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The Orville - 2x09: Identity (Part 2) Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: Identity (Part 2)
Episodennummer: 2x09
Bewertung:
Erstausstahlung USA: 28. Februar 2018 (FOX)
Erstausstahlung D: -
Drehbuch: Brannon Braga & André Bormanis
Regie: Jon Cassar
Hauptdarsteller: Seth MacFarlane als Captain Ed Mercer, Adrianne Palicki als Commander Kelly Grayson, Penny Johnson Jerald als Dr. Claire Finn, Scott Grimes als Lieutenant Gordon Malloy, Peter Macon als Lieutenant Commander Bortus, Jessica Szohr als Chief Security Officer Talla Keyali, J. Lee als Lieutenant John Lamarr, Mark Jackson als Isaac.
Gastdarsteller: BJ Tanner als Marcus Finn, Kai Wener als Ty Finn, Victor Garber als Admiral Halsey, Carlos Bernard als Captain Marcos, Norm MacDonald als Yaphit, Graham Hamilton als Kaylon Primary, Chad L. Coleman als Klyden u.a.


Kurzinhalt: Die Kaylon haben die Kontrolle über die Orville übernommen, und fliegen nun mit einer Flotte – mit der Orville als Speerspitze – in Richtung Erde. Aufgrund ihrer schlechten Erfahrungen mit ihren Schöpfern, die sie einst versklavten, sind sie bestrebt, sämtliche biologische Lebensformen in der Galaxis auszulöschen – beginnend mit den Menschen auf der Erde. Captain Ed Mercer und seine Crew suchen verzweifelt nach einem Weg, um Widerstand zu leisten, müssen dabei jedoch vorsichtig umgehen – denn jedweder Verstoß gegen die Befehle der Kaylon wird hart bestraft. Letztendlich ersinnt man einen vielschichtigen, riskanten Plan, um die Erde doch noch zu retten: Kelly und Gordon sollen mit einem Shuttle in Richtung Krill-Raum aufbrechen, und diese um Hilfe ersuchen. Zudem sucht man nach einem Weg, um eine Nachricht Richtung Erde zu schicken, um diese vor dem drohenden Angriff zu warnen – wofür man wiederum auf die Hilfe von Yaphit und Ty angewiesen ist. Letztendlich hängt der Erfolg ihres Plans jedoch davon ab, ob Isaac seinem Volk treu ergeben bleibt, oder den Wahnsinn hinter der Vorgehensweise der Kaylons erkennt, und rebelliert…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Wenn man an "Identity – Part 2" überhaupt etwas kritisieren wollte, dann wohl der ansatzweise Resetknopf, der am Ende gedrückt wird. Nach dem Cliffhanger aus Teil 1 haben einige im Internet ihre Präferenz dafür erkennen lassen, dass Isaac böse bleibt – die werden wohl von der Fortsetzung unweigerlich ein bisschen enttäuscht worden sein. Da ich dies jedoch ohnehin von vornherein nicht erwartet hatte, und der Resetknopf (wobei es ja nicht so ist, als wäre alles hier ohne Folgen geblieben; neben der Beziehung zwischen Claire und Isaac, die sich wenn überhaupt erst langsam wieder kitten wird, ist anzunehmen, dass der Krieg mit den Kaylon gerade erst begonnen hat, und noch lange nicht gewonnen ist, und auch im "verlorenen Sohn" Isaac, der sich hier von seinem Volk abwendet, steckt viel dramaturgisches Potential für weitere spannende Geschichten) ja auch irgendwie zum nostalgischen Ton der Serie gehört – die sich eben an TNG und ähnlichen Serien orientiert, und damit im aktuell von fortlaufenden Geschichten dominierten TV-Landschaft angenehm altmodisch erscheint – habe ich persönlich mich daran nicht gestört. Und davon abgesehen war meines Erachtens ohnehin auch der Abschluss des Zweiteilers über jeden Zweifel erhaben.

