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The Punisher - 2x07: Ein schlechter Tag Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: One Bad Day
Episodennummer: 2x07
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 18. Januar 2019 (Netflix)
Drehbuch: Felicia D. Henderson
Regie: Jet Wilkinson
Hauptdarsteller: Jon Bernthal als Frank Castle/Punisher, Ben Barnes als Billy Russo/Jigsaw, Amber Rose Revah als Dinah Madani, Josh Stewart als John Pilgrim, Floriana Lima als Krista Dumont, Giorgia Whigham als Amy Bendix.
Gastdarsteller: Mary Elizabeth Mastrantonio als Deputy Director Marion James, Jordan Dean als Jake Nelson, Samuel Gomez als José, Charles Brice als Bobby, Jimi Stanton als Todd, Mike Figueroa als Geno, Diego Aguirre als Mike, Cecelia Antoinette als Lillian, Brett Diggs als Anton Reed, Brett Bartholomew als Phillip, Nafeesa Monroe als Investigator Monroe, Kara Young als Wendy, Greta Quispe als Clerk, Steve Mack als Security Guard u.a.


Kurzinhalt: Billy Russo und sein Team bereiten sich auf ihren ersten Coup vor. Dafür wollen sie eine Pfandleihe überfallen. Bei ihren Vorbereitungen besteht Billy auf einem rigorosen Trainingsprogramm – das nicht allen recht ist. Vor allem Jake Nelson sind sein Führungsstil und seine Bestimmungen – so sollen sie z.B. alle vor dem Tag des Überfalls im Versteck übernachten – ein Dorn im Auge. Nicht zuletzt auch, da er Meth-süchtig ist, und sein Vorrat zu Hause liegt. Und so beschließt er, Billys Vorgaben zu ignorieren und nach Hause zu gehen – nicht wissend, dass dort Frank und Curtis schon auf ihn warten, die von ihm wissen wollen, wo sich Billy aufhält. Frank geht bei der Befragung alles andere als zimperlich vor, was vor allem auch Dinah ein Dorn im Auge ist. Letztendlich kommen sie ums zu spät, um den Überfall zu verhindern – am Tatort kommt es dann jedoch zum Showdown. Währenddessen versucht Dinah, die Identität des ihr auflauernden Priesters herauszufinden. Zudem hat sie das durch Billys Kopfschuss hervorgerufene Trauma, aber auch die von ihr danach auf Drängen von Deputy Director Marion James getätigte Aussage, noch nicht überwunden…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Kurios: Trotz der möglicherweise bislang stärksten Szene der Staffel, fand ich "Ein schlechter Tag" bislang insgesamt aus Season zwei am Schwächsten. Denn leider, ehe man an eben diesen Höhepunkt kommt, dauert es doch eine ganze Weile – und eben diese ganze Weile war meines Erachtens jetzt nicht unbedingt mit sonderlich spannenden, interessanten und/oder gelungenen Szenen gespickt. Kritisch sehe ich dabei u.a. die Rückblenden zu Dinah Madani unmittelbar nach der Operation, und ihrer damaligen Aussage. Das hätte ich wenn dann wesentlich früher innerhalb der Staffel platziert; hier wollte es aber nicht wirklich reinpassen. Kritisch sehe ich zudem die Gerichtsmedizinerin Wendy, bei der ich dank ihrer hibbelig-begeisterten Art irgendwie den Eindruck eines Tilly-Verschnitts hatte. Etwas konstruiert erschien es mir zudem, dass Frank und Curtis letztendlich ums zu spät kommen, um Billy und seine Bande abzufangen – nämlich genau um die an dieser Stelle unpassend und deplatziert wirkende Diskussion mit Madani zu spät. Das hätte man doch nun wirklich später klären können.

Vor allem aber ist es nach wie vor in erster Linie die Romanze zwischen Billy und Krista, die negativ hervorsticht. Ich kann mit dieser klischeehaften Entwicklung absolut nichts anfangen, und wünschte echt, die hätten sie da was anderes überlegt, um die Laufzeit zu füllen. Von der bestenfalls unfreiwillig komischen und schlimmstenfalls überaus problematischen Verbindung, welche die Serie hier zwischen psychischen Erkrankungen und jedweder Form des Nicht-Mauerblümchen-Sex herstellt, ganz zu schweigen. Zum Glück dreht die Episode in der zweiten Hälfte dann aber langsam auf. Zuerst mit der wirklich harten Foltereinlage von Jake, wo selbst hartgesottene Zuschauer Probleme gehabt haben dürften, hier voll und ganz auf Franks Seite zu stehen. Zumal dieser bereitwillige Einsatz extremer Gewalt einen überraschenden Kontrast zu Billy darstellt, der die Managerin zwar bedroht, insgesamt aber erstaunlich zurückhaltend agiert, und ernsthaft bemüht zu sein scheint, auf Gewaltanwendung soweit als möglich zu verzichten. Ist Billy etwa tatsächlich ein anderer, neuer Mensch? All dies kulminiert dann schließlich zum lang erwarteten Wiedersehen zwischen Frank und Billy, wo letzterer beim Anblick des Punisher-Shirts – und vor allem der Offenbarung, wer darin steckt – regelrecht erstarrt. Er steht völlig unter Schock, und kann sich nicht erklären, warum gerade sein alter Freund und Waffenbruder ihm dies angetan haben soll. Eben dieser wirklich starke Moment ist es dann auch, der "Ein schlechter Tag" trotz der noch mäßigen ersten Hälfte eine zumindest durchschnittliche Wertung einbringt.
Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Die Szene relativ zu Beginn, wo sich Frank und Amy über dessen verstorbene Tochter unterhalten, die jetzt in etwa in ihrem Alter wäre, fand ich – nicht zuletzt auch aufgrund von Bernthals toller Leistung – wirklich stark. Auch das Treffen von Billy und Curtis hatte es mir angetan – bestach dieses doch mit einem angenehmen Gefühl der Unbehaglichkeit. Billy ist in der zweiten Staffel aufgrund seines Traumas eine wesentlich spannendere und interessantere Figur als noch in Season Eins, was gerade auch dieser Moment wieder aufzeigte. Leider gab es auch ein paar Aspekte, die mich weniger überzeugen konnten. Der Inhalt des Fotos war längst nicht so skandalös wie propagiert, und es fiel mir schwer, den daraus resultierenden Wirbel nachzuvollziehen bzw. glaubwürdig zu finden. Die Liebesgeschichte zwischen Billy und seiner Therapeutin verläuft nicht nur ungemein vorhersehbar, sondern auch klischeehaft. Und dass Frank bei Nikolai Gnade walten lassen würde war ebenso klar, wie dessen Hinrichtung durch Pilgrim am Ende. Aber, immerhin: Schon Folge sechs und noch kein Ausfall. Wenn man dieses Niveau zumindest hält, sollte die zweite Staffel problemlos an der ersten vorbeiziehen können.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 Marvel/Netflix)




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