das MHN mit ihnen gesprochen hat konnte man es sich fast schon denken, aber z.B. Harry hätte ich zu Beginn seine Lüge bei der Untersuchung noch nicht angesehen. Sehr gut fand ich dann auch die Diskussion zwischen Seven und Janeway, die hier zum wiederholten Mal aneinander krachen. Die ehemalige Borg-Drohne ist nämlich mit der Entscheidung, sein Programm einfach entsprechend zu adaptieren, alles andere als glücklich, da sie dadurch seine Rechte als Individuum verletzt sieht – ein Standpunkt, der durchaus etwas für sich hat. Aber nicht nur deshalb fand ich es schön, dass man sich am Ende dazu entscheidet, ihn seine traumatische Erfahrung so verarbeiten zu lassen, wie das auch ein gewöhnliches biologisches Lebewesen tun müsste – statt auf die Deus Ex Machina der neuerlichen Löschung seiner Erinnerungen zurückzugreifen. Weil damit hätte man rückwirkend irgendwie auch die Ereignisse der Folge ausgelöscht. Zugleich muss ich sagen, dass ich mit dem Ende, und dabei vor allem der letzten Szene, nicht 100%ig glücklich war. Ich fand den Ausgang sehr schräg, mit Janeway, die aus dem Holodeck geht, woraufhin das MHN das Buch aufnimmt und die Textzeile vorliest. Wenn ich glauben würde, dass man das in der nächsten Folge noch einmal aufgreift, würde ich ein solches offenes Ende ja begrüßen. Aber so fehlte mir irgendwie eine klassische Auflösung. Kritisch sehe ich auch, dass Janeway die ganze Chose leicht hätte verhindern können, wenn sie Seven früher eingeweiht hätte. Dann hätte er keine Hilfe dabei gehabt, die Holo-Bilder zu rekonstruieren und so überhaupt erst wieder darauf aufmerksam zu werden (vorausgesetzt, sie hätte sich daran gehalten). Am schwersten wiegt aber, dass die Folge im Mittelteil meinem Empfinden nach doch ziemlich einbrach. Vor allem die Aufrollung der Ereignisse war wenig interessant, da man sich diese nach den Erinnerungsfetzen zuvor schon denken und ziemlich genau so zusammenreimen konnte. Das machte diesen Teil der Folge etwas zäh.

Fazit: Episodenbild (c) CBS "Verborgene Bilder" bietet gleich zu Beginn ein interessantes Rätsel, und im letzten Drittel dann eine dramatische Auflösung, die zwar zu diesem Zeitpunkt absolut nicht mehr überraschend kam, dessen Auswirkungen auf den Doktor aber durchaus berühren könnten. Zumindest ich litt unweigerlich mit ihm mit, was einerseits daran liegt, dass einem das MHN in den letzten 4-1/2 Staffel doch sehr ans Herz gewachsen ist, und andererseits an Robert Picardos toller Performance gerade auch in diesen Szenen, die es ihm wieder einmal erlaubt, unter Beweis zu stellen, dass er mehr kann, als nur den Pausenclown zu mimen. Allerdings kam die Auflösung wie erwähnt alles andere als überraschend, was auch die Aufrollung der Ereignisse wenig interessant machte. Generell sackt der Unterhaltungswert im Mittelteil doch etwas ein. Und der Ausgang des Geschehens war mir persönlich zu offen. Ich finde, wenn man eh schon zwei Wochen in die Zukunft springt hätte man uns wenigstens zeigen können, wie er sich langsam mit seiner Entscheidung abfindet. Der offene Charakter des Endes ist dabei in erster Linie deshalb ein Problem, da ich bezweifle, dass man dies jemals wieder aufgreifen wird. Wenn man also schon meint, eine solche Entwicklung in einer Folge abhandeln zu müssen, dann hätte auch dessen Abschluss in diese hineingehört. Denn so ließ mich der Ausklang doch etwas unbefriedigt zurück.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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