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Episodenbild (c) HBO
Originaltitel: The Spoils of War
Episodennummer: 7x05
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 13. August 2017
Erstausstrahlung D: 14. August 2017
Drehbuch: Dave Hill
Regie: Matt Shakman
Hauptdarsteller: Peter Dinklage als Tyrion Lannister, Nikolaj Coster-Waldau als Ser Jaime Lannister, Lena Headey als Queen Cersei Lannister, Emilia Clarke als Queen Daenerys Targaryen, Kit Harington als King Jon Snow, Aidan Gillen als Lord Petyr Baelish, Liam Cunningham als Ser Davos Seaworth, Sophie Turner als Princess Sansa Stark, Maisie Williams als Princess Arya Stark, Conleth Hill als Varys, Rory McCann als Sandor Clegane, Isaac Hempstead-Wright als Prince Bran Stark, Jerome Flynn als Ser Bronn, John Bradley als Samwell Tarly, Hannah Murray als Gilly, Kristofer Hivju als Tormund Giantsbane, Joe Dempsie als Gendry, Iain Glen als Ser Jorah Mormont.
Gastdarsteller: Jim Broadbent als Archmaester Ebrose, Richard Dormer als Lord Beric Dondarrion, Paul Kaye als Thoros of Myr, Anton Lesser als Qyburn, James Faulkner als Lord Randyll Tarly, Tom Hopper als Dickon Tarly, Tim McInnerny als Lord Robett Glover, Rupert Vansittart als Lord Yohn Royce, Richard Rycroft als Maester Wolkan, Kevin Eldon als a Goldcloak, Julian Firth als Citadel archmaester, Philip O'Sullivan als Citadel archmaester, Laurence Spellman als a Goldcloak, Staz Nair als Qhono, Vladimir Furdik als the Night King u.a.

Kurzinhalt: Daenerys lässt den besiegten Soldaten die Wahl, sich ihr zu unterwerfen, oder zu sterben. Die meisten knien daraufhin vor ihr nieder, doch Randyll und Dickon Tarly leisten ihr Widerstand – woraufhin sie von ihrem Drachen verbrannt werden. Zurück in Dragonstone setzt sie ihren Kriegsrat fort. Jon schlägt vor, einen vorübergehenden Waffenstillstand mit Cersei zu schließen, um sich zuerst der Bedrohung im Norden zuzuwenden. Er bietet an, mit ein paar Männern loszuziehen und sowohl für Daenerys als auch Cersei einen unwiderlegbaren Beweis für die drohende Invasion durch die White Walker zu besorgen. Während er mit dem zurückgekehrten Jorah zur Ostwacht aufbricht, schleichen sich Tyrion und Davos in King's Landing ein, wo ersterer seinen Bruder über ihren Plan informiert. In Winterfell verfängt sich Arya indes in Littefingers Intrigen-Netz. Und angesichts seines Frusts ob der Tatsache, da niemand auf seine Warnungen hören will, beschließt Sam, der Zitadelle den Rücken zu kehren…

Zitate: "Nothing fucks you harder than time."
(Da hat Ser Davos wohl recht.)

"I'm tired of reading about the achievements of better men."
(Sam, als er beschließt, die Zitadelle zu verlassen.)


Review: Episodenbild (c) HBO Nach dem Herzschlagfinale letzte Woche schlägt "Ostwacht" wieder etwas ruhigere Töne an, und erweist sich als weitere jener Episoden, die in erster Linie weitere Entwicklungen vorbereitet und bezüglich der Zukunft der Serie einige sehr interessante Andeutungen fallen lässt. Dabei stellte die Folge meine eigenen Erwartungen an den Rest der Serie teilweise auf den Kopf. So hatte ich eigentlich gedacht, Dany würde in dieser Staffel nun zuerst Cersei wegräumen und King's Landing erobern, und danach würde man vereint gegen die White Walker ins Feld ziehen und sich in der letzten Staffel dann in erster Linie auf diese Bedrohung konzentrieren. Die Entwicklung hier deutet nun allerdings an, dass man vielmehr zuerst den Night King und seine Untoten-Armee ausschalten wird, und das titelspendende Spiel um den Thron erst danach wieder in den Mittelpunkt rücken und somit auch wirklich erst zum Ende der Serie hin entschieden werden wird. Hätte man sich vielleicht schon denken können, aber ich hatte mir das eben ganz anders vorgestellt. Hier ist es also den Machern zweifellos gelungen, mich zu überraschen. Generell wurde so manche meiner Überlegungen zur Zukunft der Serie von den Ereignissen hier Lügen gestraft. So ahnungslos, wie genau es nun weitergehen wird, war ich jedenfalls schon lange nicht mehr.

