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Episodenbild (c) CBS

Originaltitel: Tacking Into the Wind
Episodennummer: 7x22
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 12. Mai 1999
Erstausstrahlung D: 26. Februar 2000
Drehbuch: Ronald D. Moore
Regie: Mike Vejar
Hauptdarsteller: Avery Brooks als Captain Benjamin Sisko, Rene Auberjonois als Odo, Michael Dorn als Lt. Commander Worf, Nana Visitor als Major Kira Nerys, Nicole de Boer als Ensign Ezri Dax, Colm Meaney als Chief Miles O'Brien, Siddig El Fadil als Doctor Julian Bashir, Cirroc Lofton als Jake Sisko, Armin Shimerman als Quark.
Gastdarsteller: Andrew J. Robinson als Elim Garak, Jeffrey Combs als Weyoun, Casey Biggs als Legate Damar, J.G. Hertzler als General Martok, Robert O'Reilly als Gowron, John Vickery als Gul Rusot, Salome Jens als Female Changeling, Kitty Swink als Luaran, J. Paul Boehmer als Vornar u.a.

Kurzinhalt: Der cardassianische Widerstand, angeführt von Damar, hat mit Unterstützung von Kira, Odo und Garak erste Erfolge gegen das Dominion gefeiert. Dennoch geraten Kira und Gul Rusot immer wieder aneinander. Garak rät ihr, den direkten Konkurrenten so rasch als möglich auszuschalten – ehe ihr dieser zuvorkommt. Die nächste gemeinsame Mission würde dafür die perfekte Gelegenheit bieten: Denn die fünf schleichen sich auf ein Schiff der Jem'Hadar ein, auf dem die Breen gerade ihre neue Energiewaffe installieren. Doch Odos Zustand verschlechtert sich, obwohl Dr. Bashir die Krankheit bei ihm erst vor etwas mehr als zwei Wochen diagnostiziert hat, rapide. Währenddessen sprechen Captain Sisko und Worf auf Deep Space Nine über den zuletzt alles andere als erfreulichen Kriegsverlauf. Kanzler Gowron, der das Kommando über die klingonische Kampagne übernommen hat, nutzt die Gelegenheit, um sich unliebsamer politischer Gegner zu entledigen, in dem er sie auf aussichtslose Missionen schickt, von denen sie dann entweder unterlegen und in Schande zurückkehren, oder überhaupt gleich vernichtet werden. Doch angesichts der Tatsache, dass die klingonische Flotte aktuell die einzige ist, die gegen die Energiewaffe der Breen immun ist, ist die Allianz aus der Föderation, den Romulanern und den Klingonen mehr als je zuvor auf jedes einzelne Schiff und jeden einzelnen Krieger angewiesen. Als sich Martok weigert, Gowron herauszufordern, sieht sich Worf dazu gezwungen, selbst die Initiative zu ergreifen…

Denkwürdige Zitate: "If I don't want pity from the woman I love, why would I want it from you?"
(Ein leicht zwiderer Odo zu Garak.)

"Worf, I do not seek the leadership."
"Kahless said, 'Great men do not seek power, they have power thrust upon them'."
(Wie wahr.)


Review: Episodenbild (c) CBS Ich muss gestehen, zu Beginn vermutete ich kurz, ich hätte irrtümlich die falsche Episode ausgewählt. Nicht nur, dass man uns zu Beginn lapidar mitteilt, dass seit der letzten Folge rund zwei Wochen vergangen sind, es gab dazwischen scheinbar auch so manche Entwicklung, die ich eigentlich schon ganz gern gesehen hätte. Dies gilt insbesondere für die Versuche von Bashir und O'Brien, Sektion 31 aufzuspüren, um so an das Heilmittel für die Seuche, welche die Gründer befallen hat, zu gelangen. Sie sind wohl in den letzten 14 Tagen herumgereist, gesehen haben wir davon aber leider nichts. Auch Odos Zustand verschlechtert sich etwas gar rapide. Zwar versuchen sie es ansatzweise zu erklären, aber wirklich überzeugt hat mich das nicht. Und generell fand ich irgendwie, dass der Sprung von "Ein Unglück kommt selten allein" zu "Kampf mit allen Mitteln" irgendwie gehatscht hat. Was schade ist, da die fortlaufende Handlung zuletzt zunehmend an Tempo und Spannung gewann. Der Sprung von der letzten auf diese Folge fühlte sich aber leider nicht ganz flüssig an.