Klar war es vorhersehbar, dass sich Isaac gegen sein Volk wenden würde, aber auch das hat mich nicht gestört. Im Gegenteil, es war letztendlich nur logisch, konsequent, und passt halt auch genau zum optimistischen Grundton der Serie. Zumal es auf mich auch nicht den Eindruck machte, als hätte Isaac sein Volk bewusst getäuscht und nur auf den richtigen Zeitpunkt gewartet, um zuzuschlagen. Vielmehr begann er erst im weiteren Verlauf der Handlung umzudenken, und die Unrechtmäßigkeit des Handelns seines Volkes zu erkennen. Eben dies war sehr gut dargestellt – was umso beachtlicher ist, als Isaac ohne Gesicht natürlich auch über keine Mimik verfügt, um seine zunehmenden Zweifel zu vermitteln. Demnach lag es an der Aussprache, der Gestik, bzw. der Inszenierung, eben dies zu vermitteln – und das gelang aus meiner Sicht ausgezeichnet. Soweit also wie erwartet, was mir aber bei "Identity – Part 2" besonders gut gefiel war, dass die Lösung zur Beseitigung der Gefahr nicht in einer einzigen Aktion oder bei einer einzigen Person lag, sondern vielmehr praktisch die gesamte Crew mitwirken musste, um die Erde zu retten. So ist Isaacs Umdenken letztendlich nur ein Teil einer Kette an Aktionen und Entscheidungen, die notwendig waren, um die Bedrohung durch die Kaylon doch noch abzuwenden. Mindestens ebenso wichtig war es jedoch, dass es gelang, Kelly und Gordon mit einem Shuttle loszuschicken, um Kontakt mit den Krill aufzunehmen – etwas, dass ich wiederum im Vorfeld wie ich gestehen muss absolut nicht auf der Rechnung hatte. Diese Wendung gefiel mir wirklich ausgesprochen gut. Aber auch Yaphit, von dem bisher in der zweiten Staffel noch nicht so viel zu sehen war, bekommt hier seinen großen Auftritt. Wie übrigens auch Ty, der nicht nur Yaphit dabei hilft, die Kommunikation auszuschicken (zugegebenermaßen der einzige Punkt der Folge, der etwas konstruiert wirkt, weil wer baut bitte schön Wartungsschächte, die kein normaler Mensch durchkriechen kann?), sondern auch maßgeblich für Isaacs Sinneswandel verantwortlich ist.

Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Ein weiterer entscheidender Erfolgsfaktor war auch wieder der Humor. "The Orville" gelingt es in der zweiten Staffel bislang ausgezeichnet, diesen immer wieder mal auflockernd einzustreuen, ohne dass dies auf Kosten der Spannung gehen oder gar unpassend erscheinen würde. Sehr schön fand ich zudem, dass man es auch hier wieder nicht verabsäumt, eine Botschaft mitzugeben – nicht zuletzt aufgrund Eds Weigerung am Ende, den Befehl von Admiral Halsey umzusetzen und eine Art Sicherung bei Isaac einzubauen (weil damit würde man ihn ja erst recht wieder versklaven, und genau das mit ihm machen, weswegen die Kaylon nun auf Kriegsfuß mit allem biologischen Leben in der Galaxis stehen). Der Hauptgrund, warum sich "Identity – Part 2" trotz der teilweisen Vorhersehbarkeit und 1-2 marginalen Kritikpunkten als zweite Folge der Serie über die Höchstwertung freuen kann, liegt aber in der großartigen und ungemein spektakulären Raumschlacht am Ende. In rund sechs Minuten entbrennt "The Orville" hier ein Effektfeuerwerk, wie es im Bereich der TV-Science Fiction bislang selten bis nie zu sehen war (und das "Discovery" im direkten Vergleich doch ordentlich alt aussehen lässt; man Vergleiche z.B. die Szene hier mit der Schlacht beim Binärstern) – und das bei vergleichsweise überschaubarem Budget. Hammer!

Fazit: Der erste Teil mag aufgrund des grandiosen Spannungsaufbaus noch den Tick besser gewesen sein, aber nicht zuletzt die grandiose Raumschlacht, die das meiste was in den letzten Jahren, ja Jahrzehnten, in diesem Bereich im Fernsehen zu sehen war in den Schatten stellt, lässt auch für "Identity – Part 2" nichts geringeres als die Höchstwertung zu. Zumal die Episode auch ansonsten – von ganz kleinen, nicht weiter störenden Schönheitsfehlern abgesehen – voll und ganz überzeugen kann. Klar, da und dort war das weitere Geschehen, gerade auch im Hinblick auf Isaac, recht vorhersehbar, letzten Endes bleibt die Serie damit aber nur sich, ihrer Ausrichtung, ihrem nostalgischen Charme und ihrem optimistischen Grundton treu. Sehr schön gefiel mir zudem, dass die Rettung der Erde nicht nur von einer einzelnen Aktion oder Person abhing, sondern vielmehr ein Großteil der Crew seinen oder ihren Teil dazu beitragen musste. Auch der Humor hatte es mir wieder angetan – und war zudem auch diesmal wieder passend, und lockerte das Geschehen da und dort zwar mal kurz auf, jedoch ohne auf Kosten der Spannung zu gehen. Und eine kleine, aber wichtige Message hat "Identity – Part 2" ebenfalls wieder im Gepäck. Insgesamt hat "The Orville" mit diesem Zweiteiler jedenfalls ein völlig neues Level erreicht, und es sich spätestens jetzt verdient, in einem Atemzug mit dem großen Vorbild "Star Trek" genannt zu werden!

Wertung: 5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2019 FOX)




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