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Jessica Jones - 2x13: Freizeitpark Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix

Originaltitel: AKA Playland
Episodennummer: 2x13
Bewertung:
Weltweite Internet-VÖ: 08. März 2018 (Netflix)
Drehbuch: Melissa Rosenberg & Jesse Harris
Regie: Uta Briesewitz
Hauptdarsteller: Krysten Ritter als Jessica Jones, Rachael Taylor als Trish Walker, Eka Darville als Malcolm Ducasse, J.R. Ramirez als Oscar Arocho, Terry Chen als Pryce Cheng, Carrie-Anne Moss als Jeri Hogarth, Janet McTeer als Alisa Jones.
Gastdarsteller: Rebecca De Mornay als Dorothy Walker, John Ventimiglia als Detective Eddy Costa, Angel Desai als Linda Chao, Maury Ginsberg als Steven Benowitz, Myrna Cabello als Doctor Torres, Kevin Chacon als Vido Arocho, Cathy Salvodon als Trudy u.a.


Kurzinhalt: Alisa hat Jessica entführt und versucht sie dazu zu überreden, zusammen mit ihr zu fliehen. Sie versucht ihrer Tochter klar zu machen, dass sie sich nicht nur dank ihres Einflusses in eine positive Richtung verändert hat, sondern führt ihr vor allem auch vor Augen, was sie dank ihrer Kräfte gemeinsam in der Welt bewirken könnten. Als sie daraufhin tatsächlich einer Familie nach einem verheerenden Autounfall das Leben retten, gerät Jessicas Überzeugung, ihre Mutter an die Behörden zu übergeben, ins Wanken, und sie zieht Alisas Vorschlag ernstlich in Betracht. Als Trish – die mittlerweile im Krankenhaus wieder aufgewacht ist und sich auf dem Weg der Besserung befindet – davon erfährt, dass sich Jessica scheinbar ihrer Mutter angeschlossen hat, flieht sie aus dem Krankenhaus, in der Hoffnung, die beiden abfangen und Jessica zur Vernunft bringen zu können. Währenddessen sucht sich Malcolm einen neuen Job. Und Trish geht gegen die anderen Partner ihrer Kanzlei, die sie loswerden wollen, in die Offensive…

Review: Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Rückwirkend betrachtet wird fast noch einmal deutlicher und offensichtlicher, was für einen gänzlich unterschiedlichen Zugang man bei den beiden "Jessica Jones"-Staffeln verfolgt hat. In der ersten taucht Kilgrave bereits am Ende der allerersten Folge auf, bestimmt danach das Geschehen, und es ist eigentlich von Anfang an klar, worum es geht, was auf dem Spiel steht, und dass das Ganze auf einen Showdown mit Jessicas Nemesis herausläuft. Die zweite hingegen schlägt doch einige Haken, und konzentriert sich anfänglich noch stark auf ihre Vergangenheit und IGH. Doch selbst als dann ihre Mutter zurückkam – und diese als solche offenbart wurde – wusste ich nicht so recht, wo das Ganze eigentlich hinführen wird. Ein Eindruck, der sich bis zur Mitte dieser Episode fortgesetzt hat. Ich hätte echt nicht sagen können, wie das Ganze ausgehen wird. Auf der einen Seite ist das natürlich positiv, da das Geschehen so weniger vorhersehbar wird und man gespannt darauf wartet, was die AutorInnen für uns in petto haben. Auf der anderen wirkte die zweite Staffel im direkten Vergleich irgendwie ziellos, und war insgesamt ein wenig konfus. Doch während die Season an sich unter dem Aufbau ein bisschen gelitten haben mag, hat "Freizeitpark" letztendlich davon profitiert. Denn vor allem eine Szene kam für mich echt aus dem Nichts. Ähnlich überrascht war ich zuletzt beim Twist im Finale der ersten "Westworld"-Staffel.

