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"Star Wars - A Musical Journey": Anthony Daniels über seine Erzähler-Rolle Drucken E-Mail
Infos zur Multimedia-Bühnenshow / Premierentermin Kategorie: Star Wars - Autor: Luna Black - Datum: Donnerstag, 26 März 2009
 
Anlässlich der bevorstehenden Premiere der Live-Bühnenshow "Star Wars - A Musical Journey" veröffentlichte JediNews ein ausführliches Interview mit Anthony Daniels, der in der Show für die Erzählerrolle verpflichtet wurde. Einige Auszüge aus dem Interview präsentieren wir euch im Folgenden in deutscher Übersetzung. Das gesamte Interview ist im Quellenlink am Ende dieses Artikels nachzulesen.

Frage: Also, was ist es für ein Gefühl, vor 20.000 Leuten auf der Bühne zu stehen?
Daniels:
Kurioserweise sagt irgendwas in meinem Kopf, dass es ok ist. Vor 20 Leuten zu stehen ist es, was mich nervös macht. Ich bin natürlich sehr aufgeregt, wie Sie sich vorstellen können. Das größte Publikum, das ich bisher in einem Konzert hatte, waren 14.000 in Amerika und ich kam damit klar, und was wichtiger ist, sie kamen mit mir klar. Aber natürlich ist es ein sehr ungewöhnliches Privileg, dass man vor jedermann aufstehen und reden darf, denn das ist alles, was ich tue.

Frage: In der Pressemitteilung, die Sie als Erzähler für "Star Wars - A Musical Journey" ankündigt, heißt es, dass Sie als Sie selbst erzählen werden, und nicht als C3PO.
Daniels:
Ja, jetzt ist erstmal genug von 3PO, obwohl wir natürlich dabei sind, noch mehr von "Clone Wars" zu produzieren ... ich liebe die Animation, ich bin einfach fasziniert von der Kunst, es ist einfach schön. 

Frage: Mir gefällt "Clone Wars" auch wirklich. Ich denke, es erschließt ein völlig neues Publikum von Kindern. 
Daniels:
Ja, und dann werden sie in die Filme hineinwachsen und dann ist mein Job für den Rest meines Lebens sicher ...!

Frage: Werden wir 3POs wohlklingende Stimme überhaupt in der Erzählung hören?
Daniels:
Ich weiß nicht ... was denken Sie?

Frage: Ich hoffe es. 
Daniels:
Nun, es ist eigentlich ein Abend mit Anthony Daniels, aber natürlich ist 3PO so unbezähmbar, dass man ihn nicht heraushalten kann. Wenn geredet wird, wage ich zu sagen, dass es vielleicht in irgendeiner Weise eine Erinnerung daran hervorruft, wen ich all die Jahre gespielt habe. Es wäre grausam, wenn es nicht so wäre, oder?

Frage: Absolut. Ich denke, jedermann wird es erwarten.
Daniels:
[Lacht] ... sie könnten überrascht sein, dass ich für gewöhnlich mit einer normalen Stimme spreche ("Hey, das ist er nicht, er klingt nicht wie 3PO") und dass ich nicht im Goldanzug stecke, wie ich das auch nicht tue, wenn ich "Clone Wars" mache. Eines der Dinge, die ich gefunden habe, als ich kürzlich meine Archive durchsah, war ein Bild von 3PO, wie er 1978 das London Symphony in der Albert Hall mit John Williams dirigiert, und nun lassen sie mich nicht "Star Wars" dirigieren. Das ist ein bisschen grausam - vielleicht habe ich es nicht richtig gemacht? Das war die größte Nacht meines Lebens, und es waren nur 8.000 Leute, aber in meiner Erinnerung ist sie immer noch lebendig. 

