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"Terminator Salvation": Neue Informationen von McG und Konzeptbilder Drucken E-Mail
Killer-Roboter und postapokalyptische Visionen Kategorie: Terminator - Autor: Luna Black - Datum: Sonntag, 01 Februar 2009
 
Einem Bericht von Wired.com zufolge hat Regisseur Joseph McGinty Nichol ("McG") in einer Probevorführung bei der amerikanischen Directors Guild den Fans und Journalisten Modelle und Konzeptbilder zu "Terminator: Salvation" gezeigt. McG hofft, mit einem neuen Typ von Killer-Robotern und einem wissenschaftlich inspirierten Konzept einer post-apokalyptischen Erde einen optisch spektakulären Science-Fiction-Film zu schaffen.

Die über den Quellenlink (am Ende dieser Meldung) zu sehenden Bilder zeigen die neuen Terminator-Modelle und Konzeptbilder von trostlosen Ansichten auf einer nuklear verwüsteten Erde, die vom empfindungsfähigen Computernetzwerk "Skynet" verwüstet worden ist. Die Bilder zeigen die "Hydrabot", einen Aquaroboter, der von Skynet entworfen wurde, um Menschen aufzusuchen und zu zerstören, die versuchen, sich schwimmend zu retten, ferngesteuerte Motorräder, von Skynet ausgesendet, um Menschen zu vernichten, und Ansichten zerstörer Großstädte, der Ruinen des Capital Records Gebäudes in Hollywood und der Herstellung der Killer-Roboter.

McG hatte auch einige neue Informationen über die Filmarbeiten. Über die neuen Killer-Roboter sagte McG: "Der erste Film zeigt, wie Schwarzeneggers T-800 aus dem Jahr 2029 zurückkommt. "Salvation" spielt im Jahr 2018, also sieht man die FuE, die für den T-800 aufgewendet wurde. Es ist wie bei der Polio-Schutzimpfung: Man muss eine Menge Laborratten aufwenden, um den Impfstoff zu entwickeln. In diesem Film sind die Menschen die Laborratten. Skynet testet uns, um herauszufinden, wie man eine photorealistische, schlankere, kleinere und fähigere Maschine baut - den T-800." Und: "Viele Leute machen CG-Filme, indem Schauspielere mit Stecken, auf die man einen Tennisball gesteckt hat, interagieren. Das ist das Letzte, was ich wollte. Ich arbeite nicht gern mit Cartoons, um es so auszudrücken. Ich wollte echte Roboter, mit denen die Schauspieler interagieren können, so dass man diese Ungeschliffenheit und diesen Realismus hinbekommt. Der T-800 hat eine archetypische Form. Wir brauchten Körpertypen als Vorbild für den Roboter, der John Connor bekämpfen sollte, und Roland Kickinger ist ein guter Körpertyp. Er hat gewaltige Schultern und eine schmale Taille. Die Industrial Light and Magic-Leute nahmen ihre Schieblehren, um die Körperproportionen zu vermessen, und sagten, er wäre ein gutes Körperdouble. Als Person ist Roland nicht im Film."

Um Informationen bekommen, wie ein postapokalyptischer Planet aussehen könnte, befragte McG Wissenschaftler und Tschernobyl-Beobachter über ihre Erfahrungen und Visionen einer Welt nach einem Bombeneinschlag.

Über John Connors Geschichte sagte McG: "John Connor kommt nicht ins Bild und sagt "Folgt mir, und alles kommt in Ordnung". Er ist nur einer von vielen Soldaten, als wir ihn kennenlernen. So ähnlich wie (Spider-Man) Peter Parker: "Hey, ich bin bloß ein kleiner Schulfotograf", und dann lernt er, dass mit großer Macht große Verantwortung kommt. Oder der Hacker (in The Matrix): "Sie nennen mich Neo, was solls?" - "Nein, du bist der, der uns führen wird!" Oder natürlich Luke Skywalker, und so weiter, all diese Joseph Campbell Archetypen. Also das ist die Geschichte, wie John Connor der Anführer der Widerstandsbewegung wird. Er muss es sich verdienen." Im dritten Akt des Films gehe es um die Frage, ob Skynet klug genug ist, das Beste in uns selbst gegen uns zu verwenden. "Können wir der Maschine trauen? Da liegt der Haken und darum geht es im dritten Akt. Das Ende dieses Films ist undurchsichtig. Es wird eine Menge Leute wütend machen und viele werden sich am Kopf kratzen. Es ist nicht zum Wegwerfen, nichts, was man vergisst, noch bevor man am Parkplatz angekommen ist. Es bringt einen zum Nachdenken."

Um die Terminator-Mythologie wieder glaubwürdig zu machen, war McG entschlossen, einen großartigen John Connor zu besetzen - seine erste Wahl war Christian Bale (u.a. Batman in "The Dark Knight"). Aber Bale wollte erst nicht zusagen: Er sei nicht an Action oder Pyrotechnik interessiert, sondern an der Geschichte. "Wenn ihr das Drehbuch so hinbekommt, dass die Schauspieler es nackt auf der Bühne lesen können und es trotzdem zwei Stunden lang fesselnd ist, weil die Charaktere sich verändern und entwickeln, dann können wir darüber reden", sagte Bale und ließ sich nicht überreden. Erst nachdem Jonathan Nolan ("The Dark Knight") das Drehbuch umgeschrieben hatte, gelang es, Bale zu verpflichten.

Über die technische Seite der Filmarbeiten sagte McG, es sei entscheidend, die visuellen Effekte voranzubringen. Deshalb wurde der zweifache Oscar-Gewinner Charlie Gibson ins Boot geholt, der u.a. auch für die "Fluch der Karibik"-Serie, Spielbergs "Terminal" und Verbinskis "The Weather Man" und "The Ring" gearbeitet hat.

Der Starttermin von "Terminator: Salvation" wurde mittlerweile verschoben und er soll nun am 04. Juni 2009 in die deutschen Kinos kommen.


Quelle: Wired.com  



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