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Lower Decks - 1x03: Temporal Edict Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) CBS All Access

Originaltitel: Temporal Edict
Episodennummer: 1x03
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 20. August 2020 (CBS)
Erstausstahlung D: noch nicht bekannt
Drehbuch: Dave Ihlenfeld & David Wright
Regie: Bob Suarez
Hauptdarsteller: Tawny Newsome als Ensign Beckett Mariner, Jack Quaid als Ensign Brad Boimler, Noël Wells als Ensign Tendi, Eugene Cordero als Ensign Rutherford, Dawnn Lewis als Captain Carol Freeman, Jerry O'Connell als Commander Jack Ransom, Fred Tatasciore als Lieutenant Shaxs, Gillian Vigman als Dr. T'Ana.
Gastdarsteller: Kevin Michael Richardson als Vindor, Sam Richardson als Vendome, Jessica McKenna als Cerritos computer, Paul Scheer als Lieutenant Commander Andy Billups u.a.


Kurzinhalt: Die Ensigns Mariner, Tendi und Rutherford genießen auf den unteren Ebenen wieder einmal die sogenannte Pufferzeit, nachdem sie die ihnen zugeordneten Aufgaben erfolgreich erledigt haben. Im Gegensatz zu ihnen ist Boimler erschüttert, zu erfahren, dass diese nicht sofort an ihre Vorgesetzten Meldung machen, sobald die jeweilige Tätigkeit abgeschlossen ist, sondern bewusst von vornherein längere Zeiträume nennen, die sie zur Bewältigung der Aufgaben benötigen werden, um danach entspannen zu können. Als ihm in Anwesenheit von Captain Freeman der Begriff der Pufferzeit herausrutscht, und sie somit von dieser Angewohnheit der Offiziere auf den unteren Decks erfährt, lässt sie ab sofort jede Aufgabe mit einer strengen Frist versehen, zu der diese abgeschlossen werden muss. Schon bald wissen die Ensigns nicht mehr, wo hinten und vorne ist, während sie versuchen, die vorgegebenen Deadlines einzuhalten. Währenddessen begleitet Beckett Mariner den ersten Offizier Commander Jack Ransom auf eine Außenmission. Als sie von den Einheimischen gefangengenommen werden, dauert es nicht lange, bis sie ihrer gegenseitigen Antipathie freien Lauf lassen…

Review: "Temporal Edict" war die erste Folge der Serie, wo ich – erfreulicherweise – den Eindruck hatte, dass sie nicht einfach nur lustig sein will (was ihr zudem aus meiner Sicht bislang nur bedingt gelang), sondern mit der "Star Trek" tatsächlich nach längerem endlich wieder mal etwas zu sagen hatte. So macht die Folge darauf aufmerksam, dass die von Unternehmen, Vorgesetzten und so weiter oftmals kritisch beäugte Downtime letztendlich notwendig ist, und ein durchhakeln nicht etwa zu mehr, sondern zu weniger Produktivität führt. Denn: Wenn wir uns gelegentlich Pausen gönnen, bleiben wir eben auch frisch genug, um die Aufgaben dann rascher und effizienter bewältigen zu können. Wer ständig ohne Pause nur vor sich hinschuftet, bei dem wird unweigerlich die Konzentration nachlassen, man wird fehleranfällig, und letztendlich auch langsamer. Dass "Temporal Edict" gerade auch in unserer heutigen, immer schnelllebigeren Zeit, wo zudem Unternehmen immer stärker auf Effizienz und Auslastung schielen, eben darauf hinweist und klar und deutlich für die Pufferzeit – wie man es hier nennt – Stellung bezieht, fand ich überaus positiv. Generell muss ich sagen, die Episode bislang als die lustigste der Serie empfunden zu haben. Dies lag wiederum in erster Linie an der Nebenstory rund um Mariner und Ransom auf dem Planeten. Bislang war der Humor ja doch weniger meins, und generell irgendwie sehr unspezifisch. Mit der eindeutigen, und übertrieben gezeichneten Kirk-Kopie Ransom schlägt man nun aber zum ersten Mal parodistische Töne an, und das gefiel mir ausgesprochen gut. Wie man generell mit der Außenmission insbesondere auch die Kirk-Ära aufs Korn nimmt. Als jemand, der sowohl über sich selbst als auch über Dinge lachen kann, die er schätzt (weshalb ich eben auch gut gemachte Parodien wie "Spaceballs" und "Galaxy Quest" liebe), gefiel mir das ausgesprochen gut. Aber auch das Zusammenspiel zwischen Mariner und Ransom sagte mir zu. Ja, das mit dem "Was sich liebt, das neckt sich", bzw. dass sich hinter offen zur Schau gestellter Antipathie oftmals in Wahrheit Zuneigung verbirgt (bzw. sich Gegensätze halt anziehen) ist natürlich schon ein ordentliches Klischee, aber Tawny Newsome und Jerry O'Connell machten ihre Sache hier ausgesprochen gut, weshalb man den beiden das durchaus abkaufte.

Episodenbild (c) CBS All Access Uneingeschränkt begeistert war ich allerdings auch von "Temporal Edict" wieder nicht. Die Inszenierung ist mir nach wie vor etwas zu schrill und hektisch (ich bin dafür wohl einfach schon zu alt). Der Humor trifft nach wie vor nicht immer 100%ig meinen Geschmack. Das Auspiepsen von Kraftausdrücken finde ich nach wie vor irritierend. Mir fehlt leider – bei aller Nostalgie, die "Lower Decks" sonst verströmt – auch immer noch das "to boldly go". Vor allem aber hatte "Temporal Edict" von allen bisherigen Folgen den stärksten "The Orville"-Touch; die Story rund um den Captain, der es Leid ist, dass sein Schiff die Lachnummer der Flotte ist, und alle zu mehr Ernst und Effizienz anleitet, könnte man sich unter Ed Mercer mindestens genauso gut vorstellen. Trotzdem war das bislang klar die unterhaltsamste Folge der Serie. Dass sie darüber hinaus auch noch etwas zu sagen hatte, und mit der Szene in der Zukunft zudem mit einem gelungenen Gag sowie der wundervollen Würdigung von Chief O'Brien schloss, half ihr dann nochmal zusätzlich.

Fazit: "Temporal Edict" hat mir von den bisherigen "Lower Decks"-Episoden mit Abstand am besten gefallen. Zwar fehlt mir immer noch eine echte, TNG-typische Story, um die Nostalgie zu komplettieren, irritiert mich das piepsen von Schimpfworten (da sich die Serie, trotz Zeichentrick, ja ohnehin an ältere Semester zu richten scheint), ist mir das ganze nach wie vor teilweise etwas zu überhastet, und verströmte gerade auch diese Folge für mich einen starken "The Orville"-vibe. Dafür gefiel mir die hier vermittelte Aussage, dass eine gewisse Pufferzeit bei der Arbeit nun einmal von Nöten ist, und letztendlich die Effizienz steigert, statt sie zu reduzieren. Zudem war die Serie für mich bislang noch nie so lustig wie während der Außenmission von Mariner und Ransom, die zudem mit dem netten Zusammenspiel der beiden Figuren überzeugte. Und auch die letzte Szene in der Zukunft war klasse, und bot zudem eine nette Hommage an einen beliebten, jedoch oftmals ein bisschen übersehenen, "Star Trek"-Charakter. Wenn es der Serie gelingt, dieses Niveau zu halten, schafft sie es ja vielleicht doch noch, mich an Bord zu holen.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2020 CBS All Access)







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