Verlag konzentriert sich auf "Sterne und Weltraum"Kategorie: Wissenschaft & Technik - Autor: Roger Murmann - Datum: Mittwoch, 12 März 2008
Traurige Mitteilung für Astronomie-Fans: laut Mitteilung von Annette Baumbusch aus der Marketing &
Vertriebsleitung des Spektrumverlags wird die Zeitschrift "astronomie
heute", seit 2003 als deutsche Ausgabe der amerikanischen "sky & telescope" auf dem Markt, im April zum letzten Mal erscheinen. Der Verlag hat sich entschieden, ab Mai nur noch ein Astronomiemagazin unter der traditionellen Marke
"Sterne und Weltraum" herauszugeben. Offensichtlich hat auch die neue, allerdings unter den Lesern vieldiskutierte Öffnung hin zur
Science Fiction nicht zur Stabilisierung der Auflage beigetragen.
Die letzte Ausgabe beschäftigt sich unter anderem mit folgenden Themen:
Was wäre, wenn … man mit einem Warpantrieb flöge?
Schneller reisen als das Licht – für interstellare Zivilisationen ist das kein Luxus, sondern die zwingende Voraussetzung ihrer Existenz.
2001: Odyssee im Weltraum
Vor vierzig Jahren – zur Zeit der Apollo-Flüge der Nasa – kam ein Film ins Kino, der wie kaum ein anderer das Genre prägte.
Hart, härter, Gamma!
Gespannt warten Astronomen auf den Start des Gammaobservatoriums Glast: Seine Detektoren werden durch Beobachtungen im "härtesten" Bereich des Spektrums nie gesehene Einblicke in die Hexenküche des Universums liefern.
Reise zum Roten Planeten
Durch ein Teleskop betrachtet wirkt der Mars schrecklich weit entfernt. Tatsächlich kommt er uns auch selten viel näher als 70 Millionen Kilometer. Im Jahr 2003 schickte die Nasa zwei unbemannte Rover – Spirit und Opportunity – zum Roten Planeten, die dort seit 2004 ihre Umgebung fotografieren.
Wo geht's zur Mars-Oase?
Während Spirit und Opportunity immer noch über den Roten Planeten rollen, denken Wissenschaftler bereits darüber nach, wo das nächste Marsmobil der Nasa landen soll.
Am Boden gefangen
Der Film "The Mars Underground" erzählt die Geschichte des Raumfahrtingenieurs Robert Zubrin, der sich für eine bemannte Marsmission einsetzt – und damit fortwährend scheitert. Obwohl ein Stück weit Propaganda, ist der Streifen sehenswert.
Das Heft ist seit 13. März 2008 am Kiosk erhältlich. Preis: 6,50 Euro.