"Terminator": James Cameron hat kein Interesse an den Franchise-Rechten
Verkauf läuft schwieriger als erwartetKategorie: Terminator - Autor: Luna Black - Datum: Donnerstag, 28 Januar 2010
Wie wir bereits berichtet haben, hat sich das in finanziellen Schwierigkeiten steckende Filmstudio Halcyon entschlossen, die Rechte am "Terminator"-Franchise zu verkaufen. Man erhoffte sich weit mehr als die 60 Millionen Dollar, die der Verkauf der Rechte an "Teenage Mutant Ninja Turtles" einbrachte.
Aber trotz Interessensbekundungen mehrerer großer Studios gestaltet sich die Auktion bisher schwierig. Der Wettbewerb ist nicht sehr stark und die Gebote sind bisher so niedrig, dass Halcyon zu Selbstschutzmaßnahmen greift: Wie berichtet wird, hat das Unternehmen Lionsgate als Minimalbieter nominiert, um immerhin einen Mindesterlös für die Franchise-Rechte zu garantieren.
Medienberichte führen die Schwierigkeiten darauf zurück, dass Arnold Schwarzeneggers Rückkehr ins Franchise unwahrscheinlich sei und die Spinoff-Serie "Terminator: The Sarah Connor Chronicles" abgesetzt wurde. Außerdem seien die Kassenerlöse der letzten beiden Kinofilme ("Terminator 3: Rise of the Machines" und "Terminator 4: Salvation") hinter den Erwartungen zurück geblieben und hätten überdies die Vision von "Terminator"-Schöpfer James Cameron zerstört.
Cameron selbst sagte der Presse gegenüber, er habe kein Interesse am Rückkauf der Rechte: "Die Leute fragen mich, warum ich nicht versucht habe, die Terminator-Rechte zurückzubekommen. Wer will 50 Millionen Dollar für die Rechte ausgeben und dann nochmal 25 oder 30 Millionen für Schauspieler? Was bleibt dann noch für den Film übrig? Das ist Raub am Publikum." Bei Camerons neuem Blockbuster "Avatar" sei kein Geld für Star-Gehälter verschwendet worden, erklärt der Regisseur abschließend.