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Das Buch G'Kar PDF Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Warner Bros.

Originaltitel: The Ragged Edge
Episodennummer: 5x12
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 08. April 1998
Erstausstrahlung D: 30. Januar 1999
Drehbuch: J. Michael Straczynski
Regie: John Copeland
Hauptdarsteller: Bruce Boxleitner als President John Sheridan, Tracy Scoggins als Captain Elizabeth Lochley, Jerry Doyle als Michael Garibaldi, Mira Furlan als Delenn, Richard Biggs als Doctor Stephen Franklin, Bill Mumy als Lennier, Stephen Furst als Vir Cotto, Jeff Conaway als Security Chief Zack Allan, Patricia Tallman als Lyta Alexander, Peter Jurasik als Londo, Andreas Katsulas als G'Kar.
Gastdarsteller: Marshall Teague als Ta'Lon, John Castellanos als Tafiq Azir, Mirron E. Willis als Brannagan, Mark Hendrickson als Narn Acolyte u.a.

Kurzinhalt: Nach ihrem jüngsten Ausflug nach Centauri Prime kehren Londo und G'Kar zur Station zurück. Beiden fällt auf, dass G'Kar von einigen Narn angestarrt wird, und man ihm generell besonders viel Aufmerksamkeit schenkt. Der Grund dafür wird klar, als er sein Quartier erreicht, Ta'Lon ihn dort begrüßt, und ihm offenbart, dass er in seiner Abwesenheit sein Buch zum Heimatplaneten zurückgeschickt hat, woraufhin dort Kopien angefertigt wurden. Mittlerweile gibt es mehrere hunderttausend Exemplare des sogenannten Buch G'Kars, und dieser wurde auf Narn mittlerweile zur religiösen Ikone im Stile von G'Quans erhoben. G'Kar ist über diese Entwicklung alles andere als glücklich, und weigert sich ursprünglich, vor seine Anhänger zu treten – immerhin wollte er noch nie ein Anführer sein. Dann jedoch kann ihn Ta'Lon davon überzeugen, dass er nur so die Botschaft die er vermitteln will beschützen kann. Währenddessen erhält die Interstellare Allianz ihren ersten konkreten Hinweis auf die unbekannten Angreifer, die seit einiger Zeit zwischen den Grenzen der diversen Völker immer wieder Raumschiffe überfallen. Einem Pilot ist es scheinbar gelungen, sich mit einer Rettungskapsel auf die Heimatwelt der Drazi zu flüchten. Michael Garibaldi fliegt zum Planeten, um sich mit dem Piloten – der die Angreifer vielleicht identifizieren kann – zu treffen und ihn sicher vom Planeten wegzuschaffen. Nach seiner Ankunft trifft er sich gleich mit einem alten Freund und Informanten. Doch dieser hat eine Flasche hochprozentiges im Gepäck, und als die beiden beginnen, auf ihre alten Tage anzustoßen, geht die Mission den Bach runter…

Denkwürdige Zitate: "I'll tell them we're declaring war on Earth, that will give them something positive to think about."
"Fine. Just get me the paperwork and I'll sign it."
(Sheridan wirkt ein bisschen abgelenkt.)

"Well, this is a delight. I didn't know you had children."
"Neither did I."
"Yes… most unsettling when that happens."
(Londo macht sich über G'Kar und seine Anhänger lustig.)

"They want me to show them another way. What if I show them the wrong way? What if they come to me not because of the lesson, but because of me? I worry, Ta'Lon, that my shadow may become greater than the message."
(G'Kar erklärt Ta'Lon, warum er sich in der Rolle des spirituellen Anführers nicht wohl fühlt.)

"Evolution teaches us that we must fight that which is different in order to secure land, food and mates for ourselves. But we must reach a point where nobility of intellect asserts itself, and says: 'No, we need not be afraid of those who are different. We can embrace that difference, and learn from it."
(G'Kars Lehre am Ende der Folge.)


