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GWUP-Konferenz 2008: Kreationismus im Visier Drucken E-Mail
Hexennacht im Spukschloss - Carl-Sagan-Preis für Joachim Bublath Kategorie: Wissenschaft & Technik - Autor: Roger Murmann - Datum: Montag, 28 April 2008
 
ImageDie 18. GWUP-Konferenz steht kurz bevor. Dieses Jahr nimmt die gemeinnützige Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP) insbesondere die Thesen von Kreationismus und Intelligent Design in Visier:  Vom 1. bis 3. Mai laden die Skeptiker ins Justus-Liebig-Haus in Darmstadt, um aus kritischer Perspektive über fundamentalistische Evolutionsgegner, ihre Angriffe auf den Biologie-Unterricht und ihr streng biblisches Weltbild zu informieren. Referenten zum Thema sind Prof. Dr. Dittmar Graf (Biologie und ihre Didaktik, TU Dortmund) und Prof. Dr. Timm Grams (Programmkonstruktion und Simulation, Hochschule Fulda) sowie die Biologen Dr. Martin Mahner und Thomas Waschke. Mit diesem Programm will die GWUP, die sich seit über 20 Jahren für die Popularisierung von Wissenschaft und kritisches Denken engagiert, die offensive Auseinandersetzung mit den Gegnern der wissenschaftlichen Evolutionsbiologie in die öffentliche Wahrnehmung rücken. 

"Kritisiert werden muss, wenn mythische Schöpfungsgeschichten als Wissenschaft verkauft werden, wenn man sie in den naturwissenschaftlichen Unterricht einbringen und Schöpfungslehre als gleichberechtigte Alternative zur Evolution als Unterrichtsgegenstand etablieren will", fordert Prof. Dr. Dittmar Graf im Weblog der GWUP. Für ihn sind Evolutionsgegner längst kein US-amerikanisches Phänomen mehr, das sich auf den Bibelgürtel zwischen Kansas und Virginia beschränkt: "Letztendlich bedrohlich für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes wird die Angelegenheit, weil damit die eh schon vorhandene Wissenschaftsskepsis bzw. -feindlichkeit, die in keinem anderen europäischen Land so hoch ist wie in Deutschland, weiter befördert wird." Das unterstreicht auch ein Bericht des Europarat-Ausschusses für Kultur, Wissenschaft und Bildung aus dem Sommer 2007: "Wenn wir nicht aufpassen, könnte der Kreationismus eine Bedrohung der Menschenrechte werden." 

Neben dem Kreationismus stehen auch noch weitere Vorträge zu allgemeinen Themen auf der Agenda der Skeptiker. Ebenfalls referieren werden unter anderem der kritische Ufo-Forscher Werner Walter über Himmelsphänomene, der Kriminalbiologe Dr. Mark Benecke über den Vampirglauben, der Journalist Bernd Harder über Verschwörungstheorien, der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Ulrich Berger über 
Esoterik-Trends in Österreich sowie der Physiker Prof. Dr. Martin Lambeck über die Hufelandgesellschaft. 

Ein besonderer Programmpunkt ist die Verleihung des Carl-Sagan-Preises2008 an den Wissenschaftsjournalisten Dr. Joachim Bublath für sein Lebenswerk am 1. Mai. Am Tag vor der Konferenz, also am 30. April, laden die Skeptiker zur Walpurgisnacht ins Schloss Darmstadt. Dort sprechen der Historiker Dr. Diethard Sawicki und der Volkskundler Dr. Stephan Bachter über die dunklen Kapitel der Darmstädter Stadtgeschichte - über Hexen, Geister, Zauberbücher. Mit den beiden auf der Bühne: Yandaal, der Zauberer.

Wie bereits im vergangenen Jahr, werden die Skeptiker ihre Konferenz auch diesmal mit einem Weblog begleiten, also im Internet nahezu live aus Darmstadt berichten. Unter http://blog.gwup.net findet man bereits jetzt weitere Informationen zum Programm, zudem viele Interviews mit Referenten, Links und Videos. Weitere Weblog-Artikel folgen in den nächsten Tagen. "Mit unserem Wissens-Blog machen wir die Konferenz online für jeden dauerhaft zugänglich", erklärt Stefan Kirsch von der GWUP, der das Projekt 2007 startete. "Unsere Leser können alle Blog-Artikel öffentlich kommentieren, also Fragen stellen, Ergänzungen schreiben, mitreden. Darauf haben wir sehr positives Feedback bekommen, deshalb haben wir den Blog erweitert und werden ihn auch nach der Konferenz weiterhin nutzen." Die Blog-Artikel lassen sich auch per E-Mail abonnieren (siehe http://blog.gwup.net, rechte Spalte).

Neueste Artikel aus dem Blog "gwup | die skeptiker":

- Carl-Sagan-Preis 2008 für Dr. Joachim Bublath. Die Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. (GWUP) verleiht den Carl-Sagan-Preis 2008 an den Wissenschaftsjournalisten Dr. Joachim Bublath. Mit diesem Preis, benannt nach dem Astronomen, Skeptiker und Autor Carl Sagan (u.a. Contact, Der Drache in meiner Garage), zeichnen die Skeptiker Journalisten aus, die kritisch und mutig über Esoterik, Para- und Pseudowissenschaften berichten. Joachim Bublath erhält den Carl-Sagan-Preis für sein journalistisches Lebenswerk bei der GWUP-Konferenz am 1. Mai 2008 in Darmstadt. Mehr unter:
http://blog.gwup.net/2008/04/26/carl-sagan-preis-2008-fur-dr-joachim-bublath

- Kreationismus: Land der Denker in Gefahr? Bei der GWUP-Konferenz 2008 ist Kreationismus das Schwerpunktthema. Prof. Dr. Dittmar Graf, GWUP-Mitglied und Inhaber des Lehrstuhls für Biologie und ihre Didaktik an der TU Dortmund, spricht dann über "Kreationismus in Deutschland". Er sieht darin eine Gefahr für die Zukunftsfähigkeit des Landes. Warum das so ist, erklärt er im Interview. Mehr unter: 
http://blog.gwup.net/2008/04/23/kreationismus-land-der-denker-in-gefahr

- Wild umstritten: Voodoo-Technik made in Austria. Bei der GWUP-Konferenz 2008 lädt Ulrich Berger ein zu einer bunten Reise durch eine sehr österreichische Parallelwelt, wo ganzheitliche Quantenmysterien wabern, energetische Schwingungen vibrieren - und am Ende doch immer nur das Euro-Symbol steht. Wir sprachen mit ihm über Voodoo-Technik, rechtsdrehendes Bier und die Gesellschaft für kritisches Denken (GkD). Dort haben sich GWUP-Mitglieder aus dem Großraum Wien formiert, um der Austria-Esoterik mit Vernunft und Wissenschaft die Stirn zu bieten. Mehr unter: 
http://blog.gwup.net/2008/04/19/wild-umstritten-voodoo-technik-made-in-austria

Quelle / weiterführender Link: www.gwup.org



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