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American Gods - 2x07: Treasure of the Sun Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Amazon

Originaltitel: Treasure of the Sun
Episodennummer: 2x07
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 14. April 2019 (Amazon)
Drehbuch: Adria Lang
Regie: Rachel Talalay
Hauptdarsteller: Ricky Whittle als Shadow Moon, Ian McShane als Mr. Wednesday, Emily Browning als Laura Moon, Pablo Schreiber als Mad Sweeney, Crispin Glover als Mr. World, Orlando Jones als Mr. Nancy, Yetide Badaki als Bilquis, Bruce Langley als Technical Boy, Mousa Kraish als The Jinn, Omid Abtahi als Salim, Demore Barnes als Mr. Ibis.
Gastdarsteller: Peter Stormare als Czernobog, Cloris Leachman als Zorya Vechernyaya, Kahyun Kim als New Media, Devery Jacobs als Samantha Black Crow, Sakina Jaffrey als Mama-ji, Dean Winters als Mr. Town, Niamh Carolan als Fiona, Clare McConnell als Eorann, Aniya Hodge als Moira, Robert Maillet als Balor, Kathy Imrie als Older Mourner, Claudene Neysmith als Middle Aged Mourner, Janet Pinnick als Young Mourner u.a.

Kurzinhalt: Shadow findet Mad Sweeney neben der Straße. Er erfährt von dessen "Abenteuer" mit seiner Frau, und bringt ihn zum Bestattungsunternehmen in Cairo zurück. Dort warnt Mad Sweeney ihn einmal mehr von Mr. Wednesday – und macht zudem deutlich, dass er mit diesem noch eine Rechnung offen hat. Wenn es so weit ist, sollte sich Shadow ihm besser nicht in den Weg stellen. Währenddessen vertraut Wednesday Shadow den wieder hergestellten Gungir-Speer an. Laura verschlägt es indes ins Diner von Mama-ji, die einen Rat für sie parat hat. Und in Rückblenden wird die tragische Vorgeschichte von Mad Sweeney enthüllt, der einst König seines eigenen Reichs war – bis die Christen einfielen…


Review: Episodenbild (c) Amazon In der fünfzehnten Episode der Serie gibt es nun also den ersten – vermeintlich endgültigen – Tod einer Hauptfigur zu beklagen. Mit Mad Sweeney verabschiedet sich eine der schillerndsten und sympathischsten Figuren, die – vor allem auch im Zusammenspiel mit Laura Moon – viel zum Unterhaltungswert der Serie beigetragen hat. Weshalb mich sein Tod nicht einfach nur mit Bedauern, sondern im Hinblick auf den weiteren Verlauf der Serie doch auch etwas mit Sorge erfüllt. Weil zumindest aktuell ist für mich ein ebenbürtiger Ersatz für diesen überaus amüsanten Charakter nicht in Sicht. "Treasure of the Sun" profitiert allerdings erstmal eindeutig davon, dass die Serie hier diesen Schritt wagt (an dieser Stelle sei nochmal daran erinnert, dass ich die Vorlage noch nicht kenne, und daher auch noch keinen Vergleich ziehen kann). Die Prügelei am Ende fand ich zwar nicht unbedingt überragend oder sonderlich spannend umgesetzt, grundsätzlich war dieser Showdown aber durchaus dramatisch. Neuerlich warnt Sweeney Shadow davor, dass Wednesday ihn ausnutzt, doch (noch?) ist dieser nicht gewillt, auf ihn zu hören, und bleibt seinem Herrchen (?) treu (und das, obwohl er gerade erst erfahren hat, dass dieser den Tod seiner Frau eingefädelt hat).

Der Tod von Sweeney mag dann unbeabsichtigt erfolgen – beim Versuch, Wednesday zu beschützen – mit der Zerstörung des Speers, den dieser eigentlich im Kampf gegen die neuen Götter einsetzen wollte, gelingt es Sweeney kurz vor seinem Tod aber doch noch, seinen Plänen einen ordentlichen Rückschlag zu verpassen. Damit uns Sweeneys Tod nicht einfach nur schockiert oder leid tut, weil wir die Figur so mögen, sondern auch mit ihm selbst mitfühlen, wird uns zuvor noch in Rückblenden seine tragische Vorgeschichte enthüllt. Was das betrifft, war die Folge allerdings wie ich sagen muss bei mir leider nicht ganz so erfolgreich. Am besten fand ich jene Szene, wo der zu diesem Zeitpunkt bereits schon verwirrte (bzw. eben verrückte) Sweeney seine Familie wiedersieht. Insgesamt fand ich die Rückblenden da und dort aber doch auch irgendwie etwas verwirrend, zuerst mit dem ersten Flashback zu seiner jungen Geliebten, und dann am Ende dem Kampf, wo ja auch der Speer zum Einsatz kommt (und er bereits gegen Wednesday antrat?). Gut möglich, dass dies mit Kenntnis des Romans klarer ist. Gut gefiel mir aber die Szene zwischen Sweeney und dem Bestattungskerl, gerade auch im Hinblick auf die Aussage, dass Geschichten mächtiger sind als die Wahrheit. Abseits von Sweeney plätscherte die Handlung allerdings ohne große Höhepunkte vor sich hin. Lauras Besuch bei Mama-ji war zwar nett, mehr aber auch nicht. Bei Shadow tue ich mir zudem (wie ich es oben mit dem Herrchen-Kommentar ja schon anklingen ließ) zunehmend mit seiner (naiven?) Loyalität gegenüber Wednesday schwer. Vor allem aber: Speer oder kein Speer, nach sieben weiteren "Tischlein deck dich"-Folgen wird "American Gods" beim zweiten Staffelfinale endlich liefern müssen – weil eigentlich hätte ich nach der ganzen Vorbereitungsarbeit aus Season 1 ohnehin schon erwartet, dass es hier praktisch von Beginn an zur Sache geht. Auf eine weitere Staffel vertrösten lasse ich mich nicht.

Fazit: Episodenbild (c) Amazon Mit Mad Sweeneys Tod bietet uns "American Gods" in ihrer fünfzehnten Folge wohl den bisherigen dramatischen Höhepunkt der Handlung – etwas, von dem "Treasure of the Sun" zweifellos profitiert. Zugleich hinterlässt mich die Episode aber auch insofern ein bisschen in Sorge, als Sweeney für mich bisher zu den größten Stärken der Serie zählte; und ein ähnlich amüsanter und unterhaltsamer Charakter aktuell mal weit und breit nicht in Sicht ist. Ich fand es auch schade, dass man sich mit der Aufrollung seiner Vorgeschichte bis kurz vor seinem Tod Zeit gelassen hat, und die Rückblenden zudem teilweise unnötig verwirrend. Einzelne Momente, wie z.B. wenn er von seiner Familie besucht wird, saßen aber durchaus, und abseits der etwas mäßigen Prügelei war auch der Showdown in der Gegenwart gut umgesetzt. Zumal Sweeney zwar den Kampf – und sein Leben – verliert, Wednesdays Plan mit der Zerstörung des Speers aber wohl doch ziemlich durchkreuzt haben dürfte. Die restlichen Plots fallen im direkten Vergleich zur dramatischen Sweeney-Handlung deutlich ab und hinterlassen wenig bis gar keinen Eindruck.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Amazon Studios)




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