Review: Episodenbild (c) Warner Bros. "Das Buch G'Kar" ist die hundertste Folge von "Babylon 5". JMS hat sich jedoch gegen eine echte Jubiläums-Episode entschieden, und erzählt lieber die Geschichte, die zuletzt nach dem Bruch von der vierten zur fünften Staffel endlich wieder in Schwung geriet, weiter. Zumindest eine kleine Anerkennung der Serie und ihrem Erfolg findet sich allerdings in der Nebenhandlung rund um G'Kar wieder, wo JMS auf seine eigenen Erfahrungen – und Sorgen – zurückgreift. Als grundsätzlich immer recht schüchterne und menschenscheue Person war ihm jegliche Form eines Personenkults schon immer suspekt. Aufgrund des Erfolges von "Babylon 5" fand er sich in den 90ern jedoch – bei Conventions etc. – zunehmend in eben dieser für ihn ungewohnten und auch nie gewollten Rolle wieder. Über G'Kar verarbeitet er hier nun diese Erfahrung, in dem er ihn zu einer religiösen Ikone macht. Wenn G'Kar meint, dass er dies nicht will, und Angst hat, dass sein eigenes Licht sein Werk in den Schatten rücken könnte, spricht er hier für den Autor, dem zu diesem Zeitpunkt ganz ähnliches durch den Kopf ging.

Aber auch davon losgelöst ist dieser Handlungsstrang eine sehr interessante Betrachtung von Ruhm, und sowohl den Möglichkeiten als auch den Gefahren, die mit diesem einhergehen. Besonders deutlich wird dies am Ende, bei G'Kars Lektion an seine Jünger. Einige von ihnen halten jedes in seinem Buch geschriebene Wort für heilig, und erkennen nicht, dass dieses vielmehr G'Kars Gedankenprozess und Entwicklung widerspiegelt. In diesem Moment scheinen sich G'Kars Ängste somit zu bestätigen, und generell zeigt die Szene sehr schön die Gefahr von blinder (religiöser) Verehrung auf. In einem weiteren Nebenstrang erfahren wir, dass Dr. Franklin das Angebot erhalten hat, das Zentrum für Xenobiologie auf der Erde zu übernehmen. Die daraus resultierende Szene mit Sheridan am Ende fand ich insofern etwas schräg, als dieser Babylon 5 ja ohnehin auch in Kürze verlassen wird. Insofern wirkte seine Enttäuschung etwas seltsam und auch irgendwie deplatziert. Schön fand ich dafür die Anspielung auf Dr. Kyle, wo man schön den Bogen zum Pilotfilm schlägt. Der Schwerpunkt der Episode liegt aber auf den Angriffen auf außerirdische Schiffe – ein Handlungsstrang, der nun, da die Telepathen-Story abgeschlossen ist, endlich in den Mittelpunkt rückt. Der betreffende Teil der Folge besticht u.a. mit der durchaus beeindruckenden Umsetzung der Drazi-Heimatwelt. Die Idee der engen Straßen mag den Produktionsumständen geschuldet sein (siehe "Kommentare von JMS"), war aber dennoch eine coole Idee, die zudem gut erklärt wurde, und dem Planeten ein ganz eigenes Aussehen gibt. Abseits der heutzutage auffälligen niedrigen Auflösung konnte mir auch die Umsetzung der Landschaftsaufnahmen sehr gut gefallen. Und auch wenn es für uns als Zuschauer keine neue Information mehr war, war es dennoch nett, hier zu sehen, wie Sheridan & Co. am Ende in Erfahrung bringen, dass die Centauri wohl etwas mit den Angriffen zu tun haben (und sie zugleich beschließen, Londo zu seiner eigenen Sicherheit nichts zu sagen).

Episodenbild (c) Warner Bros. Am meisten beeindruckt aber ohnehin weder der Besuch eines fremden Planeten noch die Handlung rund um den Piloten, als vielmehr, wie sich Garibaldis Sturz hier weiter fortsetzt. Im Gegensatz zu anderen Serien, wo die Protagonisten oftmals unfehlbar wirken, darf Michael hier nicht nur einen schlimmen Fehler begehen, sondern dieser darf sogar auch noch ernste Konsequenzen haben, als sein Freund direkt vor der Tür des Hotelzimmers stirbt – und Garibaldi dies aufgrund seines Rauschs erst viel zu spät bemerkt. Mehr noch, auch den Piloten kann er letztendlich nicht beschützen (zwar ist nicht gesagt, dass er im nüchternen Zustand gegen diese Übermacht angekommen wäre, aber geschadet hätte es jedenfalls sicher nicht). Hätte er nicht zufällig den einen Knopf abgerissen, wäre seine Mission somit ein völliger Reinfall gewesen – und das nur, weil er nach seiner letzten Begegnung zu Bester wieder zur Flasche gegriffen hat, und seither nicht von ihr loskommt. Was sich auch gleich zu Beginn schon zeigt, wo er von Zack aufgeweckt wird, oder auch in seiner Ablehnung, dass Franklin ihn begleitet – will er doch nicht, dass dieser sein Geheimnis aufdeckt. Gerade auch zwischen diesen beiden ist sehr interessant, wie sich die Handlung hier mit jener rund um Franklins Stim-Sucht spiegelt. Und am Ende hofft man einfach nur, dass Garibaldi rechtzeitig sein Hilfsangebot annimmt, bevor noch mehr Menschen ihr Leben verlieren.

