"Terminator S.C.C.": Summer Glau über das Serienfinale der 2. Staffel
Cameron-Darstellerin ist vom Finale "schockiert"Kategorie: Terminator - Autor: Luna Black - Datum: Freitag, 06 Februar 2009
Wie SciFi Wire berichtet, war Summer Glau, die in "Terminator: The
Sarah Connor Chronicles" den weiblichen Cyborg Cameron spielt, vom Drehbuch des
aktuellen Staffel-Finales schockiert. Sie sei ein wenig traurig, aber viel mehr noch
aufgeregt und sehr stolz auf die Leistung des Serienschöpfers Josh
Friedman. In dem Interview verrät Glau allerdings noch keine Details über die Handlung der letzten Episoden.
Bisher zeigte die zweite Staffel Episoden wie "Allison From Palmdale,"
in denen man den menschlichen Charakter kennen lernte, der als Vorlage von
Cameron´s Terminator-Modell diente. In der Episode "Complications"
enthüllte Cameron, dass sie eine Form von Gefühlen besitzt, zumindest
bis zu dem Grad, dass es ihr etwas bedeutet, ihren Fuß aus dem
Autofenster zu hängen, um über derartige Gesten sowas wie Menschlichkeit zu verspüren.
Einige Auszüge aus dem Interview mit Summer Glau
präsentieren wir Euch im folgenden Text in deutscher Übersetzung:
Frage: Was war es in dem Drehbuch, das Sie traurig machte? Sind Sie traurig, was Ihren Charakter betrifft? Glau: Zuallererst bin ich einfach traurig, dass es das Finale ist. Ich
liebe die Show, und die Darsteller und die Crew. Es ist einfach immer
schwer. Das Wort "Finale" ist immer hart für mich. Es ist schwer, die
Show zu verlassen, und hoffentlich ist es nur für eine kurze Zeit, denn
ich bin sehr optimistisch, dass wir eine dritte Season bekommen. Aber
es passiert viel. Es passiert viel und vor allem in den letzten paar
Episoden glaube ich, dass die Leute sich auf einer Achterbahn
wiederfinden werden und sich fragen werden, was als nächstes passiert.
Das ist alles, was ich damit meinte. Ich denke, alle werden wirklich
aufgeregt und stolz sein, wohin die Geschichte sich entwickelt. Aber
als Schauspielerin in der Show bin ich in dieser Sache sehr emotional.
Es ist ein wunderbarer Charakter. Ich liebe es, sie zu spielen, und sie
hat sich weit über das hinaus entwickelt, was ich je dachte, in zwei
Seasons im Fernsehen tun zu können, und das ist wirklich ein großes
Geschenk für mich. Cameron ist so kompliziert, ich hätte mir diese
Geschichte nicht vorstellen können. Ich bin froh, dass Josh der Autor
ist und ich die Schauspielerin. Ich glaube, alle werden schockiert
sein, was am Schluss dieser Season passiert. Es ist nicht das Ende.
Frage: Hat die Episode "Allison From Palmdale" die Art und Weise beeinflusst, wie Sie sie jetzt spielen? Glau: Es hat mir einfach wirklich geholfen, ein intensiveres
Verständnis für Cameron zu bekommen und war mir als Schauspielerin eine
große Hilfe. Ich hatte schon eine Vorstellung, wer sie war und habe das
meinem eigenen Kopf ausgefüllt, aber diese Episode hat es für mich und
die Fans aufregender gemacht. Weil Cameron frei von menschlichem
Verhalten war und versuchte, menschliche Emotionen zu verstehen, glaube
ich, dass dies die Fans dazu bringt, sich mehr mit ihr zu
identifizieren. Ich denke, es gibt Momente, in denen einem Cameron fast
wie das Familien-Haustier vorkommt. Sie ist zahmer, und wir vertrauen
ihr, aber dann tut sie wieder etwas, das alle schockiert und sie daran
erinnert, dass sie ein gefährlicher Roboter ist. Das ist etwas, das ich
immer im Gedächtnis zu behalten versuche. Ich möchte die Leute
hineinziehen, aber sie dann schockieren, so dass sie sich erinnern "oh,
mein Gott, sie ist wirklich gefährlich". Es kann jederzeit alles
Mögliche mit ihr passieren.
Frage: Was ist mit der Enthüllung, dass sie eine Art von Empfindungen hat? Glau: Diese Szene war wirklich wichtig für mich. Ich denke, sie hat
einen Plan, John enger an sich zu binden, und deshalb habe ich über die
gesamte Season versucht, das zu verkörpern. Ich glaube nicht, dass ich
sie nach dieser Szene anders gespielt habe. Es ist alles Teil des Plans
für Cameron.
Frage: Wie spielen Sie Camerons Beziehung zu John (Thomas Decker) und Sarah (Lena Headey)? Glau: Nun, ich dachte immer, dass jedermann einen Sinn sucht, und ein
Gefühl der Zugehörigkeit und einen Grund zu überleben. Ich glaube,
Camerons tiefe Liebe zu John kommt daher, dass er ihr einziger
Existenzgrund ist. Er ist der ganze Grund, warum sie existiert. Ich
glaube, das ist Liebe. Ich glaube, sie würde alles für ihn tun, und ich
glaube, in ihrer Realität könnte dies sein, was Liebe für sie ist.
Somit, ja, ich bin nicht wirklich sicher, was Josh mit dem Charakter
vor hat, und ich glaube, er legt Schichten frei und enthüllt die
Vergangenheit oder Zukunft, so dass wir mehr von Cameron erfahren. Aber
aus meiner Perspektive als Schauspielerin habe ich immer gedacht, dass
sie für beide etwas empfindet.
Das vollständige Interview findet ihr über den untenstehenden Quellen-Link. Weitere Infos zu der Serie gibt es außerdem in unserem "T.S.C.C."-Guide.
"Terminator: The Sarah Connor Chronicles" kehrt am 13. Februar 2009 mit den übrigen Episoden der 2. Staffel auf die amerikanischen Bildschirme zurück. Die 1. Staffel wird in Deutschland derzeit immer montags bei Pro Sieben ausgestrahlt.