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Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television

Originaltitel: Bound
Episodennummer: 1x11
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 27. Januar 2009
Erstausstrahlung D: 15. Juni 2009
Drehbuch: David H. Goodman & Brad Caleb Kane
Regie: John Polson
Hauptdarsteller: Anna Torv als Olivia Dunham, John Noble als Dr. Walter Bishop, Joshua Jackson als Peter Bishop, Lance Reddick als Phillip Broyles, Kirk Acevedo als Charlie Francis, Jasika Nicole als Astrid Farnsworth, Blair Brown als Nina Sharp, Mark Valley als John Scott.
Gastdarsteller: Chris Bauer als Brian Dempsey, Michael Gaston als Sanford Harris, Ari Graynor als Rachel, Mary Beth Peil als Jessica Warren, Noah Fleiss als Luke Dempsey, Gbenga Akinnagbe als Akim, Susan Knight als Cynthia Wiles, Lily Pilblad als Ella, Mark Lotito als Paul Wiles, Randy Kovitz als Mark, Kelly Kirklyn als Miriam, Mark Elliot Wilson als Salesman, Jake O'Connor als Gregory Wiles u.a.

Kurzinhalt: Ein Teenager sitzt abends zu Hause vor dem Computer und surft im Internet, als ihn auf einmal ein Popup dazu auffordert, auf einen Button zu klicken. Als er genau dies tut, werden auf einmal verschiedenste Bilder in kürzester Reihenfolge abgespielt. Der junge Mann kann seine Augen nicht mehr vom Bildschirm abwenden – selbst dann nicht, als sich eine Hand aus diesem zu lösen scheint und auf seinen Kopf zubewegt. Wenig später wird er von seiner Mutter tot aufgefunden. Die Autopsie ergibt, dass sich sein Gehirn verflüssigt hat. Olivia Dunham und ihr Team nehmen daraufhin die Ermittlungen auf, und versuchen, den Urheber des Computervirus, der sich über das Internet verbreitet, herauszufinden, ehe noch jemand den Tod erleidet. Daraufhin nimmt der Täter Olivias Familie ins Visier. Währenddessen wird Peter von der Mutter jener Laborassistentin kontaktiert, die bei jenem Unfall, der Walter in die Psychiatrie brachte, das Leben verlor. Nun muss er entscheiden, ob er seinem Vater die Begegnung mit ihr zumuten will…

Review: Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television Für "Fringe" doch eher ungewöhnlich: Im Falle von "Hirnfresser" war doch tatsächlich die B-Story für mich das eigentliche Highlight der Folge. Und dabei sah es zu Beginn noch gar nicht danach aus, war mir das mit dem Brief doch fast schon zu mysteriös, wurde mir die Auflösung was es mit diesem auf sich hat künstlich hinausgezögert (da eben just als die Figuren darüber reden abgeblendet wurde), und war das vor allem teilweise etwas konstruiert, z.B. wenn Peter ihn zerknüllt wegwirft, damit Astrid ihn lesen kann. Und überhaupt, was veranlasste sie eigentlich dazu, im Müll herumzustierln und ihm auf diese Art und Weise hinterherzuschnüffeln? All diese Kritikpunkte waren aber (fast) vergessen, als sich offenbarte, dass es sich bei der älteren Dame mit der sich Peter trifft um die Mutter jener Assistentin handelt, die damals beim Unfall in Walters Labor ums Leben gekommen ist. Peters erster Instinkt ist es, Walter zu beschützen, und ihm nichts von dem Treffen zu erzählen – bis ihm Olivia versichert, dass sein Vater stärker ist, als er ihm dies zugesteht. Seine Entscheidung, sie doch ins Labor einzuladen, führte dann zur besten Szene der Episode, als sich Walter diesem schwierigen Moment stellt. Wahrlich ein starker, emotionaler Moment – und der Hauptgrund, warum sich "Hirnfresser" immerhin noch über eine durchschnittliche Wertung freuen kann.