Fazit: "Das Buch G'Kar" ist zwar keine überragende, jedoch der Serie insgesamt durchaus würdige und angemessene Jubiläumsfolge – die jedoch eben diese Tatsache vor dem Zuschauer eher versteckt. Selbst der Meta-Zugang, G'Kar zu einer Art religiösen Ikone zu machen, was JMS eigene Erfahrungen Mitte der 90er aufgrund seiner Dank "Babylon 5" zunehmenden Popularität ansatzweise widerspiegelt, wird wohl den meisten Zuschauern verborgen bleiben. Doch selbst wenn man eben diese nette Ebene nicht erkennt, sollte diese Entwicklung durchaus gefallen, einerseits aufgrund so amüsanter Momente wie zwischen G'Kar und Londo, und andererseits mit der durchaus wichtigen und erwähnenswerten Message rund um die Verehrung von Persönlichkeiten, und die damit einhergehende Gefahr, dass darob die Botschaft, die diese eigentlich vermitteln wollten, in den Hintergrund rückt. Kernstück der Folge ist aber Garibaldi's Ausflug zur Heimatwelt der Drazi. Nicht nur, weil wir hier einen weiteren Planeten besuchen, dessen Umsetzung zudem – so man über die etwas schwache Auflösung der CGI-Aufnahmen hinwegsieht – durchaus gefallen kann, und damit auch der Plot rund um die Angriffe auf Schiffe der Allianz wieder aufgegriffen wird. Sondern vor allem auch in der Art und Weise, wie hier Garibaldis Absturz fortgeführt wird, und mit dem Tod seines Freundes sowie des Piloten – und damit dem Scheitern seiner Mission – seinen (vorläufigen) Höhepunkt erreicht. Einzig Sheridans enttäuschte Reaktion auf Franklins Ankündigung, der Station mit Ende des Jahres den Rücken kehren zu wollen, wirkt insofern etwas kurios, als dieser ja ebenfalls plant, in etwa zum gleichen Zeitpunkt mit Delenn nach Minbar zu gehen. Davon abgesehen leistet sich "Das Buch G'Kar" aber keine Schwächen, und schafft es, zugleich die kommenden dramaturgischen Höhepunkte vorzubereiten, als auch für sich allein zu stehen und dabei gut zu unterhalten.

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel


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Vom Skript zur Folge:
Neben Franklin bietet auch Sheridan in einer Szene gegen Ende der Folge Garibaldi seine Hilfe an, falls ihn irgendetwas belasten sollte. Doch wie schon zuvor meint er auch hier wieder, dass alles in Ordnung sei. Von dieser kurzen, geschnittenen Szene abgesehen hätte ich keine nennenswerten Unterschiede entdeckt.

Quelle: "Babylon 5: The Scripts of J. Michael Straczynski - Volume 13"


Stimmen zur Episode:
Episodenbild (c) Warner Bros.
  • Richard Biggs über das sich abzeichnende Ende der Straße: „Das war der erste Moment, soweit es Richard Biggs betrifft, wo ich mich damit auseinandersetzen musste, die Serie zu verlassen und in Worte zu fassen, wie ich damit umgehen werde. Es war also nicht nur Franklin, der ging, sondern war auch das erste Mal dass ich erkannte: "Das ist es, ich kann das Ende des Tunnels erkennen." Ich denke, es traf mich viel früher als alle anderen, da meine Figur sich ebenfalls viel früher als alle anderen damit auseinander setzen musste. Alle anderen waren noch mitten im fünften Jahr, und wussten immer noch nicht genau, was vor sich ging, und ich wusste dass ich nach Episode 5x22 ins Flugzeug steigen und davonziehen würde.”

