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Star Wars Rebels - 4x15: Familientreffen und Abschied – Teil 2 Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Disney XD

Originaltitel: Family Reunion – and Farewell: Part 2
Episodennummer: 4x16
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 05. März 2018
Erstausstrahlung D: 24. März 2018
Drehbuch: Dave Filoni, Henry Gilroy, Kiri Hart, Simon Kinberg & Steven Melching
Regie: Dave Filoni, Bosco Ng & Sergio Paez
Besetzung: Taylor Gray/Konrad Bösherz als Ezra Bridger, Vanessa Marshall/Tanya Kahana als Hera Syndulla, Tiya Sircar/Nicole Hannak als Sabine Wren, Steve Blum/Oliver Siebeck als Zeb Orrelios, Clancy Brown/Jan Spitzer als Ryder Azadi, Jim Cummings/Tobias Lelle als Hondo Ohnaka, Keith Szarabajka/Frank Röth als Cikatro Vizago, David Oyelowo/Torsten Michaelis als Kallus, Dee Bradley Baker/Martin Kessler als Klonsoldaten, Mary Elizabeth McGlynn/Andrea Aust als Governor Arihnda Pryce, Lars Mikkelsen/Thomas Nero Wolff als Grand Admiral Thrawn, Warwick Davis/Unbekannt als Rukh, Ian McDiarmid/Friedhelm Ptok als Imperator Palpatine, u.a.


Kurzinhalt: Die Rebellen der Ghost haben die imperiale Kommandozentrale auf Lothal erobert. Alles hängt nun davon ab, den Schutzschild so rasch als möglich in Betrieb zu nehmen, und so einen Angriff des Imperiums auf die Hauptstadt zu verhindern. Um seinen Kameraden eben dafür genug Zeit zu geben, hat sich Ezra Bridger Großadmiral Thrawn übergeben. Auf dessen Sternenzerstörer wird er schließlich einem Hologramm von Imperator Palpatine vorgeführt. Dieser führt Ezra in eine Höhle, die dem Jedi-Tempel auf Lothal entommen wurde – und an deren Ende seine Eltern auf ihn warten…


Review: Zufälle gibt’s. Da habe ich letzte Woche davon gesprochen, dass die Macher bei "Rebels" im Gegensatz zu "The Clone Wars" Gelegenheit dazu bekamen, einen vernünftigen Abschluss zu präsentieren, und wenige Tage später wird auf der SDCC angekündigt, dass "Clone Wars" mit zwölf Episoden zurückkehren wird, welche der Serie nun nachträglich noch ein würdiges, rundes Ende bescheren sollen. Da mir "The Clone Wars" insgesamt doch eine Spur besser gefallen hat als "Rebels" hoffe ich, dass sie sich dort besser anstellen werden als hier, bzw. vor allem auch mehr Mut beweisen werden. Weil "Familientreffen und Abschied – Teil 2" war als Finale der Serie zwar ok, vom Hocker gerissen hat es mich aber nicht. Am Positivsten fand ich, dass mich die Episode Lügen strafte, was Ezras Eltern betrifft. Ich hätte einiges darauf gewettet, dass diese noch am Leben sind, und Palpatine ihm nun tatsächlich anbietet, diese freizulassen. Stattdessen war's nur ein Trugbild, was bedeutet, seine Eltern sind und bleiben tatsächlich tot. Ich muss gestehen: Als sie das irgendwann in der zweiten Staffel verkündeten, hatte ich es ihnen nicht abgekauft. Zwar sind Waisen in der Kinder- und Jugendunterhaltung nun wahrlich keine Ausnahmeerscheinung (tatsächlich sind sie wohl eher die Regel), in diesem Fall hätte ich damit aber nicht gerechnet. Generell war diese Szene für mich ganz klar das Highlight dieses Finales. Zuerst wunderte ich mich noch darüber, dass Palpatine so aussieht wie in den ersten Teilen der Prequel-Trilogie, und nicht so, wie am Ende von "Die Rache der Sith", doch dann wurde deutlich, dass es sich auch bei seiner Erscheinung um ein Trugbild handelt. Die Szene mit ihm und Ezra war jedenfalls wirklich phantastisch, und begeisterte mich vor allem mit Ezras Entscheidung, der seinen Eltern hier zugunsten des Schicksals der Galaxis den Rücken kehrt.

Episodenbild (c) Disney XD Davon abgesehen war das Finale aber nur ok. Die Action war neuerlich nicht sonderlich packend und/oder spektakulär (gerade auch von der letzten Folge hätte ich mir da mehr erwartet), Rukhs Tod hat mich als EU-Verfechter doch eher erzürnt, der Tod des Klonsoldaten wiederum hat mich leider erschreckend kalt gelassen (und dass sie Melch umbringen habe ich ihnen keine Sekunde abgekauft), und das Auftauchen der Weltallwale als große Deus Ex Machine fand ich doch eher lachhaft (und erinnerte zudem an die Adler bei "Der Herr der Ringe). Kritisch sehe ich darüber hinaus die Art und Weise, wie man sich am Ende Großadmiral Thrawns und Ezras entledigte, war dies doch sehr bequem – und auch ein wenig mutlos, wobei ich zugegebenermaßen von Anfang an nichts anderes erwartet hatte. Das erinnerte mich auch stark an "Das, was du zurücklässt", dem Finale von "Deep Space Nine". Dort gaben sie Sisko ja ebenfalls einen aufopfernden Heldentod, der nicht wirklich ein klar definierter Tod war, und vielmehr die Tür für eine potentielle spätere Rückkehr sperrangelweit offen hielt.