Nicht, dass der die Haupthandlung grundsätzlich schlecht gewesen wäre. Vor allem den Einstieg fand ich noch sehr interessant. Das mit der Hand aus dem Schirm erinnerte zwar unweigerlich an die aus dem Fernseher kriechende Samara/Sadako aus "The Ring/Ringu", dennoch war das ein Aufhänger, der sofort mein Interesse weckte. Leider aber wusste die Episode aus meiner Sicht damit in weiterer Folge nicht mehr wirklich etwas anzufangen. Zuerst fällt auf, dass dies das möglicherweise erste Mal in der Staffel ist, das die Ereignisse nicht in Verbindung zum größeren Ganzen – Schema genannt – steht. Nicht grundsätzlich ein Kritikpunkt, aber doch auffällig, und doch zumindest ein bisschen schade, nachdem die Episoden zuvor langsam damit begannen, die einzelnen Fäden aufzugreifen und zusammenzuführen. Schwerer wiegt aber, dass ich den Bösewicht alles andere als interessant fand, und auch seine Motivation eher abfiel. Generell, abseits seiner zugegebenermaßen außergewöhnlichen Mordmethode hätte das genauso gut auch bei "CSI: Boston" vorkommen können. Nicht nachvollziehen konnte ich auch, dass sein Sohn treu zu seinem Vater steht, obwohl dieser im Verdacht steht, seinen besten Freund ermordet zu haben. Von der Blödheit, ihn vom FBI-Büro aus anzurufen und danach direkt hinzufahren – und das FBI damit direkt zu ihm zu führen – ganz zu schweigen. Einen Preis für außergewöhnliche Intelligenz wird Luke doch eher nicht absahnen. Und auch die Szene zuvor, als Brian Olivias Nichte ins Visier nimmt, wollte bei mir nicht so recht Spannung erzeugen – denn das die Serie sie tatsächlich ermorden könnte, traut man ihr nicht wirklich zu. In erster Linie war es aber wieder mal alles rund um Sanford Harris, das ich mühsam fand. Die Drohung um die Schließung der Abteilung verfehlt die gewünschte Wirkung komplett (und erinnerte auch viel zu sehr an "Akte X"), und die Art und Weise wie er sich ins Verhör einmischt und damit das Klischee des hinderlichen Chefs ausfüllt ging mir auch sehr gegen den Strich. Immerhin gab dieser ganze Plot Broyce die Gelegenheit, sich klar und deutlich auf Olivias Seite zu stellen und damit seine Loyalität zu bewiesen. Das allein machte es aber aus meiner Sicht nicht wert. Zuletzt noch zwei Randbemerkungen: Kann es sein, dass sich Olivias Schwester ein bisschen in Peter (der zu allen anderen positiven Eigenschaften auch noch gut mit Kindern umgehen kann!) verschaut hat? Und das mit der ach-so-großen Datei – ganze 675 Megabyte groß! – ist dann doch nicht sonderlich gut gealtert. Weil das verbrauchen einige von uns mittlerweile wohl allein am Handy fast schon täglich.

Fazit: Episodenbild (c) Bad Robot/Warner Bros. Television "Hirnfresser" beginnt recht vielversprechend. Der coole Einstieg mit dem Popup, den seltsamen Bildern und der Hand aus dem Schirm (wenn dies auch sehr an "The Ring/Ringu") erinnerte war mein Interesse sofort geweckt. Leider aber fand ich Brian Dempsey als Bösewicht nicht wirklich gelungen, kam selbst (oder besser gesagt: gerade) als dieser Olivias Familie ins Visier nahm, keine Spannung auf, verhielt sich sein Sohn in weiterer Folge sehr bescheuert, und fehlte mir generell ein bisschen die Verbindung zum Schema. Genau umgekehrt war mein Eindruck von der Nebenhandlung rund um die Frau, die Peter kontaktiert. Anfänglich war mir das teilweise noch zu konstruiert und interessierte mich generell nicht wirklich, als dann aber endlich klar war, worum es geht, steckte genau dort der wahre emotionale Kern der Episode, und bot sich durch die B-Story mit Walters Begegnung mit ihr auch ihre beste Szene. Insgesamt war "Hirnfresser" aber, trotz einer interessanten Grundidee und besagtem starken Moment, doch eher "nur" Durchschnitt.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel


Trivia:
- In der Einstellung, die Walter beim Autohändler zeigt, sieht man ein Schild hinter ihm mit der Aufschrift "Leasen für $718,00 im Monat." Dies ist ein Hinweis auf die nächste Episode, "The Transformation".

