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SeaQuest DSV - 1x01: Der Teufelsgraben Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) 20th Century Fox

Originaltitel: The Devil's Window
Episodennummer: 1x01
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 19. September 1993
Erstausstrahlung D: 26. Januar 1994
Drehbuch: David J. Burke & Hans Tobeason
Regie: Les Landau
Hauptdarsteller: Roy Scheider als Captain Nathan Bridger, Stephanie Beacham als Dr. Kristin Westphalen, Stacy Haiduk als Lt. Cmdr. Katherine Hitchcock, Don Franklin als Commander Jonathan Ford, Jonathan Brandis als Lucas Wolenczak, John D'Aquino als Lt. Benjamin Krieg, Royce D. Applegate als Chief Manilow Crocker, Ted Raimi als Lt. j.g. Timothy O'Neill, Marco Sanchez als Sensor Chief Miguel Ortiz.
Gastdarsteller: Roscoe Lee Browne als Dr. Raleigh Young, Robert Engels als Malcolm Lansdowne, Richard Herd als Admiral Noyce u.a.


Kurzinhalt: Dr. Raleigh Young stattet der SeaQuest einen Besuch ab. Zusammen erforscht man die sogenannten Schwarzen Raucher, und möchte in Kürze eine Sonde in einen Unterwasser-Vulkan feuern, mit dem sich seismographische Daten sammeln und so in Zukunft Erdbeben und ähnliche Katastrophen frühzeitig erkennen lassen. Außerdem will man mit Hilfe einer neuen Vorrichtung Proben entnehmen, und die Flora und Fauna, die in diesem noch kaum erforschten Lebensbereich des Planeten herrscht, untersuchen. Dann jedoch bricht Captain Bridger die Mission ab. Denn nach einem kleinen Ausflug außerhalb des U-Boots ist Darwin schwer krank geworden. Da Dr. Westphalen die Ursache nicht feststellen kann und die Behandlung mit Antibiotika nicht anschlägt, wendet sich Nathan an seinen alten Freund und Meeresbiologen Malcolm Lansdowne. Dieser sieht jedoch in einer Ferndiagnose wenig Chancen auf Erfolg, weshalb Bridger – sehr zu Youngs Missfallen – Kurs auf dessen meeresbiologisches Zentrum nehmen lässt. Doch auch dort scheint man nicht fähig zu sein, Darwin zu helfen. Muss sich die Crew der SeaQuest – neben Bridger vor allem auch noch Lucas, den mit dem Delphin mittlerweile eine freundschaftliche Beziehung verbindet – von ihrem tierischen Freund Abschied nehmen?

Review: Episodenbild (c) 20th Century Fox Ich schaue englische Serien ja üblicherweise im Originalton. Bei "SeaQuest" ist es auf der Blu-Ray von Koch Media aber standardmäßig der deutsche Ton ausgewählt. Dies ist zwar ein bisschen lästig, da ich so bei jeder Folge immer extra umschalten muss, im vorliegenden Fall hatte es aber den positiven Nebeneffekt, dass ich so bemerkt habe, dass Dr. Raleigh Young von niemand geringerem als Herbert Weicker gesprochen wurde. Der war jahrzehntelang die Standardstimme von Leonard Nimoy – was hier nun quasi zu einer Kirk-Spock-Reunion führt (da dessen Standardsprecher Gert Günther Hoffmann ja für Nathan Bridger gecastet wurde). Das hat dann für deutschsprachige SF-Fans doch irgendwie einen Charme. Gleiches gilt für das hier erstmalig auftretende Intro, wo Nathan Bridger in klassischer "Star Trek"-Manier einen Einleitungstext zum Besten gibt. Weitere Highlights dieser Folge waren für mich die kurze Einstellung am Ende der Röhre aus Darwins Sicht, wie Bridger und O'Neill (zwar zwei "l", aber Timothy, und nicht Jack) diesen zurück zur "Bucht" bringen müssen, die überaus nette Locationaufnahme direkt am Meer, die neuerlich tolle Musik von John Debney, sowie die überzeugende mechanische Puppe, mit der Darwin umgesetzt wurde.

