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Lost in Space - 1x05: Kommunikation Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Transmission
Episodennummer: 1x05
Bewertung:
Weltweiter Internet-Release: 13. April 2018 (Netflix)
Drehbuch: Kari Drake
Regie: Deborah Chow
Hauptdarsteller: Molly Parker als Maureen Robinson, Toby Stephens als John Robinson, Maxwell Jenkins als Will Robinson, Taylor Russell als Judy Robinson, Mina Sundwall als Penny Robinson, Ignacio Serricchio als Don West, Parker Posey als Dr. Smith.
Gastdarsteller: Brian Steele als The Robot, Ajay Friese als Vijay Dhar, Raza Jaffrey als Victor Dhar, Cary-Hiroyuki Tagawa als Hiroki Watanabe, Kiki Sukezane als Aiko Watanabe, Yukari Komatsu als Naoko Watanabe, Iain Belcher als Evan, Michelle Martin als Nurse, Adam Greydon Reid als Peter Beckert, Shaun Parkes als Captain Redic u.a.


Kurzinhalt: Maureen fällt auf, das die Sonne auf dem Planeten jeden Tag früher aufgeht. Grundsätzlich ja nichts ungewöhnliches, doch die Rate, mit der dies passiert, gefällt ihr nicht. Sie bricht daraufhin mit dem Wagen los, um mit einen Ballon in den Himmel zu steigen und Messungen der Sonne vorzunehmen. Währenddessen arbeiten die anderen Kolonisten daran, einen Turm in Betrieb zu nehmen, mit dem sie ein Lichtsignal in den Himmel schicken wollen. So hoffen sie, trotz der abgestürzten Schüssel der Resolute auf sich aufmerksam machen zu können. Will Robinson hadert indes mit der Frage, ob er seinem Vater die Wahrheit über den verschwundenen Roboter erzählen soll. Dr. Smith trifft auf einen verärgerten Major West, kann sich ihm gegenüber jedoch herausreden, und beginnt daraufhin, Intrigen zu spinnen. Und Penny freundet sich mit dem Sohns des Leiters der Kolonie an…

Review: Episodenbild (c) Netflix Von den in dieser Episode parallel verlaufenden Handlungssträngen hat mir jener um Maureen am besten gefallen. Die außerirdische Landschaft war wieder einmal sehr schön dargestellt, der Moment wo sich der Luftballon im Wind verfängt und auf die Klippe zubewegt packend umgesetzt, vor allem aber waren die Einstellungen der mit dem Ballon in den Himmel aufsteigenden Maureen wunderschön umgesetzt. Eben diese Momente, die den klassischen, fürs Science Fiction-Genre ja grundsätzlich so typischen, zuletzt jedoch innerhalb des Genres überwiegend vermissten "Sense of Wonder" heraufbeschwören, haben es mir bei "Lost in Space" nun mal ganz besonders angetan. Weniger begeistert war ich von ihren Flashbacks. Während jene von "Dr. Smith" in "Invasion" sehr aufschlussreich und interessant waren, haben mich Maureens Muttergefühle im Hinblick auf Will leider nicht wirklich angesprochen. Wir wussten aus "Aufprall" ja schon, dass sie die Testergebnisse manipuliert hat, und ich hab dort bereits verstanden, warum sie dies getan hat. Insofern fand ich die entsprechenden Szenen hier als unnötigen Overkill.

Immerhin bekamen wir hier endlich mal eine ungefähre Idee, was es mit der Mission nach Alpha Centauri auf sich hat – und dass die Menschen nicht einfach so aus Lust und Laune mit der Kolonisierung des Weltalls beginnen, sondern weil die Erde dabei ist, unbewohnbar zu werden. Das war aber auch schon die einzige wichtige Information, die ich von den Rückblenden mitgenommen habe. Und auch die anderen Handlungsstränge konnten an Maureens interessanter Story in der Gegenwart nur bedingt anknüpfen. Vor allem mit den beiden sich anbahnenden Liebesgeschichten – Judy und Don, sowie Penny und Vijay konnte ich nur bedingt etwas anfangen. Ich verstehe natürlich grundsätzlich, warum sie da sind. "Lost in Space" versteht sich als Familienserie und möchte dabei nun mal auch wirklich die gesamte Familie abholen – angefangen bei den Eltern über den kleinen Jungen bis hin zu Mädchen im Teenager-Alter. Da gehören solche Teenie-Romanzen nun mal auch dazu. Aber mich persönlich spricht es halt nicht unbedingt an. Etwas besser schlug sich alles rund um Will und John; vor allem ihren stillen Moment während des Zusammenbaus fand ich nett. Allerdings hätte ich es vorgezogen, wenn Will seinem Vater von sich aus die Wahrheit gesagt hätte, statt dass es am Ende aus der Not heraus ans Tageslicht kommt. Gut fand ich dafür wiederum, dass hier nicht nur der Rest der Robinsons, sondern auch die anderen Kolonisten von der Existenz des Roboters erfahren – und sehen, wie ihnen dieser das Leben rettete. Zudem waren die Tricks gerade auch bei dieser Szene phantastisch; die Kreaturen waren wirklich perfekt gemacht und müssen den Vergleich mit entsprechenden CGI-Effekten aus Kinofilmen nicht einfach nur nicht scheuen, sondern übertreffen diese teilweise sogar (wobei die Tatsache, dass die Szenen in der Nacht spielten, zugegebenermaßen auch halfen). Auch die Musik hatte es mir wieder angetan. Vor allem aber fand ich alles rund um die intrigierende Dr. Smith wieder interessant, und nett anzusehen. Parker Posey spielt das wirklich ausgezeichnet. Trotzdem, insgesamt sehe ich "Kommunikation" als die bislang schwächste Folge der Serie an.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix "Kommunikation" hinterließ bei mir einen eher zwiespältigen Eindruck. So beinhaltete die Episode die ersten Rückblenden, die ich als doch eher überflüssig, wenn nicht gar störend, empfand. Die Teenie-Romanzen rund um Judy und Penny sprachen mich auch nicht wirklich an. Und generell fehlte mir diesmal ein bisschen die Spannung. Gut gefallen hat mir dafür wieder einmal alles rund um Dr. Smith, die hier nun herrlich zu intrigieren beginnt, um ihre Position zu verbessern und ihre eigennützigen Ziele voranzutreiben. Positiv auch, dass das Geheimnis rund um den Roboter – auch den anderen Kolonisten gegenüber – hier schon gelüftet wird. In erster Linie ist es aber der interessanten Story rund um Maureen, und dort insbesondere den wundervollen Aufnahmen ihres Ausflugs mit dem Ballon, zu verdanken, dass "Kommunikation" doch noch eine durchschnittliche Wertung erreicht – weil dank der hochklassigen Effekte und der wieder einmal wundervollen Musik hatte ich hier zum wiederholten Mal bei der Serie eine Gänsehaut. In eben diesem "sense of wonder", den ich bei den meisten aktuellen Science Fiction-Serien schmerzlich vermisse, sehe ich letztendlich auch ihre größte Stärke. Ich hoffe, das behalten sie bei!

Wertung: 2.5 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2018 Netflix)




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