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Doctor Who - 10x04: Klopf Klopf Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) BBC

Originaltitel:Knock Knock
Episodennummer: 10x04
Bewertung:
Erstausstrahlung UK: 06. April 2017
Erstausstrahlung D: 13. Dezember 2017
Drehbuch: Mike Bartlett
Regie: Bill Anderson
Hauptdarsteller: Peter Capaldi als The Doctor, Pearl Mackie als Bill Potts, Matt Lucas als Nardole.
Gastdarsteller: David Suchet als The Landlord, Mariah Gale als Eliza, Mandeep Dhillon als Shireen, Colin Ryan als Harry, Ben Presley als Paul, Alice Hewkin als Felicity, Bart Suavek als Pavel, Sam Benjamin als Estate Agent, Tate Pitchie-Cooper als Young Landlord u.a.

Kurzinhalt: Bill ist zusammen mit ihren StudienkollegInnen und MitbewohnerInnen auf der Suche nach einer neuen, größeren Wohngelegenheit. Da kommt ihnen das Angebot eines Vermieters, der ihnen ein altes Haus zum Schnäppchenpreis anbietet, gerade Recht. Jeglicher Gedanken, dass das Angebot zu gut sein könnte, um wahr zu sein, ist ob des großen, eleganten und gemütlichen Hauses rasch vergessen. Der Doktor hilft Bill mit seiner TARDIS beim Umzug – und stockt, als er das Haus erblickt. Sofort spürt er instinktiv, dass irgendetwas nicht in Ordnung ist, weshalb er auch – gegen Bills Willen – vorläufig bleibt. Den anderen ist der Doktor natürlich als Professor an der Uni geläufig, darüber hinaus wird er ihnen – um seine Beziehung zu Bill zu erklären – als ihr Großvater vorgestellt. Trotz Bills Skepsis hält der Doktor an seiner Überzeugung fest, dass irgendetwas im Haus nicht mit rechten Dingen zugeht. Als ihre Mitbewohner einer nach dem anderen zu verschwinden zu beginnen, scheint der Doktor Recht zu behalten…


Review: Episodenbild (c) BBC Bei "Klopf Klopf" gönnt uns "Doctor Who" wieder einmal einen prominenten Gaststar. Ein solcher vermag eine ansonsten wenig hervorstechende Folge und/oder Rolle ja durchaus aufzuwerten -und bis zu einem gewissen Grad gelingt dies David Suchet ebenso. Er strahlt von Beginn an eine herrliche Bedrohlichkeit aus, die vor allem seine anfänglichen Szenen zu einem Genuss machen. Zum Ende hin hat er mich dann nicht mehr ganz so überzeugt – aber dazu gleich noch. Was ebenfalls positiv hervorsticht, ist die schön gemischte Besetzung, soweit es Bill und ihre StudienkollegInnen betrifft. Regisseur Bill Anderson gelingt es zudem – nicht zuletzt mit Hilfe des gelungenen Sounddesigns – bei den Szenen im Spukhaus für einige atmosphärisch dichte Momente zu sorgen. Die Käfer sowie die Holzkreatur am Ende sind wieder einmal phantastisch getrickst. Zudem gab es den einen oder anderen amüsanten Moment und/oder Kommentar zwischendurch (wie z.B. "…and the most expendable.", "What's he gonna do? Lecture?" oder auch "I'm scared." "Don't be." Why not?" "It doesn't help."). Und der Twist am Ende – dass es sich beim Vermieter nicht etwa um ihren Vater oder Großvater, sondern vielmehr ihren Sohn handelt, konnte mir grundsätzlich ebenfalls gut gefallen – und vor allem wirklich überraschen.

Leider aber ist die Story abseits dieses ganz netten Twists absolut nichts Besonderes. Spukhäuser sind im Horrorgenre ebenso eine altbekannte Größe wie irgendwelche krabbelnden Viecher, oder auch sich von selbst verschiebende Wände. Zugegebenermaßen fügt Mike Bartlett all diese Elemente zu einem nicht uninteressanten Mix zusammen, aber übermäßige Originalität kann ich "Klopf Klopf" nun mal eben nicht attestieren. Wesentlich schwerer wiegt jedoch, dass von Anfang an klar ist, dass es dem Doktor gelingen wird, die zuvor verschlungenen StudienkollegInnen von Bill zu retten. Dadurch fehlt es der Episode an Spannung, und verfehlen auch die vermeintlichen Tode die gewünschte schockierende Wirkung komplett. Es hilft auch nicht, dass ich mich von der Folge vor allem zu Beginn doch ziemlich getrollt fühlte. Ich meine, nun mal ehrlich, angesichts des Episodentitels hatte doch wohl nicht nur ich erwartet, dass man hier nun das Rätsel um wen oder was auch immer der Doktor im Tresor versteckt hält, auflösen oder zumindest thematisieren würde. Doch statt des Klopfens an der Tresortür gab es vielmehr zu Beginn das leise Klopfen an Bills Tür. Wenn das lustig gemeint war, hat es bei mir nicht funktioniert. Wohl auch aufgrund des Titels und des Einstiegs musste "Klopf Klopf" danach quasi gegen die Tresor-Geschichte antreten – und zog dabei konstant und konsequent den Kürzeren. Weil soooo wahnsinnig spannend und/oder interessant fand ich das Mysterium rund ums alte Haus leider nicht. Last but not least: Ich war mit David Suchets Leistung in dieser Folge überwiegend sehr zufrieden – jedoch am Ende, als wir die Wahrheit über seine Figur erfahren, legte er mir den zuvor schön bedrohlich wirkenden Vermieter dann doch deutlich zu kindlich an. Weil trotz dieser Offenbarung ist dieser doch bitte schön immer noch ein erwachsener Mann. Das war für mich zu übertrieben, und dadurch nicht glaubhaft. Mit am besten an "Klopf Klopf" fand ich – bezeichnenderweise – die letzte Szene mit dem Tresor. Bleibt zu hoffen, dass man sich diesem Rätsel nun in einer der nächsten Episode auch endlich zuwenden wird.

Fazit: Episodenbild (c) BBC "Klopf Klopf" konnte mich leider nicht wirklich begeistern. Zugegebenermaßen half es nicht, dass ich mir aufgrund des Titels eigentlich eine Folge rund um den geheimnisvollen Tresor im Keller der Universität erwartet hätte, und mich vor allem auch zu Beginn doch ein wenig getrollt fühlte. Es gelang der Episode aber halt auch nie wirklich, dafür mit einem mindestens ebenso packenden und interessanten Rätsel zu entschädigen. Klar finden sich da und dort originelle Ansätze, letzten Endes sind die einzelnen Elemente, vor allem natürlich das Spukhaus an sich, mittlerweile halt altbekannt. Es gab zweifellos ein paar gute Momente, das Zusammenspiel der Figuren wusste zu gefallen, Inszenierung und Effekte waren gewohnt hochwertig, David Suchet wertet die Episode allein mit seiner Anwesenheit ebenfalls auf, und der Twist war ebenfalls nett – vor allem auch, da ich mit dieser Auflösung nicht gerechnet hatte. Letztendlich plätscherte die Handlung aber ohne große Spannung und nennenswerte Höhepunkte vor sich hin, und litt dabei vor allem dadurch, dass der glücklich Ausgang von vornherein vorgegeben schien. Und so gut ich Suchet grundsätzlich auch fand, aber am Ende war mir seine Performance dann doch zu kindlich. Insgesamt stellte "Klopf Klopf" in meinen Augen nach der gelungenen Folge zuvor leider wieder einen Rückschritt dar.

Wertung: 2 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © BBC)




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