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Iron Fist - 2x03: Ein tödliches Geheimnis Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: This Deadly Secret
Episodennummer: 2x03
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 07. September 2018 (Netflix)
Drehbuch: Tatiana Suarez-Pico
Regie: Toa Fraser
Hauptdarsteller: Finn Jones als Danny Rand/Iron Fist, Jessica Henwick als Colleen Wing, Tom Pelphrey als Ward Meachum, Jessica Stroup als Joy Meachum, Sacha Dhawan als Davos, Alice Eve als Mary Walker.
Gastdarsteller: Christine Toy Johnson als Sherry Yang, Natalie Smith als Bethany, Giullian Yao Gioiello als BB, Fernando Chien als Chen Wu, Rosa Arredondo als Sofia Rios, Andrew Pang als Detective Donnie Chang, Marcus Ho als Ho, Robert Mauzell als Carlos, Paul Salvatoriello als Stan u.a.


Kurzinhalt: Nachdem er das Treffen der anonymen Alkoholiker wutentbrannt verlassen hat – ist er sich doch sicher, dass die Information seiner Teilnahme an den Treffen von einem von ihnen an Joy ausgeplaudert worden sein muss – stattet Ward seinem Bruder Danny einen Besuch ab. So erfährt Danny davon, dass Joy und Davos zuletzt des Öfteren miteinander gesehen haben, und scheinbar in einer privaten und/oder beruflichen Beziehung zueinanderstehen. Er wurde nun gern mehr über die Art ihrer Beziehung herausfinden. Auf Wards Initiative hin lädt er Joy und Davos deshalb zu einem gemeinsamen Dinner mit Colleen und Ward. Dies soll zugleich dazu dienen, endlich mal reinen Tisch zu machen und die Ereignisse, die durch Dannys Rückkehr nach New York ausgelöst wurden, gemeinsam zu verarbeiten. Doch von Beginn an ist die in der Luft liegende Feindseligkeit zwischen Danny und Colleen auf der einen und Joy und Davos auf der anderen Seite fast spürbar – bis ein klares Wort von Colleen sie endlich dazu zwingt, endlich Tacheles zu reden, und bislang verborgene Gedanken und Gefühle an die Oberfläche zu bringen…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix In "Ein tödliches Geheimnis" unternehmen Danny und Colleen – auf Initiative von Ward – einen Versuch, mit Joy und Davos Frieden zu schließen, bzw. die Kluft die sich zwischen ihnen aufgetan hat zu überwinden. Etwas, dass wie es scheint von vornherein zum Scheitern verurteilt war – sind Joy und Davos doch mittlerweile viel zu sehr auf ihren großen Plan (worin auch immer dieser genau besteht) fixiert, und haben sich ihr Zorn und ihre Enttäuschung mittlerweile einfach zu tief hineingefressen. Dannys Versuch, die Hand nach ihnen auszustrecken, ist letztendlich zu wenig, zu spät – und leidet zudem darunter, dass er damit ja selbst nicht 100%ig aufrichtig ist. Denn einerseits sagt er Joy nichts davon, dass sich Ward ihnen anzuschließen gedenkt, und andererseits verfolgt er mit dem Dinner ja auch das Ziel, mehr über die Beziehung zwischen Joy und Davos zu erfahren. Unter solchen unehrlichen Bedingungen offenbart sich die Einladung zum Dinner – und der Versuch der Versöhnung –als das, was er ist: eine zwar nett gemeinte, aber letzten Endes leere Geste. Zumal man durchaus auch argwöhnen könnte, dass es Danny in erster Linie darum geht, sein eigenes Gewissen zu beruhigen.

