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Stargate: Atlantis - 5x06: Der Schrein Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) MGM/Showtime

Originaltitel: The Shrine
Episodennummer: 5x06
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 22. August 2008
Erstausstrahlung D: 26. August 2009
Drehbuch: Brad Wright
Regie: Andy Mikita
Hauptdarsteller: Joe Flanigan als Lt. Colonel John Sheppard, Rachel Luttrell als Teyla Emmagan, Jason Momoa als Ronon Dex, Jewel Staite als Dr. Jennifer Keller, Robert Picardo als Richard Woolsey, David Hewlett als Dr. Rodney McKay.
Gastdarsteller: Kate Hewlett als Jeannie Miller, David Nykl als Dr. Radek Zelenka, Sharon Taylor als Amelia Banks u.a.

Kurzinhalt: Rodney McKay hat sich mit der sogenannten zweiten Kindheit angesteckt, die in der Pegasus-Galaxis weitverbreitete Krankheit, die in etwa Alzheimer gleicht, und bei der sich die Infizierten rasch geistig zurückentwickeln. Dr. Keller hat alles für ihn getan, was sie nur konnte, muss jedoch letztendlich hilflos zusehen, wie sich sein Zustand von einem Tag auf den nächsten verschlechtert. Nach zwei Wochen holt man schließlich Jeannie nach Atlantis, damit sie sich von ihrem Bruder verabschieden kann, solange dieser zumindest noch geistig soweit da ist, sie zu erkennen. Jeannie ist erschüttert, als sie Rodney sieht – doch Ronon macht ihr Hoffnung. Er berichtet von einem Schrein, in dem es möglich sein sollen, McKay zu heilen. Die Sache hat jedoch, abseits des Umstands, dass der Planet mittlerweile von den Wraith kontrolliert wird, noch einen weiteren ganz großen Haken: Die Heilung hat nur für rund vierundzwanzig Stunden Bestand; danach verstirbt der Patient. So hätte man aber zumindest die Gelegenheit, sich von Rodney zu verabschieden. Schweren Herzens beschließt Jeannie, Ronons Vorschlag anzunehmen…

Denkwürdige Zitate: "I know what he's told you."
"That he's dying, and there's nothing you can do."
"No, he's dying, and I'm doing everything I can."
(Jennifer und Jeannie im Gespräch über Rodney.)

"For one day, he got to hold his wife in his arms and share a meal with the people that he loved, and then he died with honor. You can say I was too young to remember, but I know what I saw. And we can do the same thing for McKay. If you think that's not worth it, you're wrong."
(Ronons inniges Plädoyer.)

Review: Episodenbild (c) MGM/Showtime Die Grundidee von "Der Schrein" war grundsätzlich ja sehr gut, mit der Umsetzung war ich aber nicht ganz glücklich. Eine der größten Pluspunkte der Folge war für mich die wunderschöne und auch ansatzweise emotionale Szene, als sich Rodney und John voneinander verabschieden. Sowohl der Dialog als auch die schauspielerischen Leistungen machen deutlich, dass sich die beiden nach anfänglicher Animosität zu schätzen gelernt haben, und mittlerweile wirklich gute Freunde geworden sind. Dementsprechend schwer fällt es ihnen hier, nun voneinander – vermeintlich – Abschied zu nehmen. Ebenfalls noch gut gefallen konnte mir alles rund um Jeannie. Nicht zuletzt ihre erschütterte Reaktion, als sie Rodneys Zustand sieht, ging mir doch ziemlich ans Herz. Und wie ganz am Anfang schon gesagt: Die Idee an sich hatte es mir ebenfalls angetan; nicht zuletzt, als zu befürchten ist, dass wir alle mit solchen Krankheitsbildern entweder im persönlichen Familienkreis selbst schon Erfahrung gesammelt haben, oder dies im Lauf unseres Lebens früher oder später unweigerlich machen werden. Bei mir selbst war es jedenfalls so, weshalb ich auch Ronons Wunsch voll und ganz nachvollziehen konnte. Und auch wenn's vergleichsweise eine Randnotiz war, aber die Einstellung mit dem versunkenen Stargate war auch nett.

Wie aber ebenfalls schon gesagt, die Umsetzung hat mich leider nicht 100%ig überzeugt. Das beginnt schon bei David Hewletts Schauspiel. Ich mag ihn üblicherweise als Darsteller wirklich gerne, aber hier hat er aus meiner Sicht bei der Darstellung seines geistigen Zustands teilweise etwas übers Ziel hinausgeschossen, weshalb ich teilweise das Zitat aus "Tropic Thunder" im Kopf hatte: "Never go full retard!". Weniger wäre hier in meinen Augen mehr gewesen. Schwerer wiegt aber, dass halt von Anfang an klar ist, dass es am Ende irgendwie gelingen wird, den Prozess doch noch umzukehren. Und mit dem von Ronon erwähnten Schrein ist dann auch sehr bald klar, wie genau das ablaufen wird. Wobei ich mich zugleich fragte, warum man auf die Idee, man könnte Rodney dort auch langfristig heilen, so gar nicht zu kommen schien. Auch das wollte mir zum Team nicht passen. Aber auch aus der Belagerung des Planeten durch die Wraith konnte "Der Schrein" keinerlei Spannung beziehen. Zumal sich mir auch die Frage aufdrängte, warum man sich nicht einfach nach dem Flug durchs Sternentor getarnt hat. Mit aktivierter Tarnung hätte es eben auch problemlos möglich sein müssen, wieder nach Atlantis zurückzukehren und die benötigten Medikamente und Geräte zu beschaffen. Insofern wirkte das mit den Notlösungen die hier dann gefunden werden mussten – Bohrmaschine inklusive – etwas verkrampft. Vor allem aber: Im Wissen, dass Rodney am Ende wieder der Alte sein wird, fiel es mir leider ein bisschen schwer, mit ihm und den anderen mitzufühlen. Und ja, ich weiß, hätte man eine unbekannte Figur genommen, hätte sich wiederum das Problem ergeben, dass wir zu dieser keinen Bezug gehabt hätten. So oder so war das Ergebnis aber leider ohnehin das Gleiche: Emotional ansprechen wollte mich die Handlung leider nicht wirklich.

Fazit: Episodenbild (c) MGM/Showtime "Der Schrein" bot eine interessante bis erschütternde Grundidee, ein paar coole Einstellungen, sowie vor allem auch einzelne starke Momente, wobei für mich vor allem der Abschied zwischen John und Rodney auf der Plattform von Atlantis hervorstach. Und auch über das – in diesem Fall ja nur logische – Wiedersehen mit Jeannie habe ich mich gefreut. Und doch fand ich, dass es "Der Schrein" nicht ganz gelang, das volle Potential auszuschöpfen. So war ich mit David Hewletts Darstellung in diesem Fall nicht 100%ig glücklich. Vor allem aber litt die Folge darunter, dass von vornherein klar ist, dass es – wohl mit Hilfe des titelspendenden Schreins – doch noch gelingen wird, McKay (langfristig) zu heilen, was die emotionale Wirkung einiger Szenen deutlich reduzierte. Und die Wraith-Präsenz auf dem Planeten war irgendwie auch für die Fische, und machte die Handlung um nichts spannender; das war halt nur nötig, damit man dann bei der OP ein bisschen improvisieren muss. Und so denke ich insgesamt: Da wäre mehr möglich gewesen.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2008 MGM/Showtime)







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