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Westworld - 1x08: Spurenzerfall Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Trace Decay
Episodennummer: 1x08
Bewertung:
Erstausstrahlung USA: 21. November 2016 (HBO)
Erstausstrahlung D: 02. März 2017 (Sky)
Drehbuch: Charles Yu & Lisa Joy
Regie: Stephen Williams
Hauptdarsteller: Evan Rachel Wood als Dolores Abernathy, Thandie Newton als Maeve Millay, Jeffrey Wright als Bernard Lowe, James Marsden als Teddy Flood, Ben Barnes als Logan, Ingrid Bolsø Berdal als Armistice, Luke Hemsworth als Ashley Stubbs, Sidse Babett Knudsen als Theresa Cullen, Angela Sarafyan als Clementine Pennyfeather, Jimmi Simpson als William, Tessa Thompson als Charlotte Hale, Shannon Woodward als Elsie Hughes, Ed Harris als Man in Black, Anthony Hopkins als Dr. Robert Ford.
Gastdarsteller: Ptolemy Slocum als Sylvester, Leonardo Nam als Felix Lutz, Talulah Riley als Angela, Lili Simmons als New Clementine, Brian Howe als Sheriff Pickett, Demetrius Grosse als Deputy Foss, Louis Herthum als Old Peter Abernathy, Eddie Shin als Henry u.a.


Kurzinhalt: Nachdem Bernard als Roboter entlarvt wurde und in Dr. Fords Auftrag Theresa ermordet hat, nimmt ihm Robert die daraus resultierenden Schuldgefühle, und löscht nach einigen weiteren Maßnahmen – wie dem Verwischen sämtlicher Spuren – seine Erinnerungen an diese Tat. Doch Sicherheitschef Stubbs kommt das daraus resultierende Verhalten Bernards unnatürlich und verdächtig vor. Dolores und William setzen indes ihre Odyssee durchs Niemandsland des Parks durch – wodurch bei Dolores ein weiterer Flashback ausgelöst wird. Teddy und der Mann in Schwarz werden indes von Wyatts Männern angegriffen. Zwar können sie diese zurückschlagen, doch dabei wird bei Teddy ein Flashback zu dem Angriff des Mannes auf Dolores ausgelöst, woraufhin er ihn gefangen nimmt. Nach dem Tod von Theresa rekrutiert Charlotte Hale Lee Sizemore als neuen Verbündeten, der ihr dabei helfen soll, bestimmte Daten aus dem Park herauszuschmuggeln. Und Maeve lässt von Lutz und Sylvester neuerlich Änderungen an ihrer Programmierung vornehmen. Die jüngsten Anpassungen erlauben es ihr, auf die anderen Roboter in ihrer Umgebung Einfluss zu nehmen, und sie bis zu einem gewissen Grad zu kontrollieren…

Review: Episodenbild (c) Netflix Gleich zu Beginn der Episode widmet man sich dem Nachspiel zum starken Finale der letzten Woche, wo Bernard als Roboter offenbart wurde, und auf Fords Befehl Theresa ermordete. Nun sehen wir – in einer tollen Performance von Jeffrey Wright – wie er unter diesen Taten leidet. Zumindest, bis Ford ihn dazu anweist, seine emotionale Reaktion zurückzufahren. Die Kontrolle, die Ford und die anderen im Park über diese denkenden und fühlenden Wesen haben, und wie diese letztendlich nur Marionetten sind, kommt hier wieder einmal sehr schön zur Geltung, und mag deshalb hier mehr erschüttern als z.B. bei Dolores oder Maeve, als wir Bernard ursprünglich als normalen Menschen wahrnahmen. Letztendlich gefiel mir dann auch dieser Teil von "Spurenzerfall" am besten, zumal am Ende auch deutlich wird, dass die Krise aus Fords Sicht vielleicht noch nicht so ausgestanden ist, wie er dies glaubt, da er mit dem Löschen von Bernards Erinnerungen eine Spur zurückgelassen hat, die Stubbs Aufmerksamkeit erregt.

