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Luke Cage - 2x05: All Souled Out Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: All Souled Out
Episodennummer: 2x05
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 22. Juni 2018 (Netflix)
Drehbuch: Ian Stokes
Regie: Kasi Lemmons
Hauptdarsteller: Mike Colter als Luke Cage, Simone Missick als Misty Knight, Theo Rossi als Hernan Alvarez/Shades, Gabrielle Dennis als Tilda Dillard, Mustafa Shakir als John McIver/Bushmaster, Alfre Woodard als Mariah Dillard.
Gastdarsteller: Elden Henson als Foggy Nelson, Frank Whaley als Detective Rafael Scarfe, Peter Jay Fernandez als Captain Tom Ridenhour, Dorian Crossmond Missick als Dontrell "Cockroach" Hamilton, Thomas Q. Jones als Darius Jones/Comanche, Chaz Lamar Shepherd als Raymond "Piranha" Jones, Antonique Smith als Detective Nandi Tyler, Justin Swain als Detective Mark Bailey, Danny Johnson als Benjamin Donovan, John Clarence Stewart als Alex Wesley, Michelle Beck als Drea Powell, Robert Neary als Chase Brunski, Timothy Carter als Chris Murray, Ian Lyons als John Epps, Aurora Leonard als Cara, Bisserat Tseggai als Lola u.a.


Kurzinhalt: Zwar hat Misty Luke nach dem Angriff auf Cockroach gehen lassen, dieser strebt jedoch nun eine zivilrechtliche Klage auf Schmerzensgeld an. Allerdings legt sein Anwalt ein Vergleichsangebot vor: Wenn Luke Cage binnen 72 Stunden 100.000 Dollar an Cockroach zahlt, wird die Klage fallengelassen. Lukes Anwalt, Foggy Nelson, sieht aufgrund der guten Prozessaussichten der Gegenpartei keine andere Wahl, als Luke dringend dazu zu raten, das Angebot anzunehmen. Doch selbst wenn Luke dazu bereit wäre stellt sich die Frage, wie er in so kurzer Zeit diese stattliche Summe aufbringen soll. Foggy übt sich daraufhin als Agent, und holt einige Angebote ein. Nachdem Luke mit einigen von ihnen telefoniert hat, treffen sie sich schließlich mit Raymond "Piranha" Jones – jenem steinreichen Unternehmer, der nicht nur Luke Cage-Memorabilia sammelt und ein großer Fan des Helden von Harlem ist, sondern darüber hinaus auch als Mariahs Finanzberater fungiert und für sie den Deal mit der Biotech-Firma eingefädelt hat. Für den Auftritt bei einer Veranstaltung soll Luke stolze 150.000 Dollar erhalten. Doch als Bushmaster die Party sprengt, hat Lukes Auftritt auf einmal nicht mehr nur rein zeremoniellen Charakter. Währenddessen droht Misty ob der Ungerechtigkeit im Hinblick auf Cockroach, die schlechten Gewohnheiten ihres früheren Partners Scarfe zu übernehmen…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Bei "All Souled Out" haben mir alle parallel verlaufenden Handlungsstränge recht gut gefallen. Zwar fand ich auch diesmal wieder alles rund um Mariah und Tilda am schwächsten, aber selbst deren Szenen fand ich besser als zuletzt. Man merkt, dass es Mariah wirklich erst damit ist, ihre Gangsterkarriere hinter sich zu lassen, und mit der Gratis-Klinik die sie eröffnen will etwas Gutes für die Gemeinschaft zu tun. Das Ende war für mich zudem wieder einmal ein starker Hinweis darauf, dass sich Mariah und Luke gegen Bushmaster verbünden werden – aber mal abwarten. Insgesamt also war dieser Handlungsstrang ok – und angesichts der Tatsache, dass ich bislang mit der Mariah-Story nicht viel anfangen konnte, ist das allein schon mal beachtlich. Wesentlich interessanter war aber alles rund um Misty, die hier in einen echten Gewissenskonflikt gerät. Zu Beginn will sie "nur" Luke helfen und sucht daher nach etwas, mit dem sie Cockroach drankriegen kann, doch nach dem Gespräch mit dessen Frau, die sich nicht dazu durchringen kann, gegen ihn auszusagen, steht vor allem auch ihr Schutz im Mittelpunkt – immerhin hat sie als Polizistin schon viel zu oft gesehen, wie solche Geschichten ausgehen. Ihre Überlegung, Cockroach Beweise unterzuschieben, lässt sie an ihren verstorbenen Kollegen Scarfe zurückdenken, der eben dies u.a. bei Cockroach, aber auch bei anderen, getan hat. Vor allem den letzten Flashback mit den beiden fand ich sehr schön. Aber auch davon abgesehen gefiel mir der moralische Konflikt, vor dem sie hier gestellt wird. Einzig, dass ihr Cockroachs Tod einen leichten Ausweg liefert, fand ich etwas schade.

