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Darmstadt Spacedays 2008: Programm online ! Drucken E-Mail
Ungewöhnlichstes SciFi-Event des Jahres - Mix aus Ausstellung und Con Kategorie: Conventions / Fandom - Autor: Roger Murmann - Datum: Freitag, 22 August 2008
 
ImageDas wohl ungewöhnlichste SciFi-Event des Jahres dürfte mit seinem einmaligen Mix aus Ausstellung und Convention die zum sechsten mal stattfindenden "Spacedays" im südhessischen Darmstadt sein, zu denen am ersten Septemberwochenende eingeladen wird.

Kein phantastischer Film kann ohne sie auskommen. Sie stellen Dinge dar und gaukeln dem Kinobesucher eine Realität vor, die so (noch) nicht existiert. Bei näherem Hinsehen entpuppen sich viele dieser Dinge desillusionierend als Produkt aus einfachem Plastik oder Holz. 
Die Rede ist vom Modellbau, speziell dem, der in vielen Science Fiction- und Fantasy-Filmen all die Welten schafft, die noch kein Mensch gesehen hat. Schon in der Stummfilm-Ära wurde in Streifen, wie Jules Vernes "Reise zum Mond" Miniaturen eingesetzt, um die in der literarischen Vorlage beschriebenen Raumfahrt-Vehikel zu simulieren. Unter Pionieren wie Ray Harryhausen ("King Kong") wurde die Modellbaukunst in den 30iger Jahren zu einer für damalige Verhältnisse ungeahnten Perfektion entwickelt. Für den Kinobesucher war nicht mehr erkennbar, dass es sich bei dem Riesenaffen um eine Figur aus Holz, Drähten und Wolle handelte. Ebenso konnten mit Hilfe der Modellbaukunst immer neue Variationen von Monstern, Raumschiffen oder Ausserirdischen entwickelt werden, was dem Genre über die 50iger Jahre bis in unsere Zeit hinein zu einem ungeahnten Boom verhalf. Ohne Modelle undenkbare Produktionen wie Star Wars, Herr der Ringe oder Independence Day zählen zu den erfolgreichsten Kinofilmen unserer Zeit.
Heute, im Zeitalter der Computeranimation, gewinnt der SF-Fan dieser Art Spezialeffekte nur noch ein nostalgisch verbrämtes Lächeln ab. Und das, obwohl Modelle im phantastischen Film eine nicht zu unterschätzende Rolle spielen. Kein Computerprogramm kann heute die Aufgabe eines Modells hundertprozentig übernehmen. Wohl aber werden Modellaufnahmen per Computer nachbearbeitet und perfektioniert. 
Von all dem ist der einfache Modellbauer weit entfernt. Ihm genügt es, wenn er eine plastische Darstellung seines Lieblingsraumschiffes auf das Fernsehgerät stellen kann. Der Spass am kreativen Hobby steht hier über allem. Modellbauen ist nicht nur einfaches Zusammenkleben vorgefertigter Kunststoffteile. Gefordert ist eine detailgetreue Bemalung, teilweise in mehreren Schichten, was teilweise Tage oder Wochen in Anspruch nimmt. Und der fortgeschrittene Bastler wird bald den Weg der vorgegebenen Teile verlassen und phantasievolle Eigenkreationen entwickeln. Es ist sicher nicht zu weit aus der Luft gegriffen, wenn man Modellbau als aktiv gelebte Kreativität bezeichnet.

Unter dem Titel "Darmstadt Spacedays 2008" veranstalten die Darmstädter Science Fiction Freunde in Kooperation mit dem seit 1955 bestehenden Science Fiction Clubs Deutschland e.V. am 6. und 7. September die nach wie vor einzige reine Modellausstellung für Science Fiction, Fantasy und Raumfahrt in Deutschland. Aussteller aus ganz Deutschland und dem angrenzenden Ausland zeigen Raumschiffmodelle, Fantasyfiguren, Dioramen und Nachbildungen verschiedener Ausrüstungsgegenstände aus vielen Serien und Filmen, sowie phantasievolle Eigen- und Umbauten. Daneben dürfen auch sogenannte "Props", gegossene Kunstharzmodelle nach Originalformen aus den Filmstudios, nicht fehlen. Ebenso wird es eine Reihe Originalrequisiten aus verschiedenen Phantastik-Filmen zu sehen geben. Mehrere Fangruppen zeigen sich in bunten Kostümen aus "Star Wars", "Stargate" und anderen Filmen und Serien.

