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Watchmen - 1x02: Meisterleistungen der Comanchen-Reitkunst Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) FOX

Originaltitel: Martial Feats of Comanche Horsemanship
Episodennummer: 1x02
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 27. Oktober 2019
Erstausstrahlung D: 11. November 2019 (Sky)
Drehbuch: Damon Lindelof & Nick Cuse
Regie: Nicole Kassell
Besetzung: Regina King als Angela Abar / Sister Night, Tim Blake Nelson als Wade Tillman / Looking Glass, Yahya Abdul-Mateen II als Cal Abar, Andrew Howard als Red Scare, Tom Mison als Mr. Phillips, Sara Vickers als Ms. Crookshanks, Dylan Schombing als Topher Abar, Louis Gossett Jr. als Will Reeves, Jeremy Irons als Adrian Veidt, Don Johnson als Judd Crawford, Frances Fisher als Jane Crawford, James Wolk als Joe Keene, Jim Beaver als Andy, Robert Wisdom als Seymour, Cheyenne Jackson als Hooded Justice, Lily Rose Smith als Rosie, Adelynn Spoon als Emma, Jolie Hoang-Rappaport als Bian, Danny Boyd Jr. als Young Will, Henry Louis Gates Jr. als Skip Gates, Steven G. Norfleet als O.B. Williams, Miles Doleac als German Officer, Annika Pampel als Fraulein Mueller, Christian Robinson als Delivery Guy, Jim Braswell als Singer, Brian Stapf als Tattooed Man, Luke David Blumm als Newspaper Boy, Ryan Czerwonko als Ringleader, Vince Pisani als Cashier, Tevin Marbeth als Soldier, Kate Kovach als Dame, Faye Yvette McQueen als Fashionable Lady, Moses J. Moseley als Usher u.a.

Kurzinhalt: Sheriff Judd Crawford wurde erhängt. Unter seiner Leiche findet Angela Abar einen alten Mann im Rollstuhl, der behauptet, dafür verantwortlich zu sein. Sie nimmt ihn fest, bringt ihn aber erstmal in ihr Geheimversteck, statt ins Revier – nicht zuletzt, als sie seiner Aussage, trotz seiner Behauptung, über außergewöhnliche Kräfte zu verfügen, keinen Glauben schenkt. Während sie versucht, seine Identität herauszufinden, hält sie ihn weiterhin in ihrem Versteck fest. Indes ist innerhalb der Polizei die Erschütterung ob des Mords an Crawford groß. Aus Rache werden die Anhänger der siebenten Kavallerie unter Druck gesetzt, wo sich dann schließlich der Druck auf beiden Seiten in einer gewaltigen Auseinandersetzung entlädt. Angela erinnert sich indes an ein traumatisches Ereignis zurück, nachdem ihr Crawford zur Seite stand. Umso erschütterter ist sie, als sie während des Besuchs seiner Witwe in einem Haus in einem verborgenen Schrank eine fürchterliche Entdeckung macht, die diesen von ihr verehrten Mann in einem völlig neuen Licht erscheinen lässt. Währenddessen wird in Adrian Veidts Anwesen das von ihm geschriebene Stück über den Sohn des Uhrmachers aufgeführt…


Review (kann Spoiler enthalten): Episodenbild (c) FOX Die zweite Folge der Miniserie konnte mir schon eine Spur besser gefallen als der Auftakt. Eine der stärksten Szenen war dabei für mich jene, die uns nach dem kleinen Teaser in der letzten Episode einen etwas genaueren Eindruck in Adrian Veidts doch recht einsames Leben gibt. Neben der doch etwas eintönig wirkenden Routine stach dabei vor allem das Theaterstück hervor, welches er bei sich aufführen lässt, und in dem es, wie man es sich in der letzten Folge schon denken konnte, um Jon Osterman aka Dr. Manhattan, geht. An sich schon kurios genug (ich habe es so verstanden, dass Jons – im Comic – letzte Worte an ihm, dass nie etwas wirklich endet, ihn seither nie wieder ganz losgelassen haben), aber was dabei wirklich hervorsticht, ist Veidts Grausamkeit – lässt er doch den "Darsteller" von Jon tatsächlich bei lebendigem Leib in der Kammer verbrennen. Das ließ mich dann doch kurz innehalten. Kurz darauf wird zwar klar, dass es sich dabei "nur" um einen Klon gehandelt hat, aber wirklich besser macht es das auch nicht. Noch bin ich mir nicht ganz sicher, ob mir diese Entwicklung bei Veidt gefällt. Ja, der nahm tausende von Todesopfer in Kauf, hatte dafür aber eben einen aus seiner Sicht sehr guten und vor allem uneigennützigen Grund – war es doch aus seiner Sicht die einzige Möglichkeit, die Welt zu retten. Grausamkeit hätte ich jedoch bislang nicht als Motiv ausgemacht. Ein starker Moment, der mir unter die Haut ging, war es aber zweifellos.