Frage: Haben Sie den Skript schon gesehen?
Daniels:
Ob ich den Skript schon gesehen habe? Machen Sie Witze? Das ist jetzt seit drei Jahren in Arbeit. Ich bin beim neunten Entwurf, und das ist mein Entwurf, das heißt, es kam als dreizehnter Entwurf oder so zu mir, und jetzt mache ich meine Anmerkungen, Nummer neun, und ja, tatsächlich trage ich ihn überall hin mit mir herum. Möchten Sie, dass ich ein bisschen daraus vorlese? [Blättert durch die Seiten] Was soll ich vorlesen? Wahrscheinlich ist alles sehr geheim, wissen Sie? Aber ich habe jetzt ernsthaft an den Skripts gearbeitet und vor drei Wochen habe ich einen Entwurf bekommen, von dem ich glaube, dass er brauchbar ist. Ich bin sicher, es ist alles geheim! [Aus dem Skript] "Vielleicht der größte Repräsentant dieser mystischen Kunst war bereits 900 Jahre alt, ein winziger grünhäutiger Jedi-Meister, der einfach als Yoda bekannt war." Es sind etwa sechzehn Erzählstücke, die ungefähr zehn, zwölf speziell gefertigte Filmausschnitte einführen; das heißt, das Material kommt aus den Filmen selber und wurde in eine andere Reihenfolge gebracht, es kommt aus Dokumentationen, von Fotos, von Standbildern und Konzeptzeichnungen. Und es ist alles sehr geschickt zu etwas verwoben, das eine generelle Vorstellung hervorbringt und Erinnerungen weckt und neue Ideen inspiriert und das die ganze Zeit synchron mit der Musik. Und die Musik ist live. Und das, denke ich, ist furchterregend, denn wenn ich sie bei den Aufnahmen in Abbey Road Studios beobachte, können sie zurückgehen und es nochmal neu machen, wenn es nicht ganz passt. Wenn der große Knall nicht passiert, wenn die Explosion zu sehen ist, dann kann man zurückgehen und es etwas schneller spielen. Sie sehen, ich verstehe viel von Musik. 

Frage: Ich weiß nicht, ob Sie davon wissen, aber als sie Fantasia 2000 machten ...
Daniels:
Ah ja ...

Frage: Roy Disney brachte das in die Albert Hall und sie machten dasselbe; ein Live-Orchester spielte, während der Film gezeigt wurde, in perfekter Synchronisation.
Daniels:
Sie sind sehr fähige Musiker, wenn sie das können. Sie hatten eine Probe in LA letzte Woche, über die sie absolut begeistert waren, und in ein paar Wochen werde ich mit Ihnen in Elstree auf der George Lucas Soundbühne proben. Und das komische an dem Skript ist, wenn ich ihn gelesen und das eine oder andere Wort geändert habe, dann schickt es John Williams manchmal zurück mit der Anmerkung "ich finde dieses Wort besser als das andere." Die englische Sprache ist sehr präzise, wie 3PO Ihnen bestätigen wird!

Frage: Wird John [Williams] auch dort sein?
Daniels:
Nein, ich glaube nicht. Ich glaube, er ist beschäftigt, leider, aber ich bin sicher, er wird es anderswo sehen. Es ist erstaunlich, wissen Sie, jedesmal, wenn ich etwas mit "Star Wars" mache, denke ich, das war es, und dann kommt wieder etwas Neues wie "Clone Wars". "Clone Wars" kam aus dem Nirgendwo, und ich freue mich darauf, ein paar weitere Dinge zu machen und die Konzerte, und wer weiß, wo es von dort aus hin geht? Dieses Jahr wird nun so arbeitsreich; ich muss wirklich die Dinge gut strukturieren, damit sie nicht kollidieren. Denn außer diesem "Star Wars"-Zeug unterrichte ich auch noch an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh und ich muss bald dahin zurück. Und dann mache ich noch etwas, wovon ich wünschte, dass ich Ihnen darüber erzählen könnten ... aber ich kann es nicht, es hat jedoch etwas mit "Star Wars" zu tun. 

Frage: Sind Sie aufgeregt?
Daniels
: Ziemlich. Wissen Sie, ich bin jetzt 63 Jahre alt und es ist nett, über etwas aufgeregt zu sein. Ich hoffe, dass die Leute verstehen, wie Live-Musik klingt und vielleicht tatsächlich in ein Konzert gehen, in dem es keine Filme zu sehen gibt. Und dass sie merken, dass es nicht langweilig ist wie ein Museumsbesuch als ich zehn Jahre alt war und nie wirklich an richtig langweilige Orte gehen wollte, und klassische Musik und Ballet gleichbedeutend mit 'langweiligen Dingen' für mich waren. Das sind sie gar nicht. Man muss die Leute behutsam darauf zuführen. Und vielleicht bleiben sie dann ihr Leben lang dabei. 


"Star Wars - A Musical Journey" wird eine zweistündige Multimedia-Performance mit einem Live Konzert und Begleitfilmen sein. Aufgeführt werden Ausschnitte aus John Williams Soundtracks aller sechs "Star Wars"-Filme, Ausschnitte aus den Filmen selbst sowie Dokumentationen und anderes Bildmaterial. Die Show wird von einer Ausstellung begleitet, in der bisher noch nie gezeigte "Star Wars"-Sammlerstücke zu sehen sind. "Star Wars - A Musical Journey" hat am 10. und 11. April 2009 im Londoner O2-Theater Premiere und soll danach in weiteren europäischen Städten und in den USA zu sehen sein. Tourdaten sind bisher noch unbekannt.


Quellen: JediNews / StarWars.com 




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