James Cameron über Erinnerungen an seine alten "Terminator"-Filme
"Terminator Salvation" hat er noch nicht gesehenKategorie: Terminator - Autor: Michael Spieler - Datum: Donnerstag, 26 März 2009
In einem neuen Essay für das amerikanische Magazin "Wired"
schwelgt der Erfolgsregisseur James Cameron in Erinnerungen zu seinem ersten "Terminator"-Film
und sagt über McG's bald erscheinendes Sequel: "Ich bin nicht in
'Terminator - Salvation' involviert. Ich habe das Drehbuch nie
gelesen. Ich bin mir sicher, ich werde wie jeder andere auch meine 10
Mäuse zahlen, um es zu sehen."
Cameron schreibt weiter, dass er schon immer mit dem Hang der
Menschheit "zum Tanz am Rand der Apokalypse" fasziniert war. Als er
1982 den ersten Entwurf zu "Terminator" schrieb, steckte er da auch seine
Kindheitserfahrungen rein. Das Drehbuch entwickelte sich aus all den
ScFi-Filmen und -Büchern, mit denen er aufgewachsen war. Diese waren
zum Großteil Warnungen vor Technologie, Wissenschaften, dem Militär
und der Regierung. Er konnte diesen Themen und der Angst vor dem atomarem
Holocaust nicht entkommen.
Die Geschichte um einen zeitreisenden Attentäter, der Ereignisse in der
Vergangenheit ändern will, war nicht neu. Aber Cameron brachte das
Konzept eines "fleischumhüllten Endoskeletts" ein. "Das war neu. Für
mich ging es also primär darum, wie wir die Stop-Motion-Technik und
Puppen-Tricktechnik zusammenbringen können, um ein wahrhaftes Roboterskelett zu
erschaffen. Das Team der Effektschmiede 'Stan Winston Studio' sprang
auf den Zug auf und hat es zum Laufen gebracht."
Weiterhin glaubt Cameron allerdings nicht daran, dass wirklich ein
Krieg mit Maschinen kommt und die Menschheit in der nächsten Generation
auslöscht. Die Geschichten liefen mehr auf einer symbolischen Ebene ab,
und deswegen würden sich so viele Leute davon angesprochen fühlen. Diese Art von Geschichten
erzählten von uns und unserem Kampf gegen unsere eigenen Tendenzen in
Richtung "Entmenschlichung".