- Als der Techniker die Festplatten verbindet, um die Daten zu überprüfen, sieht man beim Anschalten des PCs auf dem Bildschirm "PIV 2.8 MMX CPU bei 3.2kMHTZ". Die korrekte Einheit müsste GHTZ (Gigahertz) sein. Als er dann versucht, den genauen Ort der IP-Adresse zu finden, die das Programm herunterlädt, sieht man die IP 456.262.736.462. Das ergibt keinen Sinn, denn eine IP-Adresse hat 32 Bits (vier Achtbitzeichen), deshalb kann sie nur zwischen 0.0.0.0 und 255.255.255.255 variieren.

- Als Olivia zur Rettung von Ella fährt, ist der Beobachter zu sehen. Er steht bei 19:20 Minuten an einer Straßenecke, während Olivia mit kreischenden Reifen an ihm vorbeifährt.

- Der Computer des Börsenmaklers ist noch an und es läuft ein Broker-Programm, nachdem er verwendet wurde, um sein Gehirn zu schmelzen. Die Festplatte sollte Toast sein, wie die den vorigen beiden Computer.

- Olivias Heimatadresse ist 1124 Strathmore Blvd., Brighton, MA 02135.

- Blair Brown und Mark Valley werden in den Credits genannt, erscheinen aber nicht.

Robert Lissack
(Bilder © 2009 Bad Robot/Warner Bros. Television)





{moscomment}


Kommentare (4)
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1. 26.02.2016 18:09
 
"auch wenn die nun lautstark nach einer Fortsetzung schreienden Fans" 
 
Ach ja, die Fanboys! Wollen immer mehr und checken (wie die Macher) nie, wann genug ist. Zusammen mit dem kritiklosen abfeiernden und dem Mainstream-Publikum der perfekte Käufer! 
 
An mir ist die ganze Serie vorbei gezogen, allerdings hol ich die jetzt mal nach und hab inzwischen Staffel 1 hinter mir.
 
2. 01.03.2016 13:06
 
Wie hast du's bitte schön in den 90ern geschafft, Akte X zu verpassen? :p  
 
Ja, ich kann das auch nicht nachvollziehen. Nicht falsch verstehen, ich hätte mich wirklich gefreut, wenn das Revival qualitativ an die ersten paar Staffeln hätte anknüpfen können. Aber das war einfach nur enttäuschend. Aber manchen reicht es wohl schon, einfach Mulder und Scully zurückzuhaben...
 
3. 01.03.2016 16:21
 
Hätte das ganze immer noch in den 2000ern nachholen können. Zur Entstehungszeit konnte ich es nicht sehen, weil ich Anfang der 90er geboren bin.  
 
"Aber manchen reicht es wohl schon, einfach Mulder und Scully zurückzuhaben..." 
 
Ist bei Star Wars doch genau so. So lange alles so ist, wie in vergangenen Tagen bzw. wie in der OT, ist alles in bester Ordnung. Da nimmt man auch ein halbgares Remake in kauf. Ich verlass mich immer noch nur auf Erzählungen, denn ibis auf Ausschnitte hab ich den Film noch nicht gesehen, weil ich den Nostalgietrip nicht unterstützen wollte, auch wenn es nix gebracht hat, weil viele Fanboys und Hirn gewaschene mehrmals reingerannt sind (und auch noch Stolz drauf sind). So gar welche, die ihn eigentlich Kacke fanden, aber sagten "Ich fand ihn scheiße und... ach, ich geh einfach nochmal rein!".
 
4. 08.03.2016 14:33
 
Jössas... ich werd/bin alt. Auf die Idee wäre ich gar nicht gekommen ;) . Na dann hast du ja etwas, worauf du dich freuen kannst - die ersten 5-6 Staffeln sind nämlich durchaus sehenswert :).
 

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