Alle Besucher können sich mit Trans Galactic Tours auf eine "phantastische" Reise begeben, Stempel auf dem "5-Welten-Passierschein" sammeln und damit attraktive Preise gewinnen.

Die Besucher sind ebenso aufgefordert, die besten Modellbauten in verschiedenen Kategorien zu bewerten. Der jeweils beste Aussteller jeder Kategorie erhält einen Pokal und eine Urkunde. Die feierliche Verleihung der Preise findet am Sonntag gegen Ende der Ausstellung um 17 Uhr statt. Besucher und Fans sind ebenso aufgerufen, sich Sonntags am Kostümwettbewerb zu beteiligen. 

An beiden Ausstellungstagen findet gleichzeitig eine umfangreiche Science Fiction Börse statt, bei der jeder fehlende Lücken in seiner Sammlung füllen kann. Im Rahmenprogramm gibt es unter anderem Filme, Lesungen und Vorträge aus der Welt des Phantastischen.

Öffnungszeiten sind samstags von 13 bis 19 Uhr, sowie sonntags von 10 bis 18 Uhr. Ausstellungsort ist auch in diesem Jahr wieder das Bürgerhaus "Ernst-Ludwig-Saal" im Darmstädter Stadtteil Eberstadt, (Schwanenstraße), welcher auf zwei Ebenen gut 300 Quadratmeter Fläche bietet und restlos belegt ist.

Der Eintritt beträgt für Erwachsene geldbeutelfreundliche 3 Euro, Jugendliche, sowie Mitglieder des Science Fiction Clubs Deutschland e.V. zahlen 1,50 Euro. Wochenendtickets werden für 5 Euro angeboten. Für passend kostümierte Besucher ist der Eintritt frei. Solange Vorrat erhält jeder Besucher mit seiner Contasche kostenlos einen exklusiven Bastelbogen mit dem Modell eines "Colonial Shuttles" aus der Fernsehserie "Battlestar Galactica". Das Papiermodell hat den Massstab 1:120 und wurde von Martin Sänger aus Eisenach entworfen.

Informationen zum Programm, Bilder vergangener Ausstellungen, sowie einen Videoclip gibt es im Internet unter der Adresse www.spacedays.de

Aus dem Programm:

30 Jahre "Battlestar Galactica"
Manche Serien sterben nie. Eine davon ist "Kampfstern Galactica", die seit 30 Jahren mit schöner Regelmässigkeit auf allen möglichen Privatsendern über deutsche Bildschirme flimmert. Vor 30 Jahren im Zuge der Star Wars - Welle fürs TV produziert, damals ein Flop, feiert "Battlestar Galactica" seit vier Staffeln und in kompletter Neuproduktion große Erfolge und begeistert neue Fangruppen. Leider wird diese zur Zeit innovativste SF-Serie aber auch mit jener vierten Staffel beendet werden. Robert Vogel blickt auf "BSG-Classic" und die hierzulande gezeigten Staffeln von "BSG-New Series" zurück und zeigt auch, was den deutschen TV-Zuschauer in den verbleibenden beiden Staffeln noch erwartet. Und das ist einiges... ;-).

