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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Chrysalis
Episodennummer: 7x05
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 28. Oktober 1998
Erstausstrahlung D: 02. Oktober 1999
Drehbuch: René Echevarria
Regie: Jonathan West
Hauptdarsteller: Avery Brooks als Captain Benjamin Sisko, Rene Auberjonois als Odo, Michael Dorn als Lt. Commander Worf, Nana Visitor als Major Kira Nerys, Nicole de Boer als Ensign Ezri Dax, Colm Meaney als Chief Miles O'Brien, Siddig El Fadil als Doctor Julian Bashir, Cirroc Lofton als Jake Sisko, Armin Shimerman als Quark.
Gastdarsteller: Faith C. Salie als Sarina Douglas, Tim Ransom als Jack, Hilary Shepard Turner als Lauren, Michael Keenan als Patrick, Aron Eisenberg als Nog u.a.

Kurzinhalt: Die Gruppe genetisch verbesserter Menschen – bestehend aus Jack, Lauren, Patrick und Sarina – mit der Julian vor ein paar Monaten zusammengearbeitet hat, kommt erneut auf die Station. Bislang sei es den Ärzten nicht gelungen, der katatonischen Sarina zu helfen. Nun hoffen die anderen, dass Julian einen Weg findet, sie zu heilen. Tatsächlich gelingt ihm gemeinsam mit den anderen ein Durchbruch, und die nachfolgende Operation verläuft erfolgreich. Ein paar Tage später beginnt Sarina dann langsam, die Welt um sie herum wahrzunehmen, und mit dieser zu interagieren. Julian zeigt sich dabei schon bald nicht nur von ihren Fortschritten, sondern auch ihrer Persönlichkeit begeistert – und scheint sich zunehmend in sie zu verlieben. Doch für Sarina sind solche Empfindungen völlig neu, und sie versteht nicht wirklich, damit umzugehen – weshalb sie sich langsam aber sicher wieder in ihr Schneckenhaus zurückzuziehen beginnt…

Review: Episodenbild (c) CBS "Sarina" ist eine Quasi-Fortsetzung zur Episode "Statistische Wahrscheinlichkeiten" aus der sechsten Staffel. Diese kam bei mir ja eher durchwachsen an – und "Sarina" teilt diesen Eindruck leider. Gut fand ich in erster Linie (wieder einmal) ihre Ankunft an Bord, da die besagte Szene sehr amüsant war. Auch danach gab es noch ein paar lustige und/oder schöne Momente, wie z.B. die Arie (womit man an die nette Tanzszene aus "Statistische Wahrscheinlichkeiten" anknüpfte), oder auch generell die späteren Auftritte von Jack, Patrick und Lauren – die ob des drohenden Untergangs des Universums in was-weiß-ich-wieviel Trillionen Jahren besorgt sind und versuchen, für dieses Problem eine Lösung zu finden. Das war schon amüsant. Was die ernsteren Elemente betrifft, funktionierte für mich vor allem alles rund um Sarinas Heilungsprozess. Zu sehen, wie sie langsam aus ihrem Schneckenhaus herauskommt, ihre Umgebung wahrnimmt und darauf fast wie ein kleines Kind reagiert, war überaus nett. Zumal Faith C. Salie (die in "Statistische Wahrscheinlichkeiten" ja nichts anderes zu tun bekam, als katatonisch herumzuhocken) diese Entwicklung auch wunderbar spielt.

Die Romanze zwischen ihr und Julian hat für mich hingegen nicht so gut funktioniert. Zwar kaufte ich Julian grundsätzlich seine Gefühle für sie ab; beide, sowohl Siddig als auch Faith, spielten das wirklich sehr gut. Es erschien mir auch insofern nachvollziehbar, als Sarina nach ihrer Heilung mit ihrem Verhalten natürlich sofort sämtliche Beschützerinstinkte weckt. Allerdings sind Ein-Episoden-Romanzen bei "Star Trek" insofern selten erfolgreich, als der unglückliche Ausgang quasi vorgegeben ist. Eine Hürde, die nur sehr wenige entsprechende Folgen erfolgreich nehmen können; weil wenn ich schon genau weiß, dass es tragisch enden wird, müssen die Szenen zwischen den beiden schon verdammt gut gemacht sein, dass ich mich emotional trotzdem darauf einlasse. Und auch wenn die Love-Story zwischen Julian und Sarina jetzt keinesfalls schlecht geschrieben/gemacht/gespielt war, aber dafür reichte es leider nicht. Es hilft auch nicht, dass ich Julians Vorgangsweise doch eher bedenklich fand. Von der Doktor-Patienten-Beziehung mal ganz abgesehen: Dass Sarina mit der ganzen Situation ohnehin schon überfordert ist, war offensichtlich. Sie da auch noch mit Julians Gefühlen für sie zu belastet, fand ich unverantwortlich. Immerhin durfte sich Julian am Ende der Folge einsichtig zeigen, was diesen Kritikpunkt rückwirkend zumindest ansatzweise milderte. Ein bisschen creepy fand ich ihre gemeinsamen Szenen davor aber – aufgrund ihres kindlichen Gemüts – aber schon. Und generell war das für mich wieder einmal eine jener Folgen, die eine B-Story vertragen hätten, wie z.B. ein echtes Problem, dem sich der restliche Think Tank zuwendet. Denn so war das Ganze halt wieder einmal eine weitere, sehr menschelnde Episode – mit der zudem der angeblich so große Krieg mit dem Dominion ein weiteres Mal Pause machte. Ich weiß, es wird fad, aber ich kann DS9 den Vergleich nicht ersparen (und, ganz ehrlich: Mit dem englischen Episodentitel zwingt man ihn mir ja förmlich auf): Das hat "Babylon 5" einfach so viel besser hinbekommen, da selbst in den wenigen eher unabhängigen Einzelepisoden der späteren Staffeln auf die größere Geschichte rundherum nie ganz vergessen wurde – während sie bei DS9 nun schon wieder seit einigen Folgen im Stillstand verharrt.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Mit "Sarina" versucht sich "Star Trek" zum wiederholten Mal an einer Ein-Episoden-Romanze – mit gewohnt überschaubarem Erfolg. Dem üblichen Problem, dass man als Zuschauer einfach schon von Beginn an auf das unglückliche Ende der Geschichte eingestellt ist, schließen sich im Fall von "Sarina" auch noch Bedenken im Hinblick auf Bashirs Avancen in Richtung der gerade erst geheilten Sarina ein. Mir erschien das, von ihrer Doktor-Patient-Beziehung mal ganz abgesehen, bestenfalls egoistisch, und schlimmstenfalls rücksichtslos – wobei seine Einsicht am Ende diesen Kritikpunkt zumindest ein bisschen wieder relativierte. Positiv stechen in erster Linie die Leistungen von Alexander Siddig und Faith C. Salie ins Auge. Vor allem letztere spielt ihre Entwicklung wirklich gut Aber auch die Szenen rund um die anderen genetisch optimierten – und sowohl ihre Sorge im Hinblick auf Sarina, als auch das in zigtausenden von Jahren drohende Ende des Universums – konnten mir gefallen. Und wenn man die creepigeren Untertöne ausblendet, war ja eh auch die im Mittelpunkt stehende Romanze soweit ganz nett. Die üblichen Hürden solcher Folgen mit einer einmaligen, kurzzeitigen Liebesgeschichte konnte "Sarina" in meinen Augen aber halt leider nicht überwinden.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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