Der Plot an sich hingegen ist leider doch eher schwach. Auf der einen Seite kann ich zwar verstehen, was man hier beabsichtigt hat, und bis zu einem gewissen Grad hat es auch für mich durchaus funktioniert. Jeder, der schon mal ein Haustier hatte (das dann wohl auch unweigerlich früher oder später krank wurde), wird Nathans bedrückte Stimmung hier (die sich auch bei Lucas und Timothy widerspiegelt) nachvollziehen können. Eben dieses Gefühl der Trauer und der Hilflosigkeit fängt "Der Teufelsgraben" gut ein, und grundsätzlich ist es gerade auch für eine Familienserie, die sich vor allem auch stark an Kinder und Jugendliche richtet (wie ja auch die ab dieser Folge neu hinzugekommenen kurzen Lehrstunden während der Credits offenbaren), durchaus lobenswert, sich diesem schwierigen Thema zu widmen. Leider aber funktioniert es halt insofern nicht, als Darwin im Intro ja sogar seinen eigenen Credit bekommen hat – und als Mitglied der Stammbesetzung sind sowohl sein Tod als auch nur sein Abschied von der Crew von vornherein ausgeschlossen. Dies reduziert die emotionale Wirkung dieser Szenen doch erheblich. Erschwerend kommt nun noch hinzu, dass Darwin hier zum zweiten Mal in Folge wieder den Tag retten darf. Und die Art und Weise, wie er hier durch die heilende Wirkung von Seetang wieder gesund wird (nachdem die Antibiotika – warum auch immer – nicht gewirkt haben) hat mich halt auch nicht wirklich überzeugt. Völlig unplausibel erschien mir auch, dass keiner von ihnen einen Zusammenhang zwischen seiner Infektion und den Schwarzen Rauchern vermutet hat – weil ganz ehrlich, das lag doch bitte schön auf der Hand; da muss man nun wahrlich kein Sherlock sein. Und bei aller Liebe, aber "Darwin loves Bridger" war dann doch etwas dick aufgetragen. Vor allem aber fand ich schade, dass die zu Beginn angeteasterten Geheimnisse der Meere, mit den Schwarzen Rauchern usw., in weiterer Folge gegenüber der Darwin-Handlung völlig in den Hintergrund rückten. Weil alles rund um die hätte mich wohl letztendlich weitaus mehr interessiert.

Fazit: Episodenbild (c) 20th Century Fox "Der Teufelsgraben" richtet sich aus meiner Sicht noch stärker als der Pilotfilm an Kinder und Jugendliche. Als Erwachsener kann man zwar, wenn man schon mal ein Haustier hatte, Nathans Sorge rund um Darwin ebenfalls durchaus nachvollziehen, aber das allein empfand ich halt als Handlung für eine 45-minütige Episode doch eher dürftig. Zumal ich es schade fand, dass dadurch die Geschichte rund um die Mysterien der Tiefsee, die mich wesentlich mehr angesprochen und interessiert hätte, in Vergessenheit geriet. Auch die Art und Weise, wie Darwin am Ende doch noch geheilt wird, hat mich nicht überzeugt. Und dass keiner von der Crew einen Zusammenhang zwischen den Schwarzen Rauchern und seiner Krankheit herstellt, erschien mir auch unglaubwürdig. Dennoch hat die Episode durchaus ihre Momente und Stärken. Ich mochte die kurze "Darwin-view"-Einstellung, wie Bridger und O'Neill ihn durch die Röhre zurück zur "medical bay" bringen müssen, und auch das Gespräch am Strand, dass zudem durch die nette Location glänzte. Die animatronische Puppe von Darwin ist zudem toll und sehr überzeugend gemacht. Und die Musik von John Debney wertete die Folge für mich ebenfalls wieder auf. Im Vergleich zum Pilotfilm fehlte mir hier aber irgendwie der Schwung.

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 20th Century Fox)




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