  • Jerry Doyle über Garibaldis Entwicklung in Staffel 5: „Ich denke, es lag viel Druck auf ihm. Außerdem lief es zuletzt sehr gut für ihn, was hier nun auf die Probe gestellt wird. Er hat einen guten Job, eine nette Beziehung, eigentlich läuft alles gut, und gerade dann wenn du glaubst, dass du mit allem fertig werden kannst, tust du Dinge, die du nicht tun solltest. Dann beginnt das Verleugnen. Und die Konsequenzen seiner Taten, im Vergleich zum ersten Jahr als er vom rechten Weg abkam, sind viel größer. Ein Krieg bricht aus, Leute sterben. In der ersten Staffel verletzte er sich nur selbst, und versemmelte die eine oder andere Beziehung, aber diesmal sind die Konsequenzen viel größer: Die Freundschaften die geschlossen wurden, und die Bindungen, die entstanden sind. Was ich daran mochte war, dass es keine Ein-Episoden-Angelegenheit war – "Oh, er trinkt wieder. Oh, er ist wieder trocken." – so wie in der ersten Staffel. Stattdessen verlief es diesmal über sechs über sieben Episoden und gab mir so die Möglichkeit, wirklich etwas daraus zu machen.”

  • Quelle: "Babylon 5: Season by Season-Guides - Volume 5: The Wheel of Fire"


    Kommentare von JMS
  • Der Zyklus an Episoden, der mit "Das Buch G'Kar" beginnt, festigt auch die neue Beziehung von Londo und G'Kar als Freunde. Ihr Gezanke, ihre Beziehung zueinander, und ihre Bereitschaft, dem anderen beizustehen, ganz egal, welche Konsequenzen sich daraus ergeben, sind die Eckpfeiler echter Freundschaft. Wenn ihr einen der beiden fragen würdet, ob er den anderen als Freund ansieht, würden sie euch von ins Gesicht lachen und davongehen. Und dennoch sind sie Freunde, womit sich der vierjährige Aufbau endlich auszahlt. Für mich war es eine der größten Freunden an der fünften Staffel, sie so zu sehen, und so schreiben zu können. Und die gleiche Einstellung siehst du auch in ihrer Darstellung. Nachdem sie den früheren Handlungsbogen durchlebt hatten, genossen es die beiden, diese Szenen miteinander spielen zu können, und sagten mir dies auch bei jenen Gelegenheiten, bei denen es mich aufs Set verschlug – ein Luxus den ich mir zu diesem Zeitpunkt immer seltener gönnte, da dich die Drehbücher für B5 hinausbekommen musste und auch "Crusade" vorbereitete.

  • Episodenbild (c) Warner Bros.
  • Etwas von dem wir wussten, dass wir es mit "Crusade" machen wollten war, sie viel offener zu gestalten, und mit größerem Umfang, als das bei B5 der Fall war. Das hieß u.a. mehr, und vor allem auch exotischere, außerirdische Umgebungen zu besuchen. Ich dachte mir dass wir, wenn wir diesen Weg einschlagen wollen, während wir zugleich einen Großteil der Crew behalten, es nicht schaden könnte den Forschungs- und Entwicklungs-Prozess rechtzeitig anzuleiern, in dem wir einige dieser Elemente im Rest vom B5 antesteten. "Das Buch G'Kar" und ihre Nachfolge-Episode waren bewusst so geschrieben, um auszutesten, wie weit wir bei der Erschaffung außerirdischer Umgebungen gehen konnten. (Der Hinweis auf enge Straßen im Drehbuch entstammte der Realität, dass wir da B5 immer noch in Produktion war nur begrenzten Raum für neue Sets hatten; eine Anpassung an die Produktionsumstände, die letztendlich visuell eigentlich irgendwie ganz cool war.) Deshalb sehen wir in diesem Drehbuch nicht nur neue Drazi-Schiffe, inklusive eines kommerziellen Raumschiffs, sondern lernen auch die Drazi-Heimatwelt und ihre Hauptstadt kennen, alternative Sprungtore, planetare Verteidigungssysteme, ein Raumhafen, Helikopter, Balkone die über eine Skyline blicken, und enge urbane Straßen. Diese eine Episode beinhaltete mehr neue Elemente also so ziemlich jede andere Folge vor ihr.

  • Quelle: "Babylon 5: The Scripts of J. Michael Straczynski - Volume 13"

    Zusammengestellt und übersetzt von Christian Siegel
    (Bilder © Warner Bros.)







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