Aber auch Lukes Story hatte es mir durchaus angetan. Ich kann zwar weder behaupten, alle Superheldenserien und –filme gesehen geschweige denn alle Comics gelesen zu haben, aber dass sich ein solcher mal in akuter Geldnot befindet und daraufhin nach Sponsoren sucht bzw. sich dazu engagieren lässt, auf einer Party aufzutreten, wäre mir bislang noch nicht untergekommen. Ich fand das sehr interessant, da es Luke mal mit einem anderen Problem konfrontiert, dass er einerseits nicht mit seiner Unverwundbarkeit lösen kann, und andererseits bis zu einem gewissen Grad auch für uns Ottonormalbürger nachvollziehbar sein sollte – da ich doch vermute, dass die meisten von uns, aus den unterschiedlichsten Gründen, schon mal in Geldnöten waren (wobei wir halt nicht das Glück hatten, für einen Auftritt 150.000 Dollar bezahlt zu bekommen – hierbei sei gleich erwähnt, dass ich für diese Summe natürlich jederzeit gerne engagiert werden kann!). Jedenfalls fand ich diese Idee sehr interessant. Dass just Mariahs Geschäftspartner der Luke-Überfan ist und alle möglichen Gegenstände sammelt, war dann zwar wieder einmal etwas gar großer – und vor allem überaus bequemer – Zufall, aber ok. Was mir auch sehr gut gefallen konnte, war das Zusammenspiel zwischen Foggy und Luke. Diese Kombination hatten wir ja wenn ich jetzt nichts vergessen habe bislang noch nie, und die beiden harmonieren sehr gut miteinander. Und generell bot die Episode wieder mal ein paar amüsant-auflockernde Momente ("God damn cosplay."), und war mit seinem Auftritt auf der Party teilweise auch schön Meta (könnte ich mir doch vorstellen, dass Mike Colter das aus dem wahren Leben auch so ähnlich kennt). Zwar war sie aus meiner Sicht auch wieder einmal eine Spur zu lang, und 100%ig mitgerissen hat mich das Geschehen jetzt auch nicht unbedingt, aber insgesamt fühlte ich mich bei "All Souled Out" größtenteils gut unterhalten.

Fazit: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Zum vermutlich ersten Mal in der zweiten Staffel kamen bei "All Souled Out" alle Handlungsstränge soweit bei mir ganz gut an – ja selbst alles rund um Mariah Dillard, was für mich bislang ja die größte Schwachstelle der Season darstellte. Langsam komme ich aber selbst dort in die Handlung rein, und beginne mit ihr und ihrem Versuch, sauber zu werden (und sich zugleich mit ihrer Tochter wieder zu versöhnen), mitzufiebern. Dennoch schnitten auch diesmal die anderen Storylines stärker ab. Jener rund um Misty glänzte dabei überraschenderweise weniger mit ihrem neuen Arm (weil alles rund um dieses Thema ging sehr unauffällig vonstatten), sondern vielmehr dem moralischen Konflikt, dem sie sich gegenübersieht, sowie der Vergangenheit ihres verstorbenen Partners Scarfe, der sie sich hier nun stellen muss. Und Lukes Handlung trumpfte mit der wirklich interessanten und originellen Grundidee, dem netten Zusammenspiel zwischen Mike Colter und Elden Henson, sowie ein paar wirklich amüsanten Sprüchen und Momenten auf. Ein paar kleinere Schönheitsfehler gab's zwar auch, und übermäßig packend war das Geschehen auch hier wieder einmal nicht. Solange eine Episode aber zumindest so kurzweilig bleibt wie "All Souled Out", ist das zu verschmerzen.

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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