Lexa Doig über ihre RolleKategorie: Andromeda - Autor: Robert Lissack - Datum: Freitag, 06 September 2002
In der gestern auf RTL 2 auch in Deutschland, höchst
erfolgreich, angelaufenen neuen SF-Serie
nach dem Vermächtnis von Gene Roddenberry:
"Andromeda", spielt Lexa Doig das sichtbare
Interface des Raumschiff-Computers.
Modefragen waren ihr für die Rolle eigentlich nicht so
wichtig, wie sie in einem Interview erzählte, aber nach
dem was sie in den ersten Wochen am Set erdulden musste,
änderte sich das: "Das Kostüm war aus echtem schweren
Leder gemacht," sagte sie Zap2It. "Es gab nicht ein bischen nach. Und sie hatten mir riesige
künstliche Brüste gegeben, die ich darunter zu tragen
hatte. Das tat ich auch eine Weile. Ich hatte damit eine
Oberweite, die selbst Dolly Parton stolz gemacht
hätte!"
Aber diese künstlichen "Verbesserungen" waren
nicht von Dauer. "Diese Dinger waren wirklich schwer.
Ich bin
eher zierlich gebaut und mein Körper konnte das einfach
nicht ertragen," erzählte Lexa Doig weiter.
"Und ich
hasse Fitnessstudios. Da kriegt mich keiner rein, nicht
mal wenn ich dafür bezahlt würde. Sie haben am Set auf
mich eingeredet: 'Du musst nur Deinen Rücken und Deine
Schultermuskulatur trainieren, dann kommst Du mit
dem Gewicht schon klar.'
Und ich sagte: Ja, klar. Aber ich kann auch einfach die
falsche Oberweite weglassen. Und so nahm ich sie
heraus. Und das war's." Ein anderer Nachteil für
Menschen, die Androiden spielen sei die Temperatur.
"Das ist
auch ziemlich komisch. Sie werden in einer Folge von etwas
sehr Kaltem heimgesucht. Androiden frieren
natürlich nicht, aber ich schon. Also hatte ich Eisfüsse
und eine rote Frostnase, so dass sie mich nur von
Ferne filmen konnten, damit man das nicht sieht."
Besonders lustig findet Lexa Doig an ihrer Rolle, dass sie
unter den Schauspielern die kleinste ist, aber in der
Serie die schlagkräftige Androiden spielt.