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Altered Carbon - 1x09: Gefährliche Liebe Drucken E-Mail
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Episodenbild (c) Netflix

Originaltitel: Rage in Heaven
Episodennummer: 1x09
Bewertung:
Weltweiter Internet-Release: 02. Februar 2018 (Netflix)
Drehbuch: Russel Friend & Garrett Lerner
Regie: Peter Hoar
Hauptdarsteller: Joel Kinnaman als Takeshi Kovacs, James Purefoy als Laurens Bancroft, Martha Higareda als Kristin Ortega, Chris Connor als Poe, Dichen Lachman als Reileen Kawahara, Ato Essandoh als Vernon Elliott, Kristin Lehman als Miriam Bancroft, Trieu Tran als Mister Leung, Renée Elise Goldsberry als Quellcrist Falconer.
Gastdarsteller: Adam Busch als Mickey, Cliff Chamberlain als Ava Elliot, Lexi Atkins als Belle, Lisa Chandler als Mary Lou Henchy, Malrene Forte als Alazne Ortega, Hiro Kanagawa als Captain Tanaka, Hayley Law als Lizzie Elliot, Francisco Trujillo als Xalbador, Peter Woodward als Concierge u.a.


Kurzinhalt: Als Kovacs klar wird, dass Reileen vor nichts Halt machen wird, entwirft er einen waghalsigen Plan, um seine Schwester aufzuhalten und Kristin zu befreien. Damit der Plan jedoch eine Chance auf Erfolg hat, muss Kovacs den Fähigkeiten seiner Verbündeten vertrauen…

Review: "Gefährliche Liebe" ist nun der Punkt der Geschichte, wo die Serie Nägel mit Köpfen machen muss. Reileens Motivation, damit ihr Bruder zu ihr zurückkommt und auf ihre Seite wechselt, nimmt zwar bizarre Ausmaße an, indem sie versucht alles und jeden, dem Kovacs etwas bedeutet, auf möglichst grausame und vor allem endgültige Weisen töten zu lassen. Jedoch schafft es die Episode sehr gut ein Gefühl der Dringlichkeit, an der es der ersten Staffel bisher überwiegend gemangelt hat, zu vermitteln. Das sorgt für einiges an Spannung, auch wenn die Handlung geradliniger eigentlich nicht sein könnte: Kovacs wird klar, dass Reileen aufgehalten werden muss. Er entwirft mit seinen Verbündeten einen heiklen Plan und setzt diesen schließlich in die Tat um. Aber gerade diese klare Struktur und die Initiative der Hauptfigur tun der Episode gut. Kovacs war den überwiegenden Teil der Staffel eher ein passiver Protagonist, der von den Ereignissen mitgeschwemmt wurde und vom Plot nur selten Gelegenheit zum Agieren statt Reagieren bekommen hat. Klar, letzten Endes fußt auch Takeshis Entscheidung, Kristin zu retten und seine Schwester zu stoppen nicht hundertprozentig auf seiner Eigeninitiative. Aber sie zeigt, was für ein Mensch er wirklich ist.

Episodenbild (c) NetflixZugegeben, Im Gegensatz zu den Lehren der Envoys betrachtet Kovacs seine Freunde nicht als Werkzeuge, die er, nachdem sie ihre Funktion ausgeführt haben, wieder fallen lassen kann. Im Gegenteil, Kovacs versucht die Elliots, Poe und Mickey zu schützen, indem er sie abweist. Und das ist auch der entscheidende Unterschied zwischen ihm und seiner Schwester: Der Wille seine eigenen Interessen zum Wohle von anderen zurückzustellen. Selbst Reileens Rechtfertigung, alles dafür zu tun, dass ihr Bruder zu ihr zurückkommt und sich ihr anschließt, klingt gemessen an dem, was und wie sie es tut, hohl. Sie tut es nicht für ihn, sondern für sich selbst. Mit der Offenbarung bezüglich der Fälschung der Codierung der Stacks von Reileens Opfern als religiös, damit diese nicht wiedererweckt oder befragt werden können, liegen nun alle Karten auf dem Tisch. "Gefährliche Liebe" hat mir bis dahin gut gefallen und die Folge eigentlich etwas Endgültiges an sich. Aber am Ende triumphiert das Böse, nicht weil sie sich in der überlegenen Position befinden, sondern weil sich die Guten in einem Anfall geistiger Umnachtung wie die ersten Menschen anstellen müssen, da es noch eine weitere Folge gibt, die man mit Inhalten füllen muss.

Fazit: "Gefährliche Liebe" wäre ein zufriedenstellendes Staffelfinale für "Altered Carbon" gewesen, hätte man wirklich Nägel mit Köpfen gemacht. Und lange Zeit sah es wirklich auch danach aus. Die Folge bewegt sich mit hohem Tempo geradlinig auf das Handlungsfinale hin, nur, dass dieses dann, obwohl bereits alle Karten auf dem Tisch liegen und das Murder Mystery hinreichend aufgeklärt wurde, im letzten Moment der Episode von den Autoren furchtbar ungeschickt hinausgezögert und in die nächste Folge verlagert wird. Für mich ist da nur noch eine Frage übrig: Was soll da noch kommen?

Wertung: 3.5 von 5 Punkten
Tu Bacco
(Bilder © 2018 Netflix)




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