Wie baue ich einen Astrodroiden ?
Der Vortrag soll Interessierten zeigen, wie man einen Astrodroiden in Originalgröße auf relativ einfache Art und Weise bauen kann. Buzz von Buzztoys möchte zeigen, dass man mit relativ wenig Geld und mäßiger Geschicklichkeit einen ansehnlichen Droiden auf die Beine stellen kann. Es kann jeder schaffen, der mit einem Cuttermesser, einer Stichsäge und einer Heissklebepistole umgehen kann und ungefähr 300-400 Stunden Zeit hat. Vorgestellt werden die angewendeten Techniken, Materialien und Informationsquellen. Infos und Fotos: http://www.buzztoys.de

Marionettentheater und Phantastik - Eine Reise vom Urfaust zum Kristallplaneten
Multimediashow von Jürgen Lautner.
Zu seinem 80. Geburtstag 2007 machte Herbert W. Franke, der "bekannteste Science Fiction Autor Deutschlands" (DIE ZEIT) sich und den Fans ein ganz besonderes Präsent: "Der Kristallplanet", ein Bühnenstück über Astronauten in einer Grenzsituation. Entkommen einem umfassenden Netz der Überwachung auf der Erde, treten sie in Kontakt mit einer hochentwickelten kristallinen Lebensform. Konsequent sind die Akteure keine realen Schauspieler, sondern Marionetten, von unsichtbaren Mächten geführte Figuren im Tölzer Marionettentheater. Diese agieren in teils realen, teils projizierten digitalen Kulissen, weit jenseits aller Folienmeere.
Jürgen Lautner, Aussteller auf den SPACEDAYS, ist SF-Fan, Amateurfotograf und besitzt seit seiner Kindheit ein Faible für diese Puppen am Faden. Seine reichhaltig bebilderte Reportage führt nicht nur hinter die Kulissen des Kristallplaneten. Er rollt die Geschichte des Puppenspiels im fantastischen Umfeld, beginnend mit der Antike auf. Die Mutter aller R2D2s und Datas fehlt ebenso wenig, wie der TV-Klassiker "Thunderbirds" oder das SG1-Team in Puppenform in der Jubiläumsfolge 200. Dabei kann er sich gelegentliche ironische Seitenhiebe kaum verkneifen, entschädigt dafür mit Geheimtipps und präsentiert kurze Ausschnitte aus seinem Repertoire von Marionettenspiel und Audiovision. Dabei begleitet ihn ein alter, erwachsen gewordener Bekannter auf der Leinwand.

Sammeln von Originalrequisiten und Kostümen
Es gibt Leute, denen die Zeit oder das Geschick für das Nachschneidern von Kostümen und das Anfertigen von Modellen fehlt, und die auf die Idee kommen, sich die Originale aus ihren Lieblingsfilmen nach Hause zu holen. Einige dieser Ausstellungsstücke sind über das Wochenende auf den Spacedays zu sehen. Frank Engelhardt und Sven Duscha erzählen etwas über die verschiedenen Arten der "Props" und die gängigsten Bezugs- und Informationsquellen. Dazu gibt es Bilder von Kostümen und Requisiten, die sich wohl jeder gerne ins Wohnzimmer stellen würde, aber auch von solchen, die sich jeder, der möchte, besorgen kann. Ergänzend gibt es noch einige Erfahrungsberichte über nette oder seltsame Kontakte zu mehr oder weniger dem Filmgeschäft verbundenen Leuten.

Neues aus dem STARGATE-Universum
Eine Tradition wird fortgesetzt: Robert Vogel, bekannt durch seine regelmässigen Besuche am Set und zahlreiche Interviews mit den Akteuren vor und hinter den Kulissen, berichtet, wie jedes Jahr auf dem Starport-Tag. über die letzten Neuigkeiten von den STARGATE-Machern und geht auch auf die beiden TV-Filme "The Ark of Thruth" und "Continuum" ein. Mittlerweile hatte Robert ein weiteres Mal die Gelegenheit, die Stargate-Sets zu besuchen. Gezeigt werden exklusive Videos, die Robert vor Ort drehen konnte, gefolgt von einem Ausblick auf die in den USA gerade laufende 5. und letzte Staffel von "Stargate: Atlantis".

Phantastisches aus dem Wurdack-Verlag
Der Wurdack-Verlag ist wohl einer der innovativsten und erfolgreichsten Herausgeber deutschsprachiger phantastischer Literatur. Armin Rößler und Freunde stellen Neuerscheinungen aus dem Verlagsprogramm vor und geben Kostproben aus ihren Werken. Info: http://www.wurdackverlag.de

...und vieles mehr.

Quelle / weiterführender Link: www.spacedays.de



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