Für sich genommen konnte aber auch "Kampf mit allen Mitteln" wieder gefallen. Neuerlich fällt auf, dass ich im Vergleich zu den ersten Folgen dieses Handlungsrahmen wieder mal mit jeder der unterschiedlichen Handlungsstränge etwas anfangen konnte. Gut, ok, bei Bashir und O'Brien war erstmal noch nicht wirklich etwas los. Die betreffenden Szenen wirkten ein bisschen so, als hätte man sie mal kurz geparkt, ehe die Sektion 31-Handlung, mit ihrer Falle, nun in die nächste Runde geht. Aber die beiden Haupthandlungen kamen bei mir insgesamt wieder gut an. Zumal beide mit klaren Veränderungen im Status Quo bestachen. Der Konflikt zwischen Kira und Rusot spitzt sich hier zu, und mündet schließlich in der Ermordung des letzteren durch Damar. Eine Szene, die nicht wirklich eine große Überraschung war, aber zugleich zeigt, wie sich Damar gewandelt hat, und wo man dem Zuschauer wieder ein paar Sympathiepunkte für den Cardassianer abringt. Aber auch die Mission an sich war spannend umgesetzt – insbesondere natürlich dann, wenn die Gruppe noch etwas mehr als eine halbe Stunde auf der eroberten Brücke ausharren muss, bis die Waffe der Breen installiert ist. Mehr noch als all dies stachen aber natürlich die zärtlichen gemeinsamen Momente zwischen Odo und Kira – insbesondere dann am Ende – hervor. Auf DS9 liegt der Fokus hingegen relativ klar auf Worf. Dieser versucht zuerst, Martok davon zu überzeugen, Gowron herauszufordern, doch dieser kann und will sich dazu nicht durchringen. Und so ist es letztendlich doch an Worf, aktiv einzuschreiten, und sich gegen Gowron aufzulehnen, der nicht nur zunehmend unehrenhaft agiert, sondern mit seinen irrationalen Befehlen den gesamten Alphaquadranten gefährdet. Ich muss gestehen, einem Teil von mir hätte es ja schon gefallen, wenn Worf hier nun Kanzler des klingonischen Reichs geworden wäre. Aber das wäre ihnen dann wohl doch eine zu große Veränderung gewesen. So oder so, Gowrons Tod – der "Star Trek" nun schon seit TNG-Tagen begleitet – stach zweifellos hervor. Davon abgesehen war "Kampf mit allen Mitteln" aber doch eher unauffällig, und fehlte es ein bisschen an den ganz großen Höhepunkten.

Fazit: Episodenbild (c) CBS Nachdem sich die fortlaufende Handlung zum Ende der Serie zuletzt nett und stetig steigerte, stellt "Kampf mit allen Mitteln" doch wieder einen keinen Rückschritt dar. Einerseits war mir der Sprung bzw. die dadurch entstandene Lücke zwischen ihr und "Ein Unglück kommt selten allein" etwas zu groß, gerade auch im Hinblick auf die Abenteuer von Bashir und O'Brien, von denen wir hier nur hören, die wir aber nicht zu Gesicht bekommen. Hier hatte ich kurzzeitig sogar den Eindruck, ich hätte irrtümlich eine Folge ausgelassen. Die beiden zentralen Handlungsstränge der Episode konnten mir für sich genommen aber durchaus gefallen, wobei für mich vor allem alles rund um Kira und Odo hervorstach. Die Mission war spannend gemacht, Damars Entscheidung für Kira, Odo und Garak und damit auch gegen seinen alten Freund Rusot schön dramatisch, und der Ausgang mit der Szene zwischen Kira und dem schwerkranken Odo durchaus emotional. An der Worf-Story sticht hingegen in erster Linie die Status Quo-Veränderung durch Gowrons Tod hervor. Seinem inneren Zwiespalt hätte sich die Folge aber noch etwas tiefergehender widmen können. Und generell riss mich dieser Teil der Episode jetzt nur bedingt mit. Dafür wurde "Kampf mit allen Mitteln" aber immerhin auch nie langweilig, und offenbart sich somit insgesamt als solider Mosaikstein aus dem mehrere Episoden umspannenden Finale der Serie.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © CBS/Paramount)




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