Von Bernards Story abgesehen stach für mich in erster Linie wieder alles rund um Maeve hervor. Zwar nutzt sich die betreffende Handlung mittlerweile ein bisschen ab, da es jede Woche im Prinzip das selbe ist; fast könnte man glauben, die Autoren wären hier selbst ein bisschen in einer Schleife gefangen, so wie ihre Schöpfungen. Zugleich muss ich gestehen: Die Idee, ihr jetzt die Macht zu verleihen, direkten Einfluss auf die Roboter um sie herum zu nehmen, ist schon faszinierend. Ich bin jedenfalls schon gespannt, wie dies weitergehen wird, und ob bzw. wie es ihr gelingen wird, den Sicherheitsleuten (nachdem ihr Verhalten hier nun – verständlicherweise – aufgefallen ist) zu entkommen. Die restlichen Handlungsstränge fand ich hingegen nur solide. Alles rund um den Mann in schwarz war ja grundsätzlich nicht uninteressant. Ich mochte vor allen Dingen, dass wir hier endlich mal etwas mehr über ihn und seinen Background erfuhren. Davon abgesehen befindet sich der Handlungsstrang aber irgendwie seit der ersten Folge praktisch im Stillstand. Und das Ende hat mich dann doch eher verwirrt: Wer waren die Kerle, die da am Ende angegriffen haben? War das Wyatts Truppe? Last but not least hat mich auch alles rund um William und Dolores eher enttäuscht. Die beiden irren scheinbar ziellos durchs Niemandsland, und stolpern auf jenes alte Set, in dem Dolores scheinbar einst – frisch in Betrieb genommen – mit den ganzen Robotern der ersten Generation gehaust hat. Die wirklich knackigen Erkenntnisse hielten sich aber in Grenzen. Letztendlich hatte ich eigentlich quer durch alle Handlungsstränge den Eindruck, dass bei dieser Folge ein bisschen auf die Bremse getreten werden musste, um den angestrebten Endpunkt auch wirklich erst in der zehnten – und nicht schon in der achten oder neunten – Folge der Staffel zu erreichen. Dabei bleibt die Serie zwar dank der hohen Produktionsqualität und dem tollen Score (wo neben Djawadis gelungener Eigenkomposition auch wieder die Cover bekannter Popsongs – auch wenn ich bei "Rising Sun" automatisch immer an "Wild Palms" denken muss – sowie Tchaikovskys Schwanensee-Walzer hervorstachen) zwar immer noch unterhaltsam. Aber ein bisschen mehr Tempo und/oder Inhalt hätte nicht geschadet.

Fazit: Episodenbild (c) Netflix Auch "Spurenzerfall" war wieder eine gute Folge mit einigen interessanten Offenbarungen und vielversprechenden Entwicklungen, insgesamt schien man mir das Tempo aber wieder etwas zurückzufahren, und ein bisschen fehlten mir die ganz großen Höhepunkte – weshalb sie im Vergleich zu den Episoden davor doch etwas schwächer abschnitt. Am besten fand ich noch die Nachwehen des Finales der Folge zuvor, sowie die überaus interessante Entwicklung, mit Maeve einem Roboter im Park teilweise Kontrolle über andere Roboter zu geben. Zudem war es nett, endlich mal ein paar Hintergrundinformationen über den Mann in Schwarz zu erhalten. Und gut inszeniert sowie mit einem tollen Soundtrack unterlegt ist "Westworld" ja ohnehin immer. Aber die wirklich großen Offenbarungen und/oder markanten Entwicklungen haben diesmal doch eher gefehlt, manches scheint sich immer wieder zu wiederholen, und teilweise treten einzelne Handlungsstränge doch auch ein wenig auf der Stelle. Ich gehe aber davon aus, dass das Tempo nun zum Staffelfinale hin wieder merklich gesteigert wird.

Wertung: 3 von 5 Punkten
Christian Siegel
(Bilder © 2016 HBO)




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