Und auch den abschließenden Epilog sehe ich leider eher zwiespältig. Auf der einen Seite bot er (nicht zuletzt, da die Einstellung mit der gealterten Sabine, die auf dem Turm steht, das allererste Bild der Serie widerspiegelte) einen schönen runden Abschluss und gab uns einen Einblick, wie es den Figuren nach den Ereignissen von "Rebels" bzw. während der Original-Trilogie ergangen ist. Was grundsätzlich ebenso schön war, wie Ashokas Rückkehr (die mit ihrer Robe und dem Stab an Gandalf den Weißen erinnerte), und dass Sabine nun da das Imperium besiegt ist gemeinsam mit ihr losziehen will, um Ezra zu suchen. Das war ein schönes, und sogar ansatzweise emotionales, Ende für die Serie. Andererseits strafte – wie ich es bei "Rebels" von Beginn an befürchtet hatte – der Ausgang Yodas "Der letzte der Jedi wirst du sein"-Aussage in Richtung Luke doch etwas lügen. Immerhin ist Ezra immer noch irgendwo da draußen. Ashoka ist ebenfalls noch da (sie mag keine fertig ausgebildete Jedi sein, aber trotzdem), und wer weiß, Klein-Kanan könnte ja auch über die Macht verfügen. Insofern hat Yoda Luke die Wahrheit wohl wieder einmal nur "von einem gewissen Standpunkt aus" gesagt. Am kritischsten sehe ich aber, dass das Imperium nie nach Lothal zurückgekehrt sein soll. Sorry, aber das kaufe ich den Autoren einfach nicht ab, dass sich der Herrscher über ein ruchloses Imperium einen solchen Planeten aus der Hand nehmen lässt, und nicht gleich wieder einfällt. Weil was für ein Signal schickt er denn damit in die Galaxis? Tut mir leid, aber das war für mich einfach nicht glaubwürdig, und schmeckte nach einem übertriebenen Happy End, um die Kiddies nicht zu verstören. Und eben deshalb hinterließ der Epilog bei mir – so schön er auch grundsätzlich gemacht, und so nett er auch gemeint war – doch einen etwas bitteren Nachgeschmack.

Fazit: Episodenbild (c) Disney XD Die letzte Episode der "Rebels"-Serie ließ mich mit doch eher gemischten Gefühlen zurück. Großartig fand ich in erster Linie die Begegnung zwischen Ezra und Imperator Palpatine – insbesondere, die dieser den jungen Jedi dann schließlich mit dem Bild seiner Eltern in Versuchung führt, und dieser ablehnt. Das war ein wirklich starker Moment. Der Rest der Ezra-Handlung kam daran dann aber nicht mehr heran. Der Auftritt der Weltraum-Wale als große Retter des Tages wirkte auf mich eher unfreiwillig komisch, und beim Ausgang des Konflikts fehlte mir die Kompromisslosigkeit. Thrawn und Ezra sind zwar verschollen, aber grundsätzlich ja wohl immer noch irgendwo da draußen. Und bis auf einen Klonsoldaten überleben auch alle anderen Rebellen. Klar war von vornherein kein anderer Ausgang zu erwarten, etwas seltsam wirkt es aber halt schon, dass man von den Ghost-Rebellen in weiterer Folge – sprich, der Original-Trilogie – nie etwas gehört hat. Zumal Yoda zu Luke eben nun mal auch nicht sagte "Der letzte der Jedi wirst du sein – abgesehen von Ezra Bridger, der irgendwo in den Weiten des Alls verschollen ist, sowie Ashoka Tano, die ihre Ausbildung nie abgeschlossen hat". Generell sah ich den Epilog leider sehr zwiespältig. Auf emotionaler Ebene grundsätzlich sehr schön – aber das Hirn einschalten durfte ich nicht, weil das Imperator Palpatine tatenlos zusieht, wenn sich Lothal befreit, und das einfach so akzeptiert, kann ich nun mal leider nicht glauben. Hier spießen sich halt die innere Logik der Geschichte mit den Wünschen der Drehbuchautoren, bzw. auch den Erfordernissen, einer in erster Linie an Kinder gerichtete Serie einen zufriedenstellenden Abschluss zu verpassen. Rückwirkend betrachtet bereue ich es zwar – in erster Linie dank starker Einzelfolgen, insbesondere "Zwillingssonnen" – nicht, die Serie gesehen zu haben. Zukünftige weitere Animationsserien aus dem "Star Wars"-Universum (mit Ausnahme der angekündigten weiteren "The Clone Wars"-Episoden, versteht sich, zu denen ihr früher oder später auch wieder Besprechungen von mir erwarten dürft) werde ich mir aber (er)sparen.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © Disney XD)




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