Nicht, dass es diesbezüglich nicht ein paar interessante, teils verheißungsvolle und teils besorgniserregende Hinweise gegeben hätte. Vor allem die Entwicklung in Winterfell erfüllte mich dabei in Sorge. Arya und Sansa hatten sich ja noch nie sonderlich gut verstanden, und nach dem noch sehr erfreuten Wiedersehen scheinen sie hier in alte Muster zurückzufallen. Zudem erweist sich Lord Baelisch wieder einmal als schlauer (Klein-)Finger, als er Arya (die zwar eine geschickte Mörderin sein mag, aber mit solchen Intrigen nicht wirklich Erfahrung hat) auf sich aufmerksam macht und insofern in die Falle lockt, als sie am Ende genau das liest was er wollte. In der Folge selbst konnte ich es nicht ausmachen, aber es handelt sich dabei um jenen Brief, den Sansa einst an Robb schrieb, wo sie ihm riet, sich King Joffrey zu beugen. Dass dies nicht gerade dazu beitragen wird, das angespannte Verhältnis zwischen ihnen zu entspannen, versteht sich von selbst. Bleibt nur die Frage, wie Arya darauf reagieren wird. Meine Vermutung wäre ja, dass sie dies zum Anlass nimmt, ihrer Heimat doch wieder den Rücken zu kehren und ihre Rachepläne gegenüber Cersei wieder aufzunehmen, aber nach meinen jüngsten Rückschlägen im Hinblick auf meine Theorien ist das wirklich nichts weiter als eine vorsichtige Idee; ich weiß momentan einfach echt in vielen Bereichen nicht, wie es weitergehen wird – und das ist ja eigentlich auch ganz spannend so. Trotz aller Andeutungen für die Zukunft spielte aber auch die Vergangenheit wieder eine wichtige Rolle. So erfährt Cersei hier nun, dass nicht Tyrion, sondern Olenna für Joffreys Tod verantwortlich ist. Das Treffen zwischen Tyrion und Jaime lebte in erster Linie von der gemeinsamen, problematischen Geschichte, die sie miteinander verbindet. Generell gibt es viele Anspielungen und Erinnerungen an frühere Ereignisse. Und vor allem auch Gendrys Rückkehr sticht hervor, wobei ich offen zugeben muss, im ersten Moment echt nicht mehr gewusst zu haben, wer das sein soll. Aber: Wofür hat man den Freunde und/oder das Internet. Nichtsdestotrotz war ich persönlich halt über seine Rückkehr nicht ganz so aus dem Häuschen wie andere.

Episodenbild (c) HBO Die interessanteste Andeutung rund um die Zukunft der Serie war jedoch in einem Nebensatz versteckt – und wurde vom ignoranten Sam auch noch munter abgewürgt. Denn beim Durchforsten der Unterlagen stieß Gilly auf den Hinweis, dass Jon Snow, wie wir mittlerweile wissen, nicht einfach nur der Sohn von Rhaegen Targaryen und Lyanna Stark ist, sondern die beiden noch dazu geheiratet haben, nachdem seine vorangegangene Ehe annuliert wurde. Er ist somit kein Bastard, sondern vielmehr der legitime Erbe auf den Thron. Was Dany dazu wohl sagen wird? Und das gerade, als sie sich seiner zunehmend zu erwärmen schien (nichts erobert das Herz einer Mutter schneller, als wenn man gut mit ihren Kindern umgehen kann). Gespannt bin ich auch schon darauf, wohin Sam unterwegs ist (nach Hause? Nach Winterfell? Zurück zur Mauer?), und was er zum Tod seines Bruders und seines Vaters sagen wird. Und vor allem auch das Finale in Ostwacht, mit dem Aufbruch hinter die Mauer, um einen White Walker zu fangen, sorgt für eine überaus spannende Ausgangssituation für die nächste Folge. Aber, eben das war halt ein bisserl das Problem von "Ostwacht": Es deutet enorm viel an und wirft viele interessante Fragen auf, hatte aber für sich genommen jetzt nicht unbedingt die ganz großen Highlights zu bieten.

Fazit: Wenn ihr das Gefühl habt, dass ich im Review eigentlich kaum auf die Ereignisse innerhalb der Folge an sich eingegangen bin, und fast nur auf die dort geteilten Informationen, die kleineren Entwicklungen und vor allem die teils hoch interessanten Andeutungen bezüglich der Zukunft der Serie geschrieben habe, so ist dies bildhaft für meinen Eindruck von "Ostwacht". Sie hatte für mich etwas von einem Intermezzo; zwar spielt sie zweifellos wieder eine wichtige Rolle dabei, den Rest der Staffel – oder gar Serie – vorzubereiten, bietet aber für sich genommen jetzt nicht allzu viel an Handlung oder auch markanten Höhepunkten. Es gab schon ein paar sehr nette Szenen, wobei für mich vor allem die Begegnung von Tyrion und Jaime hervorstach, aber in erster Linie lebt "Ostwacht" von den ganzen Andeutungen für die nahe und ferne Zukunft der Serie, wie Littlefingers Intrigen in Winterfell, Gillys Fundstück in der Zitadelle, die zunehmende Enteisung des Verhältnisses zwischen Jon und Daenerys, sowie – was die kurzfristige weitere Entwicklung betrifft zweifellos am interessantesten – Jons Aufbruch mit einem kleinen Team, um einen White Walker zu fangen. Demgegenüber ließ mich – im Gegensatz zu manch anderen – das Wiedersehen mit Gendry völlig kalt. Insgesamt war die Folge zweifellos kurzweilig und unterhaltsam, aber zu den besten der Serie kann ich sie nicht zählen.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © HBO)

"Game of Thrones" ist über Sky Ticket verfügbar.



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Kommentare (2)
RSS Kommentare
1. 14.05.2016 12:27
 
Seit wann gibt es denn da Überlebens- bzw. Wiederbelebungsnummern? Dachte, das wäre doch so skrupellos, das es solche Kinderkacke nicht nötig hat!
 
2. 17.05.2016 22:50
 
Mir ist nicht ganz sicher, was das mit Kinderkacke zu tun haben soll. Unabhängig davon bin ich gegenüber solchen Wendungen wie du weißt auch immer skeptisch. Im nachfolgenden Fall konnte ich damit aber insofern leben, als a) diese Möglichkeit im Verlauf der Serie bereits etabliert wurde, und es somit nicht aus dem Nichts kam, und b) es letztendlich ein wichtiger Plot-Punkt war, da Jon Snow nun nicht mehr an seinen Eid gegenüber der Nachtwache gebunden ist.
 

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