Dementsprechend angespannt verläuft das Dinner dann auch. Mir gefiel vor allem, wie Colleen die ganze falsche Höflichkeit dann schließlich zu viel wird, und sie die Anwesenden dazu zwingt, Klartext zu reden. Auch, wie sich die Anpassung im Verlauf des Abends konstant steigert, konnte mir gefallen. Wie ich generell behaupten würde, dass das Dinner die wohl beste Szene der Serie bislang darstellt. Die erste Staffel mag furchtbar gewesen sein, aber was man mit ihr – und der darin vermittelten Vorgeschichte – hier nun herausholt, kann sich wirklich sehen lassen. Wunderbar fand ich auch die "Hannibal"-artige Aufnahme des jetzt nicht unbedingt Chefkoch-würdigen Dinners, dass im Vergleich zum dortigen food porn einen köstlichen Kontrast darstellt (echt, das fühlte sich fast schon wie eine Parodie der entsprechenden, dortigen Einlagen an. Ich hab jedenfalls gelacht). Aber auch das Gespräch zwischen Danny und Colleen gleich zu Beginn der Episode hatte es mir angetan. Auch der dann recht packende, optisch nette und endlich auch ein bisschen Action reinbringende Showdown war nett. Ja selbst die Ward-Szenen, zuerst bei AA-Meeting, dann bei seinem "sponsor" (keine Ahnung, ob das auf Deutsch eh auch "Sponsor" heißt), waren gut. Ihr merkt es vielleicht schon: Ich war selbst überrascht davon, wie gut ich die Episode fand. Ein Überdrüber-Highlight war sie aber trotzdem nicht. Einerseits, weil "Ein tödliches Geheimnis" abseits der zentralen, tollen Dinnerszene doch recht unauffällig war. Vor allem aber, als ich den vermeintlichen Plottwist rund um die Identität von Walker viel zu vorhersehbar fand. Und dennoch: Auch wenn sie insgesamt "nur" wirklich gut gewesen sein mag, handelt es sich bei "Ein tödliches Geheimnis" aus meiner Sicht um die bislang beste Episode der Serie. Sprich: Der – zumindest bislang vorherrschende – Aufwärtstrend in der zweiten Staffel ist unbestreitbar. Wenn das so weitergeht, könnte "Iron Fist" in meinem internen Marvel-Netflix-Ranking nicht nur an "Luke Cage", sondern vielleicht sogar am "Punisher" vorbeiziehen! Das hätte ich mir nach der furchtbaren ersten Staffel nun wirklich nicht träumen lassen.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Wie ich schon die ganze Zeit sage: Das Problem von "Iron Fist" waren in der ersten Staffel weniger die Figuren, als die Geschichte. "Ein tödliches Geheimnis" beweist das wieder einmal sehr eindrucksvoll, denn hier nun, wo die gleichen Figuren in neuer, spannender Konstellation zusammenkommen, ist auf einmal das, was in Season 1 sterbenslangweilig war, interessant und mitreißend. Die Dinnerszene ist für mich der bisherige Höhepunkt der Serie; wunderbar, wie sich die Anspannung hier langsam steigert, und die Situation dann schließlich eskaliert. Das war super aufgebaut, geschrieben, inszeniert und gespielt. Aber auch die Szenen von Ward – mit dem ich bislang so gut wie gar nichts anfangen konnte – gefielen mir. Mit dem überaus netten Gespräch zwischen Danny und Colleen gleich zu Beginn hatte "Ein tödliches Geheimnis" auch schon einen sehr gefälligen und vielversprechenden Einstieg zu bieten, und mit der Verhandlung gab es zudem auch zum Ende hin nochmal ein kleines Highlight. Klar, streng genommen macht die fortlaufende Handlung hier keine großen Schritte vorwärts, Actionfreaks kommen bei "Ein tödliches Geheimnis" auch erst zum Ende hin langsam auf ihre Kosten, und ich hoffe sehr, die Offenbarung von Walkers Identität am Ende war nicht als Überraschung gedacht – weil als solche hat sie zumindest bei mir überhaupt nicht funktioniert. Insgesamt ist den Machern mit "Ein tödliches Geheimnis" aber die bisherige – wenn auch noch nicht übermäßig hell strahlende – Sternstunde der Serie geglückt.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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