Die Rede ist natürlich vom Schuss während der Achterbahnfahrt. Ich hätte echt gedacht, dass man sich Alisa für eine eventuelle Rückkehr in der dritten Staffel aufhebt und sie "nur" verhaften lässt – aber nichts da! Und ich hatte eigentlich noch gar keine Zeit zu verarbeiten, was da grad passiert ist, da zeigte man uns, dass just Trish den Abzug gedrückt hat. Da stand mir echt mal kurz der Mund offen, weil mit dem hätte ich nun echt nicht gerechnet. Das war jedenfalls eine ungemein starke Szene, und zweifellos der beste Moment der Staffel. Nicht zuletzt auch seine Nachwehen, als Jessica herunterspringt, sie sich rechtfertigt, sie zu Trish ganz leise sagt "Run", und man als Zuschauer nicht einschätzen kann, sagt sie das wegen der heranrauschenden Polizei oder weil sie Angst hat, ihrer "Schwester" etwas anzutun (ich persönlich denke, es war eine Mischung aus beidem). Jedenfalls war das echt ein hammerstarker Ausklang dieses Handlungsstrangs. Aber bereits davor konnten mit die gemeinsamen Szenen von Alisa und Jessica wieder mal gefallen. Klar, dass sie sich ihrer Mutter wirklich anschließen könnte, schließt man von vornherein aus. Es war somit klar, dass etwas kommen würde. Aber schon allein Alisas Bereitschaft, aufzugeben und sich verhaften zu lassen, um damit Jessica zu schützen (nachdem sie erkennt, dass sie dabei ist, ihre Tochter in ihre eigenen Machenschaften hineinzuziehen), hatte mir gefallen. Schön auch, dass man uns nach dem Herzschlagfinale im titelspendenden Freizeitpark auch noch einen kleinen Epilog spendiert. Dort sprachen mich ja vor allem jene Momente an, die uns Jessica einsam, verlassen und verbittert zeigen. Und in der Tat hat sie aufgrund ihres eigenen Verhaltens Malcolm vertrieben, und stößt selbst wiederum Trish weg (da sie ihr den Mord an ihrer Mutter – noch? – nicht verzeihen kann; "It didn't have to be you.").

Episodenbild (c) Marvel Studios/Netflix Und doch ist nicht alles so düster, wie dies im ersten Moment klingt. Denn gerade als ich mich fragte "Wo ist denn eigentlich Oscar?" geht sie schon zu diesem und seinem Sohn, um gemeinsam mit ihnen zu Abend zu essen. Ein düsterer Ausklang hätte mir zwar insgesamt wohl besser gefallen, dennoch war das ein schöner, versöhnlicher Moment. Vor allem aber gelang es dem Finale sehr gut, den Eindruck zu vermitteln, dass sich der Status Quo durch die Ereignisse im Verlauf der Staffel nachhaltig verändert hat (während Kilgraves Tod in Season 1 im Großen und Ganzen den Status vom Beginn der Staffel wiederhergestellt hatte). Dies gilt übrigens nicht nur für Jessica, sondern auch für Jeri. Deren Handlungsstrang fällt zwar im direkten Vergleich merklich ab, wird hier aber ebenfalls zu einem interessanten und überzeugenden Abschluss geführt. Interessant ist zweifellos aus, dass sich Malcolm nun Jessicas großem Konkurrenten Pryce angeschlossen hat. Zusammen mit dem Bruch zwischen Jessica und Trish bietet dies eine interessante Ausgangssituation für die dritte Staffel – und hält zugleich für diese praktisch alle Möglichkeiten offen.

Fazit: Mit "Freizeitpark" findet eine zwar insgesamt solide, jedoch im Vergleich zu Season 1 etwas schwächere zweite Staffel von "Jessica Jones" einen versöhnlichen Ausklang. Höhepunkt war dabei zweifellos alles rund um den Freizeitpark, angefangen bei Alisas Entscheidung, sich den Behörden stellen zu wollen, über ihre überraschende Ermordung, bis hin zum darauffolgenden Streit zwischen Jessica und Trish. Das war alles schon sehr stark. Generell gefiel mir, dass vor allem auch das Staffelfinale den Eindruck eines echten Wandels vermittelte. Am Ende von Season 2 ist definitiv nicht mehr alles so, wie es zu Beginn war. Vor allem auch der Kontrast zur ersten Staffel, wo Kilgraves Tod praktisch den Zustand des Serienauftakts wiederherstellte, sticht hier hervor. Negativ macht sich hingegen bemerkbar, dass Jeris Story, wenn auch ok, über die ganze Staffel hinweg, und auch beim Finale wieder, gegenüber der Haupthandlung doch recht deutlich abfiel. Vor allem aber bin ich unschlüssig, ob mir ein (noch) düsteres Ende nicht lieber gewesen wäre, als das angedeutete harmonische Familienleben bei den Arochos. Vielleicht hätte man sich Oscar doch für die dritte Staffel aufheben sollen? Weil so scheint sie am Ende ja defacto auch schon wieder eine Ersatzfamilie gefunden zu haben. Sei's wie's sei: Trotz des insgesamt leicht gesunkenen Niveaus darf Season 3 gerne (und bald) kommen!

Wertung: 4 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Marvel/Netflix)




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