Sehr nett fand ich auch den Einblick in das große TV-Event über die Minutemen – ich vermute wohl, weitere Ausschnitte werden in den kommenden Episoden folgen. Nach dem kurzen Werbeclip in der ersten Episode dachte ich noch, das wäre eine Zeichentrickserie (was angesichts der Comic-Herkunft der Geschichte auch seinen Reiz haben könnte), stattdessen handelt es sich um einen TV-Film, der innerhalb dieser fiktiven Welt mit einem langen Disclaimer ausgestattet ist. Die Szene mit Hooded Justice war dann auch dementsprechend brutal. Sehr interessant fand ich zudem, dass er in dieser Szene fast ein bisschen wie die Version 1.0 von Rohrschach wirkt; etwas, dass mir in Film und Comic bislang so gar nicht bewusst geworden wäre. Davon abgesehen war das aber doch eher ein nettes Gimmick, als dass es inhaltlich groß etwas beigetragen hätte. Gleiches gilt für die hier wieder eingebauten Anspielungen, sei es der Zeitungsstand, oder auch die Verwendung von "Lacrimosa" und "Der Ritt der Walküren" (die auch im Film zu hören waren). Vor allem aber fand ich die Haupthandlung in Tulsa diesmal interessanter und gelungener als noch in der Episode davor. Dies mag daran liegen, dass wir die Figuren hier nun besser kennenlernen und daher langsam eine Verbindung zu ihnen aufbauen. Vor allem der Flashback zum Angriff auf Angela und ihre Familie zu Weihnachten hatte es mir dabei angetan. Aber auch ihre Freundschaft zu Judd Crawford kam hier für mich nun besser heraus als noch in der ersten Folge, so dass man versteht, dass sie um ihn trauert. Umso erschütternder dann der Moment, als sie – in einer Szene, die mich daran erinnert hat, wie Rohrschach das Kostüm des Comedians in Blakes Apartment fand – eine Ku-Klux-Klan-Kutte findet. Jugendsünde, oder stand er vielleicht sogar direkt mit der siebenten Kavallerie im Bunde? Die nächsten Folgen werden es wohl weisen. Keine Überraschung gab es indes rund um Will Reeves, weil dass der ihr Großvater sein wird, konnte man sich schon denken. Immerhin fand ich aber das Wiedersehen mit Louis Gossett Jr. nett.

Fazit: Episodenbild (c) FOX Nach der noch recht gemächlichen ersten Folge beginnt die Story hier nun langsam Fahrt aufzunehmen. Es hilft sicherlich auch, dass man die Figuren zunehmend besser kennenlernt, und daher mehr mit dem Geschehen mitfiebert. Besonders wichtig waren diesbezüglich die Flashbacks zum Angriff auf Angela und ihre Familie, da man erst danach so richtig verstehen kann, warum sie den Verantwortlichen für den Lynchmord an Judd Crawford unbedingt stellen will – auch wenn ihr Schrank im Fund andeutet, dass er nicht der Held war, für den sie ihn hielt. Sehr nett fand ich auch den Ausschnitt des "Minutemen"-TV-Events, wo wir endlich mal einen vernünftigen Blick auf Hooded Justice werfen konnten (der wie Rohrschachs Vorgänger wirkt). Und auch die Szenen rund um Adrian Veidt fand ich interessant, wobei hier insbesondere das Theaterstück hervorstach (auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob ich mit der dort gezeigten Interpretation der Figur übereinstimme; wobei sich diese natürlich in knapp vierzig Jahren schon auch verändert haben kann). Und die eine oder andere Anspielung auf Comic und Film hat sich ebenfalls wieder eingeschlichen. So richtig abgeholt hat mich die Miniserie zwar auch nach der zweiten Folge noch nicht, insgesamt war "Meisterleistungen der Comanchen-Reitkunst" aber jedenfalls ein Schritt in die richtige Richtung.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 HBO)







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